Dell 2209WA (Prad.de User)

  • Vielleicht sollte Dell dem 2209WA eine DUE Schaltung der 1x00 Euro Geräteklasse spendieren, und das Gerät dann zu angemessenen 5-600 Euro anbieten? -Sozusagen als "Consumer-Counterpart" zum Eizo CG222W...


    Anders ausgedrückt:
    Der Dell wird sich nicht mit Maßstäben messen können, an der sich erst Geräte der 1000 Euro Klasse messen lassen müssen. Vergleicht ihn also nicht mit 3x so teuren Geräten, sondern mit den Alternativen, die man in seiner Preisklasse von unter 300 Euro bekommen würde.


    Also G11: Gerät retournieren und anschließend mit 2-3 facher Kohle in der Hand nochmal an der Verkaufsfront den Zielsucher scharf stellen. ;)

  • Jaja, wir wissen mittlerweile das wir nichts Besseres erwarten können und dürfen, jedenfalls nicht für den Preis. Das war ja auch nicht die Frage, oder?


    Das es generell mit IPS (wie bei TN die Blickwinkelabhängigkeit) zu tun hat glaub ich nicht. Technisch bedingt ist das sicherlich irgendwie, und abhängig vom Betrachtungswinkel auch, aber warum tritt es nur an der rechten Seite auf? Wenn ich gerade vorm Monitor sitze sollte es sonst doch auf beiden Seiten sichtbar sein. Sprich: was ist auf der rechten Seite anders als auf der linken?

  • Das es generell mit IPS (wie bei TN die Blickwinkelabhängigkeit) zu tun hat glaub ich nicht.


    Glaube ich auch nicht, denn dasselbe Problem tritt auch beim Eizo S2231W auf (*klick*), und der hat ein S-PVA-Panel.


    Jaja, wir wissen mittlerweile das wir nichts Besseres erwarten können und dürfen, jedenfalls nicht für den Preis. Das war ja auch nicht die Frage, oder?


    Ganz genau. Zumal es beim Eizo, der ja das Doppelte kostet, mindestens genauso schlimm ist (dafür magenta-grün anstatt gelb-blau :D :( *klick*

  • ...der Hammer...der gefühlte Wert meines 2209 steigt rapide an 8o .


    Wenns ein VA und ein IPS hat dann geh ich mal von der BLU als Ursache aus. Vielleicht sind die CCFL vom gleichen Hersteller. Oder die Abstände zum Diffusor haben leichte Toleranzen.

  • Hi,


    Quote


    Technisch bedingt ist das sicherlich irgendwie, und abhängig vom Betrachtungswinkel auch, aber warum tritt es nur an der rechten Seite auf?


    Eine wilde Theorie:


    Was ist rechts und links verschieden? Schaut man sich die Pixelstruktur eines IPS-Panels an (oder auch eines anderen Typs), so gibt es alleine durch die Anordnung der Pixel eine Asymmetrie zwischen links und rechts. Es mag also gut sein, dass es eine Rolle spielt, in welchem Winkel das Licht von hinten auf das Panel tritt. In der Mitte tut es das von links und rechts, links tut es das primaer von rechts und rechts eben von links. Beruecksichtigt man diesen Effekt beim Design des Backlight nicht vollstaendig (z.B. um einen sehr schmalen Rahmen zu ermoeglichen), dann mag das durchaus Effekte wie den haben, den wir beim 2209WA beobachten.


    Ist aber, wie gesagt, nur eine wilde Theorie...


    Viele Gruesse,


    Jan

  • Ich habe mir also den 2209WA bestellt, und am Anfang sah es ja ganz gut aus. Keine Pixelfehler (aber der Händler hat einen Pixelfehlertest angeboten), keine Geräusche (aber ich bin schwerhörig... das hat auch seine Vorteile), und der hier öfters erwähnte Farbverlauf scheint zwar vorhanden zu sein, fällt aber höchstens bei einfarbigen Flächen auf, die die gesamte Bildbreite einnehmen. Es gibt ein paar kleinere negative Punkte, die eher nebensächlich sind.


    Ich habe aber zwei größere Probleme:




    1. Das Schwarz ist sehr enttäuschend. Dunkelt man den Raum ab und lässt sich ein komplett schwarzes Bild anzeigen, leuchtet das Panel hell. Selbst wenn der Raum nicht dunkel ist, schimmern die schwarzen Bildteile hellgrau. Bei größeren Blickwinkeln verstärkt sich das Problem. Es ist, als würde die matte Oberfläche des Monitors eine starke Lichtquelle reflektieren. Nur dass es kein reflektiertes Licht ist, sondern wahrscheinlich von der Hintergrundbeleuchtung stammt. Der Effekt lässt sich auch beobachten, wenn man direkt vor dem Monitor sitzt. Dann sind vor allem seitliche Flächen betroffen. Ob das jetzt am 2209WA oder am IPS-Panel liegt, oder ob das bei jedem TFT so ist, kann ich nicht beurteilen. Woran es auch immer liegt, wer gerne Spiele mit dunkler Optik spielt oder Filme sehen will, sollte vielleicht lieber die Finger davon lassen. Die Helligkeit und Kontrast habe ich im OSD des Monitors auf 0 bzw. 50 gestellt.


    Außerdem verwende ich nicht die volle Auflösung des Monitors. Der Monitor wird zwar mit der vollen Auflösung angesteuert, aber die Graphikkarte (Nvidia) fügt schwarze Ränder an allen vier Seiten des Bilds ein, um die niedrigere Auflösung zu erhalten. Das angezeigte Bild ist also trotzdem 1:1, und es wird nichts skaliert. Ich mache das, weil mir die volle Auflösung noch zu groß ist. Die schwarzen Ränder werden von der Graphikkarte sicherlich immer mit RGB (0,0,0) (Schwarz) angesteuert. Dabei kann ich den oben beschriebenen Effekt gut beobachten.


    Davon wird ja oft berichtet, aber ich hätte nicht gedacht, dass es so schlimm ist. Je nachdem wofür man den Monitor verwendet, kann man damit leben (Büroarbeit im hellen Raum), oder ist vollkommen inakzeptabel (Spiele oder Filme in der Dunkelheit).




    2. Das Bild ist zu VERDAMMT hell. Die Helligkeit des Monitors ist bereits auf 0 gestellt, und ich habe versucht, mithilfe der Graphikkarten-Einstellungen die Helligkeit noch weiter zu reduzieren. Aber es nützt alles nichts. Ich glaube, von der hohen Helligkeit tun mir die Augen weh, und ich vermisse bereits meine erblindende 17" Röhre. Im Internet habe ich auch schon gelesen, dass der 2209WA zu hell sei, sich aber gerade noch auf ein erträglich runterregeln lasse. Für mich trotzdem zu hell. Ich persönlich hoffe ja, dass das alles nur Gewöhnungssache ist, und das Gefühl der angestrengten Augen mit der Zeit weggeht. Die alte Röhre, die ich zuvor verwendet habe, war nämlich wirklich dunkel. Aber wenn das so bleibt, ist der Monitor für mich wertlos.


    Kann natürlich auch sein, dass es an etwas anderem liegt. Irgendetwas strengt meine Augen jedenfalls an, und mit der Röhre war das nicht der Fall. Vielleicht sind auch die kleineren Pixeln, der höhere Kontrast, oder die höhere Schärfe des Bildes des TFTs die Ursache. Gut möglich, dass gerade meine Versuche, die Helligkeit zu reduzieren, am Ende doch kein sonderlich augenfreundliches Bild ergeben. Vielleicht ist die Helligkeit ja doch nicht das Hauptproblem. Ich wäre für Hinweise dankbar.


    Hier sind meine Einstellungen, die ich als gerade noch erträglich empfinde:
    Monitor: Brightness=0, Contrast=50, Sharpness=20, Dynamic Contrast=Off
    Graphikkarten-Einstellungen in nvidia-settings: Brightness=-0.32, Contrast=-0.39, Gamma=0.8
    (Wird den meisten Usern wahrscheinlich absurd dunkel vorkommen. Für mich ist ein Kompromiss zwischen Helligkeit und Kontrast. Schade, wie dadurch die Menge der darstellbaren Farben reduziert wird.)

  • Hi,


    Quote


    Wilde Theorie II: Man schaut einmal von rechts und einmal von links auf die Pixel.


    Etwas ernster hatte ich das schon gemeint. Fakt ist naemlich, dass die Subpixelanordnung nicht symmetrisch ist:


    http://www.lagom.nl/lcd-test/subpixel.php


    Beim 2209WA ist sie RGB und es mag gut sein, dass es fuer die wahrnehmbare Farbe einer solchen RGB-Gruppe eine Rolle spielt, wie das Licht von hinten auf sie faellt. An der Stelle unterscheiden sich dann die beiden Raender, waehrend es oben und unten keine Rolle spielt.


    Substrat: Ich hatte aehnliche Probleme, habe mich dann aber dran gewoehnt, vor allem, nachdem ich die Schaerfe korrekt eingestellt hatte: http://www.lagom.nl/lcd-test/sharpness.php


    Die serienmaessigen 50 sind zu viel, 40 ist fast optimal, deine 20 sind zumindest bei meinen beiden Dells zu wenig.


    Nach vielen Versuchen mit Helligkeit 0, Kontrast 50 bin ich jetzt wieder bei 0/70 angekommen und finde es hinreichend angenehm.


    Viele Gruesse,


    Jan

  • Substrat: Der Kontrast in Werkseinstellung (=75) ist normalerweise eine Voraussetzung, um ohne größere Korrekturen auf der Grafikkarte im sRGB - Farbraum (6500K, Gamma = 2,2) zu landen. Kontrast = 50 ist vermutlich *der* klassische Einstellungsfehler für den 2209WA, den man nur mit bereits heftigem Drehen an den Einstellungen der Grafikkarte verschlimmbessern kann.


    Bei der Bildschärfe könnte auch irgendwas falschgelaufen sein. Das Optimum ist bei mir ebenfalls 40 bei den üblichen Testbildern (Werkseinstellung=50).


    Hier habe ich mit Helligkeit=0 den Monitor im Weißpunkt auf 100cd/m² bekommen. Das reicht mir nachts aus. prad.de sollte in den Tests dringend eine Rubrik mit der minimal einstellbaren Helligkeit einführen, wie das auch z.B. die c't macht.
    Dann können Käufer mit empfindlichen Augen sich schnell orientieren.
    Über 100cd/m² sind bei der c't ein K.O. - Kriterium. Meine Augen vertragen bei geringer Umgebungshelligkeit 120cd/m² nicht auf Dauer. Eine zu hohe Mindesthelligkeit ist (leider) bei vielen Monitoren zu beobachten und anscheinend fast ebenso schwierig zu vermeiden wie bei Notebook - Bildschirmen die spiegelnde Beschichtung.

  • Quote

    Der Kontrast in Werkseinstellung (=75) ist normalerweise eine Voraussetzung, um ohne größere Korrekturen auf der Grafikkarte im sRGB - Farbraum (6500K, Gamma = 2,2) zu landen. Kontrast = 50 ist vermutlich *der* klassische Einstellungsfehler für den 2209WA, den man nur mit bereits heftigem Drehen an den Einstellungen der Grafikkarte verschlimmbessern kann.


    Der DELL hat, ohne weitere Eingriffe, ein Gamma von etwa 1,8. Nach meiner Recherche im Netz scheint ein Kontrast von 50 wohl etwa zu einem Gamma von 2,2 zu führen. Sollte vielleicht nochmal jemand mit Colorimeter überprüfen. Wenn dem so ist, wäre das für Nutzer, die das Gerät unkalibriert betreiben wollen und ein Gamma von 2,2 möchten, ein gangbarer Weg. Durch den abgesenkten Weißpunkt verringert sich natürlich der Kontrast.


    Gruß


    Denis

  • Mal was anderes: Tiefflieger hat doch vor einiger Zeit kalibrierte Profile für den 2209 WA online gestellt. Wo kann man die herunterladen? In seinen Postings finde ich leider keinen Link :( ...


    @ SailorMoon:
    Kann man duch Korrektur im Grafikkarten-Treiber auch dann einen Gamma von 2,2 erreichen, wenn man den Kontrast auf 75 belässt? Wenn ja, welche Änderung müsste man (ungefähr) vornehmen? Die Standardeinstellung im nVidia Control Panel ist +50% (warum auch immer...). Graka ist in meinem Fall eine 8800 GTS.

  • G11, ein auf sRGB kalibriertes ICC Profil kann ich dir zukommen lassen. In Verbindung mit einer Helligkeitseinstellung von 10 und Reduzierung des Rotwertes auf 96 kommst du in etwa auf sRGB. In etwa deshalb weil nicht jeder 2209WA gleich ist aber immerhin besser als Standardprofile zu verwenden. Wenn du das sRGB ICC Profil für den 2209WA haben möchtest, schreib mir bitte eine PN.

  • Ich habe mich noch immer nicht an den meinen neuen 2209WA gewöhnt. Irgendwie ist das Bild anstrengender als das meines CRTs. Obwohl der CRT sehr alt ist (11 Jahre) und die Röhre ein schrecklich unscharfes und dunkles Bild zeigt. Aber irgendwie vermisse ich die schön "beruhigende" niedrige Helligkeit und das bessere Schriftbild.


    Zur Zeit lande ich mit den Kontrasteinstellungen immer bei 25-40. Farbtreue interessiert mich nicht mehr. Über 50 geht einfach nicht. Ich will nicht, dass mich das Monitor-Bild blendet. Bei Helligkeits/Kontrasteinstellungen von 100/100 scheint mir das Gerät eher als Lampe denn als Monitor geeignet zu sein. (Die Helligkeit habe ich schon von Anfang an auf 0 gedreht.) Im Moment (es ist Abends und es dämmert) bin ich bei 40, und wenn ich vom Bild weg auf die Bedienknöpfe des LCDs sehe, kann ich die aufgedruckten Bilder auf den Knöpfen nicht mehr erkennen. Ich glaube nicht, dass es gut ist, wenn sich das Auge dauernd an zwei verschiedene Helligkeiten gewöhnen muss: Umgebung und Monitorbild.


    Stimmt es, dass man bei Kontrast=75 die oft erwähnten Augenfreundlichen 100 cd/m² erreicht?


    Auch das Schwarz bleibt weiterhin ein Problem. Es ist ganz einfach: wer dunkle Bilder am Monitor betrachten will, und dabei eine größere Blickwinkelabhängigkeit wünscht oder nicht über eine optimale Raumbeleuchtung verfügt, wird mit dem Gerät nicht glücklich werden. Das schließt insbesondere Multimedia-Anwendungen wie Spiele und Filme ein.


    Kein Wunder, dass Dell bei dieser lächerlich hohen Helligkeit einen so guten Kontrast angeben kann. Verringert man die Helligkeit, verschwindet natürlich auch der Kontrast. Ich höre, dass es bei anderen Panels/Monitoren auch nicht anders sein soll.


    Gibt es sonst noch irgendwelche Tipps, wie die Raumbeleuchtung beschaffen sein soll, um ein optimales Bild zu erreichen? Aus welcher Richtung sollte das Licht einfallen?
    Außerdem, wie weit sollte das Panel von der Nasenspitze entfernt sein? Bei mir sind es zur Zeit 40-70 cm, bei nativer Monitorauflösung.


    Das Schriftbild ist auch nicht gerade optimal. Das ist wohl eher ein allgemeines Problem mit LCD-Monitoren. Schriften, die auf der Röhre gut aussehen, sehen hier pixelig oder zu scharf aus. Die höhere Schärfe ist (seltsamerweise) unangenehm. Die Schriften absichtlich unscharf zu machen (auch als Antialiasing bzw. Cleartype bekannt) nützt nicht sonderlich viel. Es scheint wirklich besser für die Augen zu sein, sieht aber hässlich aus.


    Als CRT-Umsteiger bin ich insgesamt eher enttäuscht. Die einzigen Vorteile scheinen die höhere Auflösung und die geringere Gerätegröße zu sein. Den Rest der Nachteile von CRTs tauscht man mit den Nachteilen der LCDs aus. Der Energieverbrauch ist wohl auch etwas geringer. Ist mir vollkommen schleierhaft, wie die CRTs so plötzlich verschwunden sind.


    PS: ist die "Dynamic Contrast"-Funktion des Monitors für irgendetwas brauchbar? Für farbtreues Arbeiten kommt das natürlich nicht in Frage, aber sonst?

  • Kalibriert auf sRGB, 6500K, 120cd/m² (Kontrast=75) landet mein 2209WA bei 100cd/m², wenn ich die Helligkeit auf 0 drehe. Weniger wären gelegentlich ebenfalls akzeptabel, aber erst bei ca. 120cd/m² wird es Nachts für meine Augen richtig lästig.


    Wer ein sattes Schwarz trotz heller Lichtquellen im Raum will, muss bei TFTs immer Abstriche machen, wenn nicht gerade ausgesprochen spezielle Hilfsmittel verbaut werden. Ohne Antireflexbeschichtung hat man einen besseren Schwarzpegel, aber schon eine 60W - Glühlampe im Raum kann sich bis hin zur Blendung spiegeln.


    Die hohe Helligkeit ist bei vielen Monitor-Herstellern üblich. Das ist auch dem Marketing geschuldet, denn sonst machen sich die Geräte nebeneinandergestellt z.B. im Blödmarkt nicht so gut.
    Immerhin beteiligt sich Dell hier nicht an utopischen Kontrastangaben z.B. jenseits der 1:10000.
    Und ja: prad.de meckert in seinen Monitortests für mich nicht konsequent genug, wenn sich die Monitorhelligkeit nicht auf mindestens 100cd/m abregeln lässt.


    In den üblichen Richtlinien zu ergonomischen PC-Arbeitsplätzen stehen Entfernungen zwischen 50 und 90cm (Nasenspitze - Monitor). Mit steigender Bildschirmgröße mehr (bei mir sind es zwischen 60 und 80cm).


    Schärfe=40 ist (auch) bei mir angenehmer als Schärfe=50. Eingestellt am Testbild auf lagom.nl .


    Beim TFT-Monitor kann es sinnvoll sein, verwendete Schriften und deren Größen mindestens an die "Pixelgröße" anzupassen.


    Die Einstellung für "Dynamischen Kontrast" soll sich laut Onscreen-Menü nur bei den Farbeinstellungen für Spiele und Video/Multimedia auswirken. Selber testen ...


    Ein richtig guter 22-Zöller mit Bildröhre würde heute über 300 Euro kosten. Auf Geometriefehler und mangelnde Farbkonvergenz bin ich auch nicht mehr scharf. Insgesamt trauere ich meinem alten 19-Zöller mit Bildröhre nicht mehr nach. Ohnehin gingen dort über die analoge Schnittstelle (VGA) etliche Grauwerte unter, d.h. die Bildersammlung meiner DSLR hat deutlich gewonnen, selbst wenn man sie mit Bildschirmbetrachtern ohne Farbmanagement ansieht.
    Ich habe mir einige Monate vor dem 2209WA erst mal eine neue Brille gegönnt.


    Leider kann man die eigenen Augen nur schwer zum allgemeingültigen Maßstab machen. Dafür differieren die Eigenschaften gelegentlich schon zwischen linkem und rechtem Auge zu sehr. Ganz zu schweigen von dem, was verschiedene Menschen sehen (können).

  • Hallo zusammen,


    ich hab mir die ersten 10 Seiten sorgfältig und die anderen 30 dann eher flüchtig durchgesehen.


    Mein Eindruck war:


    Da diskutieren Enthusiasten auf hohem Level über Probleme, von denen ich teilweise noch nie gehört hab
    und die ich ev auch nicht bemerken würde ... zumindest nicht, bevor ich diesen Thread gelesen hab smile !!


    Das führt zur Verunsicherung !!


    Deshalb mal die Bitte um eine Einschätzung für jemanden wie mich der:


    beruflich seit Jahren mit Laptops arbeitet ,ohne daß ihm ein Surren oder GelbStich oder
    sonstige Farbverläufe oder unguenstige Betrachtungswinkel aufgefallen sind...
    .. ok zu letzterem.. wenn ich ganz schräg von der Seite guck sehe ich schon was.. aber wann tu ich das schon....


    .. und der nun nach einigen Jahren seinen Freizeit PC mit Röhre durch einen neuen mit 22ger TFT 16:10 ersetzen will.


    Dazu ich hab mir in der letzten Zeit einige 'höherwertige TN Panels von Samsung und LG angesehen
    und konnte beim ersten Augenschein bei keinem die hier genannten Probleme wiederfinden.


    Wie praxisrevelant sind also die hier genannnten Kritikpunkte für Ottonormalverbraucher??


    Nimmt man die auch ohne Messinstrumente oder Diagnoseprogramme wahr und sieht man die auch
    ohne sich anzustrengen?


    Klingt jetzt etwas provokativ , aber ist wirklich nicht bös gemeint.


    Ich würd mich über eure Einschätzung freuen:


    PS1: derzeit schwanke ich zwischen diesem Dell mit seinem E-IPS und dem iiyama ProLite B2206WS-1 mit einemTn Panel
    -> meint ihr, das auch ein Nicht Enthusiast beim DEll ein deutlich besseresBild sieht als beim IIYAMA ?


    PS2 zum Schluss noch einige ganz konkrete Fragen:


    1. Wie lang ist eigentlich das beim Dell mitgelieferte USB upstream Kabel ?


    2. Sieht man eigentlich Pixelfehler und falls nicht gleich.... können die größer werden?
    --> lohnt es sich also aus dieser Sicht , das Gerät auf Pixelfehler zu überprüfen?


    3. Wirft der tiefe Rahmen wirklich Schatten aufs Display und spiegelt sich das Bild auch bei der schwarzen Version
    darin?


    4. Sind die im Pradtest genannten Spaltbreiten (Display zu Rahmen) von einen Millimeter ein AusnahmeFall oder die Regel?


    Noch mal:ich freu mich auf jede Meinung


    Schöne Grüße: Mike

  • mikesierra


    Du hast schon sehr richtig erkannt: hier wird das Gerät mit sehr hohen Ansprüchen, die nicht immer praxisrelevant sind, geprüft - man könnte auch sagen: Fehler hartnäckigst gesucht! ;)


    Das ist aber eine gute Nachricht für Dich als Normalnutzer - Du wirst bestimmte Schwachpunkte nicht als störend wahrnehmen.


    Praktische Konsequenz:
    Hole Dir ein Gerät und prüfe es, am besten im Vergleich mit einem TN-Monitor Deiner Wahl, um zu sehen, ob Dir die Vorzüge des Dell-Monitors bei Deinen Ansprüchen den Mehrpreis wert sind - die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, daß dies der Fall ist!



    Prüfe das Gerät außerdem mit diesem Test:
    EIZO- Monitortest