Apples iPad-Panels werden knapp

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Dass Apples Wundergizmos nur allzu oft reißenden Absatz finden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Und auch das neue iPad blieb von Lieferschwierigkeiten nicht verschont, weshalb das kalifornische Unternehmen den internationalen Verkaufsstart bereits zweimal verschieben musste. Nach Berichten des Marktforschungsunternehmen iSuppli könnten die bestehenden Lieferschwierigkeiten jedoch weitaus schwerwiegender ausfallen als bisher angenommen und Apple somit auch langfristig wertvolle Marktanteile kosten.

Die Versorgungslage mit Apples berührungsempfindlichem Panel scheint sich zu einem echten Flaschenhals zu entwickeln. (Foto: Apple)

Bei Apples iPad gilt das berührungsempfindliche 9,7 Zoll große IPS-Panel zweifellos als Herzstück seines neuen Tablet-Computers, welches für natürliche Farben und großzügige Betrachtungswinkel sorgt. Gleichzeitig bildet dieses Panel mit einem Preis von rund 95,00 US-Dollar jedoch auch die teuerste Komponente des in der Herstellung etwa 259,60 US-Dollar teuren Gerätes und ist damit rund doppelt so teuer wie vergleichbare Panels für Netbooks.

Und genau dieses Herzstück könnte schon bald für weitere und vor allem langfristige Versorgungsengpässe bei Apples iPad sorgen: Laut Aussagen von iSuppli können die verschiedenen Panel-Produzenten (unter anderem LG Display und Samsung) dem großen Bedarf der kalifornischen Firma nicht nachkommen. Die Fertigung von IPS-Panels ist zu kompliziert, um auf eine derart rasche Nachfragenzunahme in angemessener Zeit reagieren zu können. Apple wird sich somit wohl nach zusätzlichen Panel-Lieferanten umsehen müssen, sollte das Unternehmen weitere Lieferverzögerungen vermeiden wollen. In Anbetracht dieser Umstände erscheint es fraglich, ob Apple tatsächlich bereits im nächsten Monat das iPad auch auf dem internationalen Markt anbieten wird.

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