Armband mit App zeigt körperliche Aktivität auf

0
13

Für körperlich aktive Menschen hat Nike das sogenannte »FuelBand« als Armband entworfen, das den Besitzern täglich ihren physischen Einsatz veranschaulicht. Mithilfe des eingebauten Beschleunigungsmessers wird jede verbrannte Kalorie sowie jeder gemachte Schritt gezählt. Der Benutzer kann seine Zielerreichung zur Kalorienverbrennung zudem eingeben, wobei die LED-Lichter von grün bis rot leuchten und damit den aktiven Fortschritt während des gesamten Tages demonstrieren. Die zusätzliche gleichnamige App präsentiert die Bewegung grafisch, indem sie dem Nutzer unter anderem die aktivste oder bewegungsärmste Tageszeit anzeigt, der diese Informationen auf Wunsch mit Freunden über Facebook und Twitter teilen kann.

FuelBand: Armband zeigt Kalorienverbrauch an und zählt jeden Schritt des Benutzers (Bild: Nike)

„Wenn es um den Motivationsfaktor geht, ist solch ein Armband auf jeden Fall empfehlenswert“, erklärt Fitness-Experte Andreas Nöhmayr. Durch die Anzeige über die LED-Lichter habe der Sportbegeisterte oder Abnehmwillige sein Ergebnis oder seinen Fortschritt unmittelbar vor Augen. „Er bekommt einen Überblick über seine Verbrennung und möchte dasselbe Ergebnis auch bei der nächsten Einheit erreichen“, sagt der Coach.

Der Mensch trage rund 100.000 und mehr Kilokalorien mit sich. Diese Energiereserven befinden sich in den Fettdepots am ganzen Körper. Wer folglich seinen Körper formen möchte muss laut Nöhmayr den lästigen Fettpölsterchen zu Leibe rücken und eine negative Energiebilanz schaffen. „Das heißt, dass man weniger zu sich nehmen sollte als man verbraucht“, erklärt der Spezialist. Wenn ein Sportler demnach seine Verbrennung direkt sehen kann, könne dies für weitere körperliche Aktivitäten fördernd sein.

Die dazugehörige App bietet sich als ein zusätzliches Hilfs-Tool und Ansporn an, indem der Benutzer von seinen Freunden über Social-Media-Plattformen Anerkennung für seine Leistung bekommt. „Die User können ihre Ergebnisse zur Schau stellen, die dann von anderen ‚geliked‘ und für sie zum Gesprächsthema werden“, so Nöhmayr.

Durch diese geteilte Aktivität könne der Sport sogar zum Wettkampf und folglich auch zu einer Gemeinschaftstätigkeit werden. „Das, was die Freunde erreicht haben, will man selbst auch schaffen“, so der Fitness-Trainer. (pte)

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen