NEC PA271W (Prad.de)

  • Der Test zum 27 Zoller NEC PA271W ist seit heute online. Alle Fragen zum Gerät und zum Test könnt Ihr in diesem Thema stellen. Der Testredakteur wird versuchen Eure Fragen so schnell und kompetent wie möglich zu beantworten.

  • Ist eigentlich bekannt, ob es den Monitor auch in Weiß oder Silber geben wird? Ich finde helle Monitore beim arbeiten angenehmer, auch wenn Schwarz wohl weiter die Trendfarbe bleiben wird.

  • Sehr gelungener Test!



    Ich hätte noch eine Frage, die mir der Test leider nicht beantwortet hat. Irgendwie stehe ich mit dem Farbmanagement etwas auf Kriegsfuß.
    Ich besitze ein Quato DTP94 & iColor Bundle.
    Ich würde gerne folgendes machen:
    Lightroom Bildbearbeitung von RAW Dateien mit Entwicklung bei Saal-Digital (). Ich lade die Dateien als Adobe-RGB-JPEGs hoch.
    Surfen im Internet mittels Safari (unterstützt Farbmanagement).
    Mal eine gelegentliche Runde StarCraft II, nach Möglichkeit im RGB Modus.


    Was stelle ich am besten in iColor Version 3.7.1 und im OSD des NEC PA271W ein?
    Irgendwie überfordern mich die vielen Einstellungskombinationen etwas....


    Das alles auf einem Mac (Snow Leopard), falls das eine Rolle spielt.



    VLG & Vielen Dank!!!

  • Wir würdet Ihr die relative Qualität vom PA271W und dem U2711/U3011 einschätzen, speziell für Bildbearbeitung? Ich neige zu dem neuen U3011 - den Ihr noch nicht getestet habt - wegen der 16:10 Aspekt Ratio und den, zumindest auf dem Papier, guten Daten.

  • Quote

    Was stelle ich am besten in iColor Version 3.7.1 und im OSD des NEC PA271W ein?
    Irgendwie überfordern mich die vielen Einstellungskombinationen etwas....


    Weißpunkt nach Umgebungs-/ Abmusterungsbedingungen. Du kannst natürlich erstmal die "klassischen" 6500K versuchen, oder mal etwas runtergehen. ~5800K sind meist ganz gut geeignet (fixe Bedingungen (=> Normlicht) wirst du ja vermutlich ohnehin nicht haben). Als Gradation nimmst du ein Gamma von 2.2. Helligkeit: Maximal - während der Weißpunkt-Einstellung stellst du den Bildschirm auf deinen Wunschwert ein. Für Spiele würde ich die Farbraumemulation des NEC nutzen (sRGB).


    Gruß


    Denis

  • Quote

    Wir würdet Ihr die relative Qualität vom PA271W und dem U2711/U3011 einschätzen, speziell für Bildbearbeitung?


    Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Geräteklassen wolfmun.
    Die Dell sind wirklich gelungene Konsumer-Allrounder, der NEC spielt eine ganze Liga höher und ist als kompromissloser Semipro EBV / Grafik Monitor zu verstehen, der mit weniger anspruchsvollen Aufgaben fast schon unterfordert scheint.


    Speziell für Bildbearbeitung kommt man also kaum um die neuen NEC PA-Serien herum.

  • Für Spiele würde ich die Farbraumemulation des NEC nutzen (sRGB).


    Also kalibriere/profiliere ich den NEC im OSD-Modus Full, oder?
    Das Profil, dass ich dann in Mac OS für die Grafikkarte erstellt habe beisst sich dann nicht damit, dass ich den Monitor im OSD auf sRGB (für Spiele), bzw. auf Adobe-RGB (für Proofing) umstelle? Oder muss ich für jedes OSD-Profil ein extra Grafikkartenprofil erstellen (ich hoffe nicht)....


    Ad iColor:
    Also stelle ich ein "Custom" mit 6500K (bzw. 5800K, je nach dem, was mir angenehmer erscheint. Umgebungslicht wäre Tageslicht oder volle Dunkelheit, wobei bei letztem ja eh der Weißpunkt egal sein sollte), Gamma 2,2 Schwarzpunkt 0.0 (oder tiefstes Schwarz?), Luminanz Maximal (wobei ich meine gewünschte Helligkeit, etwa 160cd, selbst via OSD auswähle).


    Vielen lieben Dank für Deine Hilfe!!!

  • Sahib, der PA271 ist kein hardwarekalibrierbarer Monitor.
    Daher solltest du davon ausgehen, dass du für jede Anwendung eventuell ein eigenes Profil laden musst, inklusive der jeweils dazu passenden Reglerstellungen am Gerät die du von Hand, passend zum Profil, nachregeln musst.
    AUTOMATISCH oder per Gedankenübertragung passiert da gar nix... ;)

  • Hallo,
    Ich habe einen Dell U2711 und komm mit dem Glitzereffekt der durch die entspiegelte Oberfläche entsteht nicht zurecht! Meine Frage: habe den Test vom NEC 271W gelesen der ja sehr umfangreich geschrieben ist und Lust auf das Gerät macht! Mich würde interessieren ob der NEC ebenfalls diesen Effekt durch die entspiegelte Oberfläche hat, bzw. stärker oder schwächer entspiegelt ist als der Dell, also ob der Effekt stärker oder schwächer zu sehen ist!
    Vielen Dank
    Martin

  • Hallo,
    ob der NEC ebenfalls diesen Effekt durch die entspiegelte Oberfläche hat, bzw. stärker oder schwächer entspiegelt ist als der Dell, also ob der Effekt stärker oder schwächer zu sehen ist!


    Den Vergleich zum Dell kann ich nicht ziehen, aber als ich den NEC in Betrieb genommen habe, ist mir dieser "Glitzereffekt" sehr deutlich aufgefallen (Im Vergleich zu den LED Displays vor denen ich sonst sitze). Homogene Farbflächen (insbesondere helle Töne) weisen eine klar zu erkennende Struktur auf... so als hätte jemand ne Ladung feinen Sprühkleber drauf verteilt.


    Klingt jetzt aber vielleicht dramatischer als es ist – nach kurzer Eingewöhnung stört es mich nicht. Ich bin mit dem NEC hochzufrieden.

  • Genau das ist das Problem das ich beim Dell habe, und mit dem ich gar nicht zurecht komme! Wenn man die Oberfläche mit einen Wasserfilm befeuchtet ist dieser Effekt komplett weg und weit mehr Details werden sichtbar! Ich verstehe nicht wie man bei einer solchen Auflösung eine so grobe Oberfläche (Polarisationsfolie) anbringen kann? Ich hab bislang meine Fotos auf einen HP w2408 bearbeitet, der zwar nicht die Qualität in Farben und Präzision hatte, doch der hat eine glänzende Oberfläche und sozusagen ein reines Bild, beim Dell hab ich immer den Eindruck meine Fotos rauschen in den hellen Bereichen! Wenn beim NEC dieser Effekt nicht so stark ausgeprägt wär, könnte ich damit leben, so wie beim Samsung MD 230, der hat ebenfalls eine entspiegelte Oberfläche, aber nicht so stark da ist diese Struktur kaum zu erkennen ( gesehen beim Mediamarkt) natürlich ist mir der Monitor viel zu klein! Vielleicht gibt es eine Möglichkeit diese Struktur auszugleichen?

  • Hi,
    im Testbericht wird beschrieben dass über den Lüftungsschlitzen ein leises Fiepen auszumachen ist das unabhängig von der Helligkeit vorhanden ist. Ich würde gerne wissen ob man das Fiepen auch hört wenn man normal davor sitzt. Ich besitze einen lüfterlosen PC mit SSD und ich glaube dass mich ein Fiepen schon stören würde.


    Vielen Dank, Stefan

  • Das ist immer schwer zu sagen, weil solche Geräusche von Gerät zu Gerät stark variieren. Bei unserem Testgerät hättest du im üblichen Arbeitsabstand aber auch in ruhiger Umgebung vermutlich nichts gehört.


    Gruß


    Denis

  • Hallo zusammen,


    ich hatte die Frage ähnlich schon einmal hier NEC PA271W vs EIZO CG241W gestellt. Aber bislang leider keine Rückmeldung bekommen. Ich bin kein Freund von Doppelpostings, aber ich würd halt gerne meinen Monitor bestellen. Deshalb nochmal und etwas präziser:


    Im Test wird das Thema Juddereffekt/Tearingeffekt abseits von 60 Hz hervorgehoben. Was bedeutet das in der Praxis bzw.


    - wurde das allein mit dem Signalprozessor ermittelt oder auch mit Filmaterial von DVD/BluRay, und wenn ja
    - wie schlimm ist der Effekt? Heisst das, ich kann keine DVD oder Blu-ray ruckelfrei am NEC wiedergeben? Und noch wichtiger, kein SD/HD Videomaterial aus dem Camcorder ruckelfrei bearbeiten?


    Last but not least: Tritt das Problem nur bei Zuspielung über externe AV-Geräte auf, oder auch bei Wiedergabe über den PC?


    Für eine Antwort wäre ich echt dankbar. Könnte dann endlich bestellen ;-).


    Grüße


    Martin

  • Hallo Denis,


    in Deinem Testbericht zum PA271W schreibst Du:


    "Der DisplayPort-Eingang nimmt Signale mit 8bit und 10bit pro Kanal entgegen. Die zweite Variante erfordert eine geeignete Grafikkarte und setzt die Unterstützung von Betriebssystem, Treiber und Anwendung voraus. Beim Test des NEC PA241W vermuteten wir noch ein echtes 10bit Panel. Diese Einschätzung müssen wir nach letzten Informationen revidieren. Wir erwarten in beiden Fällen den Einsatz eines Panels, das mit 8bit pro Kanal angesteuert wird.


    In einem bis heute (und auch mittelfristig) üblichen 8bit Workflow, hat dieser Umstand keine negativen Auswirkungen für den Anwender. Eine Dithering-Stufe (FRC) in Scaler oder Panel sorgt für die geeignete Aufbereitung des monitorintern transformierten Signals, unabhängig davon, ob das Panel mit 8bit oder 10bit pro Kanal angesteuert wird. Gute Umsetzungen stören dabei kaum. Sichtbar ist nur ein leichtes Grieseln in dunklen Tonwerten, das auch der NEC PA271W zeigt. Die eindeutige Identifizierung eines 10bit Panels wäre erst im Rahmen einer entsprechenden Zuspielung möglich. Hier würde das FRC-Dithering umgangen. Mangels geeigneter Grafikkarte haben wir die Zuspielung mit 10bit pro Kanal nicht getestet."



    Ich habe ein geeignetes Test-Setup im Einsatz (PA241W mit ATI FirePro 5800) und betreibe den Monitor unter 10 Bit.
    Unter Adobe PS lassen sich die Ergebnisse 8 Bit vs. 10 Bit / Kanal ganz klar differenzieren (aber auch nur da, da es m.E. keine andere Software gibt, die derzeit in der Lage ist, die 10 Bit Farbzuspielung zu unterstützen - man belehre mich bitte umgehend, sollte ich da falsch liegen --> suche einen entsprechenden Bildbetrachter ;) )


    Wie würdest Du testen, ob es sich um ein "echtes" 10 Bit Panel oder um Dithering handelt? - vielleicht kann ich das für Dich übernehmen! Meiner Ansicht nach haben wir hier über den DisplayPort astreine 30 Bit Farbe auf dem Schirm - zumindest treten unter Adobe PS bei bestimmten Bildern (insb. Farbgradienten) keinerlei Banding-Effekte mehr auf, die bei 8 Bit Panels eindeutig erkennbar sind (z.B. die Datei "ramp.psd", die ATI zu diesem Zweck auf seiner Webseite zur Verfügung stellt).

  • Hallo zusammen,


    ich habe seit langem alle Testberichte verfolgt, da ich schon lange die Anschaffung eines guten Monitors für EBV und CAD plante. Zuletzt fiel die Wahl auf den NEC, entweder den PA241 oder PA271. Durch einen glücklichen Zufall konnte ich nun den 271er als Demogerät zum Preis des kleineren erhalten.


    Das Monster steht seit Samstag auf meinem Schreibtisch und ich und meine Frau sind hochbegeistert :thumbsup: :thumbsup:


    Habe wie thaetig eine ATI FirePro 5800 damit im Einsatz, über DP mit 10Bit angesteuert. In PS ist der Unterschied wirklich klar erkennbar. Bei einem kreisförmigen Grauverlauf kann man mit 8 Bit eine leicht sternförmiges "Banding" ausmachen, bei 10 Bit absolut nichts mehr.


    In Pro/Engineer Wildfire 4.0 wirken die Renderings nun wie Fotos, ungalublich realistisch, wie ich sie vorher noch nie gesehen hatte. Gut, der Umstieg von einem 9-jährigen LG 17" TN zum NEC war natürlich schon heftig.


    Das Einzige, was mich etwa noch stören könnte, ist das Aufhellen in den Ecken unter Winkelansicht, interessanterweise rechts unten am stärksten. Und Windows 7 hat irgendein Treiberproblem mit der ATI über DisplayPort :evil: Jedes Mal, wenn ich auf dem Anmeldebild den NEC ausschalte und wieder einschalte, ist nur noch die Maus auf dem Schirm und der Hintergrund schwarz. Dies tritt über DVI nicht auf und liegt definitiv am Betriebssystem oder Treiber :pinch: Hat dies eigentlich ausser mir auch schon mal jemand bemerkt?


    Gruss
    Andi

  • thaetig:
    Ein echtes 10-Bit-Panel von einem unechten (8 Bit + Ditherstufe) zu unterscheiden ist m.M.n. ohne spezielle Messtechnik praktisch unmöglich. Denn anders als z.B. Betrachtersoftware es tun würde handelt es sich beim Monitor-Dithering (FRC) um ein zeitliches, nicht um ein örtliches Ditherverfahren, bei dem die Zwischentöne durch schnelles hin- und herschalten zwischen benachbarten 8-Bit-Stufen erzeugt werden.
    Wegen der ohnehin geringen Unterschiede zwischen zwei benachbarten 8-Bit-Stufen und der (geringen) Trägheit der Flüssigkristalle sieht man dabei auch nichts flackern - die einzelnen Pixel des Panels nehmen also praktisch einen pseudostabilen Zustand zwischen zwei benachbarten 8-Bit-Stufen an. Bei einem "echten" 10-Bit Panel wäre das Verfahren nicht nötig und die Zwischenstufen könnten direkt mit einer konstanten Steuerspannung erzeugt werden, das Ergebnis ist aber optisch ziemlich genau dasselbe, denn schließlich ist das menschliche Auge keine Hochgeschwindigkeitskamera. Die Diskussion über echte und unechte 10-Bit-Panels ist deshalb im Endeffekt nur akademischer Natur.