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NEUE TEST PREVIEWS
27 Zoll Grafik-Monitor:
LG 27EA83-D
27 Zoll 120Hz-Gaming-Monitor: BenQ XL2720T
22 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 22xi
24 Zoll Allround-Monitor:
BenQ BL2411PT
30 Zoll IPS-Monitor:
Dell U3014
23 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 23xi
24 Zoll Office-Monitor:
LG 24EB23PY-W
24 Zoll TOP Allrounder:
Asus PB248Q
29 Zoll 21:9 Monitor:
Philips 298P4QJEB
29 Zoll 21:9 Monitor:
LG 29EB93-P REPORTAGEPurer Sound: Externe Soundlösungen für meinen Fernseher Von Simon Blohm Die Fernseher werden immer flacher und das gilt gleichermaßen auch für den Ton, denn den Lautsprechern fehlt zum einen der Platz und zum anderen werden diese in der Regel unsichtbar auf der Gehäuserückseite verbaut, damit der optische Eindruck mit super schmalem Rahmen nicht beeinträchtigt wird. Doch es gibt separate Lösungen, die einen satten Sound liefern. Soundbar Eine vergleichsweise einfache technische und optisch unauffällige Lösung kann mit einer sogenannten Soundbar gefunden werden. Häufig wird sie auch unter dem Begriff Soundprojektor angeboten. Sie ist sowohl bei einem TV Gerät auf eigenem Ständer als auch bei einer Wandmontage des Bildschirms leicht einsetzbar. Die Wandhalterung für eine Soundbar gehört in der Regel zum Lieferumfang.
Eine Soundbar ist technisch ein (aktiver) Lautsprecher mit mehreren Komponenten in einem Gehäuse. Dieses Gehäuse kann, passend zur Bildschirmgröße, relativ breit ausfallen. In der Höhe und bei der Tiefe sind aber Grenzen gesetzt, um den optischen Eindruck des Bildschirms nicht zu beeinträchtigen, vor allem aber bei der Wandmontage die optischen Vorteile der inzwischen sehr flachen Geräte nicht zu schmälern. Da die Anbringung nahe dem Bildschirm erfolgen sollte muss eine Soundbar komplett mit magnetisch abgeschirmten Lautsprechern ausgestattet sein. Dies ist aber bei allen empfehlenswerten Geräten der Fall. Bei herkömmlichen Surround Anlagen braucht nur der Center Speaker geschirmt konstruiert werden. Der besondere technische Kniff bei einer Soundbar liegt in der Elektronik. Sie erkennt nicht nur die Codierung nach Dolby, DTS oder weniger geläufigen Systemen, sondern spreizt synthetisch die Stereobasis und fügt einen firmenspezifischen 3D Klang hinzu. Die Kompaktform Eine gebräuchliche Lösung ist eine 2.0 Soundbar ohne Subwoofer, die einen Stereolautsprecher mit integriertem Verstärker darstellt. Bei den günstigeren Konstruktionen reicht ein Paar von Fullrange Lautsprechern für die Stereokanäle, die mit Phasenverschiebung Raumklang erzeugen. Die Hauptlautsprecher können durch Hochtöner ergänzt sein. Eine Sonderform stellen solche Soundbars dar, die zwar mit einem Gehäuse ohne Subwoofer auskommen, aber Mehrkanalkonstruktionen sind. Auf sie trifft dann der Begriff "Virtual Surround System", auf den man immer wieder trifft, im Besonderen zu. Die Zahl vor dem Punkt kennzeichnet die maximale Zahl der simulierten Surround Kanäle nach der Decodierung. Die angefügte Bezeichnung *.1 bedeutet bei solchen Modellen, dass der "Subwoofer" im Gehäuse integriert ist.
Canton DM 8 (Bild: Canton) Empfehlenswerte Modelle gibt es von Canton (DM 8, gute Testnoten auch ohne externen Bass; DM 90.2 [2.1], sehr gut und preislich gerade noch vertretbar), Lenco (SB-100, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis), Logic 3 (Soundstage 5.1 - baugleich mit der Reflexion AIO-1000; sehr soundkräftig), Samsung (HW-D350 (schwarz), HW-D351 (weiß); HT-E8200, teuer), Sony (SA-46SE1 [2.0]), Yamaha (YAS 101 [7.1] - mit ausreichend internem Bass) und noch vertretbar Reflexion (TL-Serie). Als absolutes Spitzenmodell, als Referenz Soundbar mit britischem Understatement, sei die Panorama von B&W (Bowers & Wilkins) erwähnt, die sowohl technisch als auch preislich in der höchsten Liga spielt.
Samsung HW-D351 (Bild: Samsung) Soundbar mit Subwoofer
Teufel Cinebar 51 THX 2.1 (Bild: Teufel) Das größte Angebot an empfehlenswerten Soundbars gibt es in der Range zwischen etwa 250 € und 500 €. Der Hersteller LG staffelt seine Preise in diesem Spektrum des Mittelfeldes. Dazu gehören die HLS36W 2.1 (W für wireless), HLS34S 2.1 (ebenfalls wireless, zusätzlich mit erweiterten Anschlüssen u.a. WiFi) und die HLB34S 2.1 (mit Blu Ray Player und IPod Docking). Die HLX56S von LG ist dann aber schon eine gut bewertete komplette Virtual Surround Anlage mit Blu-Ray und sehr hoher Musikleistung.
LG HLS36W 2.1 (Bild: LG) Im Preissegment um oder über 500 € tummeln sich zahlreiche Soundbar Lösungen, die man teilweise als Komplettanlagen bezeichnen muss, deren Testbeurteilungen aber bereits ins Mittelmäßige weisen. Ein typisches Produkt dieser Richtung ist die Heimkinoanlage HTP-SL600 [2.1] von Pioneer, die mit einer sehr hohen Leistung auftrumpft aber wenig Surround bietet.
Philips HTS7111 (Bild: Philips) Typische technisch gute Soundbar Modelle im sogenannten preislichen Mittelfeld sind von JBL die Cinema SB 300 (wireless), von Panasonic die SC-HTB520EGK [2.1], und die SC-BFT800 [7.1] (beide wireless), von Pioneer die eigenwillige 3.1 Lösung der HTP-SB300 oder die unkonventionelle DSC-SB314 [2.1] als Teilsystem inklusive Radio und Karaoke, von Samsung die HW-E551 (wireless), von Sony die sehr bassintensive HT-CT550W (wireless) und von Yamaha die YHT-S400 [7.1]. Der Anschaffungspreis ist aber im Mittelfeld kein sicheres Kriterium. Preiswertere Modelle wie die JVC TH-BA 1, die Samsung HW-D450 oder die Sharp HT-SL70 schnitten bei den Gesamtnoten der Tests nicht schlechter ab als die Harman/Kardon SB 16, bei der allerdings nicht auf die Spezifikation "wireless" verzichtet wurde. Die Akai AHC 1600 [2.1] ist im unteren Mittelfeld leistungstechnisch etwas schwach auf der Brust, klanglich aber in Ordnung.
Panasonic SC-HTB520EGK (Bild: Panasonic) Dem Blaupunkt LS 190 kann man zumindest ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis zuschreiben. Andererseits sollte man bei Händler-Angeboten um oder unter 100 € skeptisch sein. Die Auna YC-CY-907 [2.1] mit kabellosem Subwoofer bietet eine verdächtig hohe Gesamtleistung, und selbst bei der ebenfalls sehr günstigen wireless Thomson SB240W [2.1] muss man sich fragen, wo gespart wurde.
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