Eizo S2110W-K (Prad.de)

  • Wenn ein Spiel Widescreen unterstützt, wie das bei den Spielen auf den Bildern der Fall ist, dann sieht man tatsächlich mehr, da z.B. 1680 x 1050 mit einem Seitenformat von 16:10 einfach mehr Bildinhalt dargestellt wird als bei z.B. 1280 x 1024 mit einem Seitenverhältnis von 5:4.


    Es gibt auch immer mehr Spielen die Widescreen unterstützen. Eine Interessante Seiten zum dem Thema Spiele und Widescreen ist widescreengamingforum.com.

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    Original von reiterw


    :(und der MacOS X Nutzer blickt wieder mal ins Leere. Naja ich sehs ja bald selber, danke aufjedenfall für den grandiosen Testbericht :]


    Unkomprimiert hat das Video 172 MB, wenn ich dieses mit ZIP packe, sind es immer noch 109MB.


    Wenn du das Video möchtest, dann schreibe mir eine PN oder eine E-Mail an achim@prad.de und du kannst das Video im unkomprimierten AVI-Format erhalten.

  • Bin schon seit längerem auf der Suche nach einem Breitbild-TFT als Ersatz für meinen 19"-Röhrenmonitor.


    Deshalb lese ich seit einiger Zeit hier mit und freue mich jedes Mal, wenn ihr eines dieser Geräte testet oder User ihre Erfahrungen damit weitergeben.


    Ich habe mich heute registriert, um dem Autor des Eizo-Tests zu danken, und mich gleichzeitig unter diejenigen einzureihen, die den Testbericht des 24"-Modells gespannt erwarten.


    (Anmerkung: Da ich den künftigen Breitbild-Monitor beruflich verwende, würde mich natürlich auch interessieren, ob die 300 Euro Aufpreis zum Samsung 244T gerechtfertigt sind... :-))


    Allen Forum-Teilnehmern ein gutes Neues Jahr von


    HänschenKlein

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    Original von Geist
    Wenn ein Spiel Widescreen unterstützt, wie das bei den Spielen auf den Bildern der Fall ist, dann sieht man tatsächlich mehr, da z.B. 1680 x 1050 mit einem Seitenformat von 16:10 einfach mehr Bildinhalt dargestellt wird als bei z.B. 1280 x 1024 mit einem Seitenverhältnis von 5:4.


    Es gibt auch immer mehr Spielen die Widescreen unterstützen. Eine Interessante Seiten zum dem Thema Spiele und Widescreen ist widescreengamingforum.com.


    Stimmt nicht ganz. Es wird im Moment unterschiedlich von den Spieleherstellern gehandhabt (leider). Die glücklicherweise meisten, machen es wie oben beschrieben. Man sieht einfach mehr, da links und rechts mehr Platz ist (Bsp.: Half-Life 2).
    Andere schneiden oben und unten ein Stück ab und erziehlen damit das benötigte Seitenverhältnis. Ist natürlich eher suboptimal. (Bsp.: PoP3: The 2 Thrones)
    Einige ganz schlaue Spieleentwickler (Achtung Ironie) strecken einfach das Bild, so als hätte man Vollbild-Interpolation gewählt. Wenn man lieber runde statt ovale Kreise will, ist man da ziemlich in den A... gekniffen. (Bsp.: X³)

  • habe mit grossem Interesse den Test gelesen, war der Monitor bei mir doch bis vor ein paar Tagen noch in der engeren Wahl.
    Ich informiere mich seit Wochen über die verschiedenen Angebote, da ich einen neuen Monitor ausschliesslich für Bildbearbeitung brauche. Leider ist das gar nicht so einfach eine gute Wahl zu treffen.


    Ich habe vor ein paar Tagen an Eizo eine e-mail geschrieben und gefragt, ob sie noch einen anderen Monitor ausserhalb der CG-Reihe für Bildbearbeitung empfehlen könnten und konkret nach dem 2110 gefragt.
    Ein Support-Techniker von Eizo natwortete mir, der 2110 sei nur bedingt für "professionelle Grafik" geeignet, da in diesem Gerät kein IPS-Panel verbaut wird. "Für hohe Ansprüche" würde er mir den L797 oder L997 empfehlen.


    Die Verwirrung ist fast perfekt, lese ich doch heute im prad-test: 2110 - für Bildbearbeitung absolut geeignet.


    Frage an die Fachleute hier: wo liegen konkret die Unterschiede in den verschiedenen Modellen (Panels) bzw. wie äußern sich diese hinsichtlich der Bildqualität (Kontraste, vor allem: Detailgenauikeit).


    Danke schon mal im voraus!!!!!

  • Ich zitiere mich mal selbst aus einem anderen Thread:


    Die Highend S-IPS Panels (z.B. von Hitachi oder NEC Mitsubishi) sind immer noch ungeschlagen, was die Farb- und Graustufendarstellung angeht. Das ist auch der Grund, warum bei speziellen Displays für Grafikbearbeitung immer noch auf S-IPS gesetzt wird.


    Die VA-Paneltechnologie hat sich zweifellos entwickelt und erreicht heute eine sehr gute Farb- und Graustufendarstellung. Beim Schwarzwert haben die VA-Panels klar die Nase vorne und wenn die Entwicklung so weiter voranschreitet, dann werden über kurz oder lang auch die Highend IPS-Panels bei der Farb- und Graustufendarstellung eingeholt bzw. überholt, aber zurzeit sind noch die Highend IPS-Panels in dem Punkt das Maß der Dinge.


    Die genauen technischen Unterschiede zwischen den Paneltechnologien werde ich außen vorlassen, das ist ein sehr komplexer Sachverhalt und ohne die nötigen Grundlagen werden dir die Erklärungen nicht wirklich was bringen.


    Die Aussage des Eizo-Technikers ist so nicht ganz korrekt. VA-Panels bieten heute eine sehr gute Farb- und Graustufendarstellung und auch die Farbtreue ist bei entsprechenden Geräten, wie z.B. dem S2110W, sehr gut (siehe auch Messdiagramme im Testbericht).


    Spezielle Displays für Grafikbearbeitung sind nur dort nötig, wo es wirklich auf das letzte Quäntchen an Farbraum und Farbtreue ankommt.


    Es ist aber unsinnig gleich jedem, der professionelle Grafik/Bildbearbeitung macht, z.B. den NEC SpectraView Reference 21 für über 5000,- Euro zu empfehlen, da die meisten selbst für ihr professionelle Arbeit, so ein Gerät gar nicht brauchen.

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    Ich habe vor ein paar Tagen an Eizo eine e-mail geschrieben und gefragt, ob sie noch einen anderen Monitor ausserhalb der CG-Reihe für Bildbearbeitung empfehlen könnten und konkret nach dem 2110 gefragt.


    Man hätte dir vielleicht mit einer Gegenfrage antworten sollen:
    An welchem Gerät arbeitest du zur Zeit zufriedenstellend?


    Anschließend könnte man sicher besser einschätzen, ob du wohl eher zu den Pro-Monitoren greifen solltest ;-)

  • Hallo Member1,


    zuhause steht ein crt syncmaster von Samsung , der ersetzt werden soll, als freier Mitarbeiter arbeite ich an einem CG210.
    im direkten vergleich hat der Samsung in punkto detailgenauigkeit noch einen minimalen vorsprung, was heisst, dass ein tft eigentlich nicht schlechter sein sollte als eben dieser CG210.

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    dass ein tft eigentlich nicht schlechter sein sollte als eben dieser CG210.


    ... dann hat der Mitarbeiter von Eizo zunächst Recht.


    Allerdings steht die Frage im Raum, ob einem das bischen mehr an Detailgenauigkeit (im privaten Sektor?) tatsächlich den doppelten Kaufpreis Wert ist.
    Wenn man damit sein Geld verdient, ein ganz klares ja!
    In allen anderen Fällen nein.

  • Ich habe gerade einen meiner beiden NEC 1980FXI verschenkt und suche deshalb jetzt auch wieder nach einem Monitor. (Kann ohne 2. Monitor nicht mehr vernünftig arbeiten...). Bin ebenfalls an Bildbearbeitung interessiert (verwende aber Oly statt Nikon :-P). In Betracht kommt wohl der Eizo S2110W oder der NEC 2080UXI.


    Wenn man mit dem Eizo Profile Analyzer ( ) die Farbprofile verschiedener Displays vergleicht stellt man fest:


    Farbraum NEC 1980FXI = 2080UXI
    Farbraum Eizo 2110 = 2410
    Farbraum Eizo 997, CG210 usw. ist auch nicht komplett anders.


    Einen wirklich besseren Farbraum bietet nur der Eizo CG220 sowie der NEC Spectraview Reference (für 5000 EUR). Die Farbräume aller anderen Displays (auch Grafikerdisplays) sind ungefähr gleich und entsprechen etwa S-RGB. Der Farbraum der NEC S-IPS Displays (von LG) ist im grün-gelb-hellrot Bereich etwas weiter. Der Eizo 2110 ist im rot-blau Bereich besser. Wenn man einen aktuellen HP Drucker mit Zusatzblaupatrone hat, ist daher vielleicht der Eizo besser geeignet. Insgesamt komme ich aber zum Schluss, dass der Farbraum nicht das entscheidende Kriterum ist. Der NEC lässt sich angeblich sehr gut kalibrieren. Aber vielleicht gilt das auch für den S2110.


    Wenn man nur EBV macht, ist vielleicht der geringere Pixel Pitch des 2080 UXI interessant.


    Letztlich entscheidend wird für mich aber wohl die Farb-/Kontraststabilität sein. Und da sind S-IPS Displays (z.B. NEC 2080UXI) angeblich besser als S-PVA Displays (Eizo S2110). Insofern könnte der Eizo-Mitarbeiter also mit seiner S-IPS Empfehlung Recht haben. Gerade für ein Breitbilddisplay oder ein Dual-Monitor Setup ist die Bedeutung der Blickwinkelstabilität nicht zu unterschätzen.


    Der Prad-Test geht hierauf leider nicht detailliert ein, sondern lobt den Eizo ziemlich unkritisch. Die NEC Monitore testet Prad meines Wissens nicht (zumindest bislang nicht). Der Eizo 2110 Erfahrungsbericht von CMOS, der sich ebenfalls für Bildbearbeitung zu interessieren scheint, macht mich aber stutzig ( Eizo S2110W Widescreen (netzwelt.de) ): "Dafür ändert sich sehr stark der Kontrast schon bei ca. 15Grad und das ko... mich an. Von leicht links gesehen ist schwarz schwarz (grüner Pfeil, siehe Anhang), exakt in der Mitte sehe ich links grau und rechts schwarz, und von rechts wird schwarz grau, aber ich habe nun auch alle Zwischentöne(roter Pfeil). Merkwürdigerweise sehen Filme von links etwas besser aus, aber den Monitor drehen (so wie gestrichelt angedeutet, kanns ja nicht sein) Wie gesagt, ich rede hier von kleinen Blickwinkeländerungen!"


    Kann dazu nicht mal jemand etwas sagen?


    @Member1 Hast Du die Möglichkeit den 2080UXI und den Eizo S2110W zu vergleichen?

  • -
    Danke für den Test. Hat meine Entscheidung, den Monitor wieder zurückzugeben, bestätigt. Scheinbar gibt es überall Montagsgeräte, auch bei Eizo. Die schlechte Ausleuchtung bei meinem Gerät war schon krass! Das konnte einfach nicht normal sein. Eure Erklärung zur Hintergrundbeleuchtung legt den Schluss nahe, dass bei meinem Gerät entweder ein Teil dieser Röhre defekt oder nicht im gleichen Abstand montiert war. Zum Glück war die Dame an der Hotline einsichtig (es war im Prinzip ein Tag zu spät), aber da ich eine Neubestellung in Aussicht stellte, ging alles okay. Ansonsten hätte ich auf Garantiefall bestanden.
    Ob ich mir nun wieder einen S2110W oder einen anderen bestelle??? An die Prad-Leute: Kann ich das Testgerät haben? ;)
    Also abgesehen von der Macke von meinem Gerät, finde ich das Preis/Leistungsverhältnis nicht besonders gerechtfertigt. Gut, wer Eizo kauft, nimmt das in Kauf. Aber ich denke, dass auch bei einem neuen Gerät mit richtiger Ausleuchtung einige Probleme bleiben werden, z.B. das mit dem Kontrastblickwinkel. Er hat zwar schöne bunte satte Farben, aber was nützt mir das, wenn er sich zum Drucker schlechter hinbewegen lässt als mein alter ausgelaugter CRT?
    Die Unsicherheit steigt im Quadrat zur Zeit! Oder vielleicht doch wieder einen CRT? Platz spielt nicht so die Rolle, und die Differenz zu Wärme und Energie würde man auch verkraften...


    Gruss
    CMOS


    PS: freed und Spyder-Nutzer, eine Anmerkung zur Kalibrierung .
    -

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    Original von CMOS
    Ob ich mir nun wieder einen S2110W oder einen anderen bestelle??? An die Prad-Leute: Kann ich das Testgerät haben? ;)


    Die Testgeräte bekommen wir von den Herstellern zur Verfügung gestellt und nach dem Test gehen die Geräte wieder zurück.

  • Im Test zum S2120W steht, die niedrigste gemessene Helligkeit sei 4 cd/m^2. Das wäre aber sehr hell, außerdem wäre der Kontrast dann nur etwa 122:1 bei gemessenen maximalen 489 cd/m^2.


    Richtig ist wahrscheinlich der Wert 0,4 cd/m^2. Da läge der Kontrast dann bei 1223:1. Der Wert sieht schon beachtlicher aus.


    al'be:do

    Albedo, -s, die, (lat. albidus = weißlich; lat. albus = weiß), IPA (al'be:do):
    Maß für das Rückstrahlvermögen von diffus reflektierenden (remittierenden), also nicht spiegelnden und nicht selbst leuchtenden Oberflächen.

    Edited once, last by al'be:do ().

  • "ob einem das bischen mehr an Detailgenauigkeit (im privaten Sektor?) tatsächlich den doppelten Kaufpreis Wert ist. "


    @member1: die frage war nicht 2110 oder CG210, sondern ob der L997 dem 2110 in Sachen Bildqualität tatsächlich vorzuziehen ist.

  • Der L997 hat ein Highend S-IPS Panel von Hitachi und ist eine Nuance besser als der S2110W bei der Bildqualität. Der S2110W bietet dafür einen deutlich höheren Kontrast und damit einen besseren Schwarzwert, das nicht nur messbar, sondern auch sichtbar.

  • Dank an ntl.
    Du scheinst die Vor- und Nachteile der VA vs. IPS Technik richtig einzuschätzen.
    Tatsächlich sind die Unterschiede für den Normalbetrachter eher marginale Kleinigkeiten. Auch ich bin kein Grafiker, höre aber ziemlich genau hin was dort gewünscht wird.
    Siehe CMOS Stichwort Kontrastblickwinkel...
    Grafiker werten solche Dinge oft als K.O. Kriterium. Dem Standard User fällt sowas, zumindest bei den erreichten Qualitäten eines S2110 oder Vergleichbaren gar nicht auf.


    In dieser Disziplin ist IPS aber nach wie vor ungeschlagen.
    Nicht grundlos basieren ausnahmslos alle Pro-Monitore auf dieser Technik.


    Quote

    Hast Du die Möglichkeit den 2080UXI und den Eizo S2110W zu vergleichen?


    Nein, hab ich leider nicht. Schließlich unterhalte ich hier keinen endlosen Pool an "Testgeräten". Auch wäre es sehr schwierig, die Unterschiede zu dokumentieren. Eine Digicam würde das glaube ich nicht erfassen, oder selbst verfälschen. Egal ob Oly oder Nikon. ;)
    Und solch teure Messgeräte, die das könnten, schaffe ich mir hier sicher nicht an. Das ist vielleicht was für Prad. Schließlich lebt Prad von (nach Möglichkeit präzisen) Testberichten, ich vom Verkauf. Da sich hier aber mehr Gamer als Grafiker tummeln... ;)


    Quote

    die frage war nicht 2110 oder CG210, sondern ob der L997 dem 2110 in Sachen Bildqualität tatsächlich vorzuziehen ist.


    Verstehe. Für einen Grafiker und Nutzer eines CG210 ja.
    Das Gerät kommt wohl deinem CG210 am nächsten, sofern wir im nicht Hardware kalibrierbaren bereich bleiben wollen.
    Alternativen: NEC 2180UX (nichts anderes als ein nicht "handverlesener" Spectraview 2180 ohne Software!), oder auch der NEC 2080UX mit höherer Pixeldichte.


    Vielleicht schaut ihr aber auch mal bei LaCie oder Quato vorbei, wobei wir uns dann auch ganz schnell wieder an der 2K € Grenze wiederfinden.

  • Hab mal eine Frage: wie ist den die Schriftgröße bei dem S2110W in Vergleich zu einem 17" Monitor (mit 1280x1024)?


    Ich hab atm einen 17" Monitor und finde die Schriftgröße ok, bei einem 19zöller finde ich es fast schon etwas zu groß.
    Ist halt die Frage wie das bei 21" Widescreen mit 1.680 x 1.050 aussieht?


    PS: die Höhe des Bildschirms (sichtbare Bildfläche) beim S2110W ist ja mit 284mm fast gleich wie bei meinem 17" Sony (~270mm), nur die Breite ist halt wesentlich größer.


    PPS: der Pixelabstand bei einem 17" TFT beträgt 0.264 mm, bei einem 19" 0.294 mm und bei einem 21" Widescreen 0,270 mm
    Also gehe ich Recht in der Annahme, dass die Schrifftgröße beim 21" Widescreen minal größer als beim 17" ist, aber etwas kleiner als beim 19zöller?
    Denn dann wäre es perfekt und ich würde mir wahrscheinlich doch den S2110W anstatt des S1910 holen

  • Genauso ist es. Größer als bei 17 Zoll und kleiner wie bei meinen 19 Zoll.
    Darum wollte ich auch keinen 20 Zoll mit dieser Auflösung, weil da wird die Schriftgröße für mich zu klein.
    Da sind die 21 vom Eizo wirklich ideal.


    LG
    Fred