AMD Zen: AMDs Rückkehr in den High-End-CPU-Markt

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Auf dem Financial Analyst Day hat AMD die ersten konkreten Informationen zur Zen-Mikroarchitektur gegeben. Diese wird von Grund auf neu entwickelt und soll das Bulldozer-Fiasko ausbügeln. Ab 2016 will man damit auch wieder den High-End-Markt für CPUs bedienen. Die Kollegen von PC Games Hardware versucht sich an einer Übersicht zu den bereits vorliegenden Informationen.

AMD Zen Logo (Bild: AMD)

AMD selbst gesteht sich ein, dass das komplette Bulldozer-Projekt ein Flop war. Nichtsdestotrotz muss man sich mit Verbesserungen (zuletzt Steamroller und bald Excavator) über Wasser halten und das Beste aus der Situation machen – eine neue Mikroarchitektur stampft man eben nicht mal so aus dem Boden. Im Herbst 2011 stellte AMD seine ersten Bulldozer-CPUs offiziell vor. 2012 kehrte Jim Keller, der früher schon am K7 (Athlon XP) und K8 (Athlon 64) beteiligt war, von Apple zu AMD zurück und fing dann mit einem Team an den Arbeiten an einer neuen Mikroarchitektur an. Im September 2014 fiel dann erstmals der Name Zen von offizieller Seite, auf dem FAD gab es dann die erste Packung an offiziellen Informationen.

Mit Zen wird AMD den CMT-Ansatz (Core-Multithreading) wieder aufgeben. Alle Kerne erhalten wieder ihre eigenen Ressourcen und müssen sich (abseits des L3-Caches) keine mehr mit anderen in Modulbauweise teilen. Stattdessen wird künftig auf SMT gesetzt, wie es bei Intels Core i7 unter dem Markennamen „Hyperthreading“ zum Einsatz kommt. Jeder Kern wird also jeweils zwei Threads verarbeiten können. Das könnten dann bis zu 16 Threads bei einem Achtkerner werden – in Kombination mit DirectX 12, Mantle oder Vulkan wäre das auch für die Spielerschaft interessant.

Was es sonst noch Wissenswertes zu diesem Thema zu erfahren gibt, erfahren Sie bei den Kollegen von PCGH.

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