NEC PA301W (Prad.de)

  • Seit wenigen Minuten ist der [url='http://www.prad.de/new/monitore/test/2011/test-nec-pa301w-bk.html']Test zum 30 Zoller NEC PA301W[/url] online. Alle Fragen zum Test oder Gerät stellt bitte innerhalb dieses Themas. Der Testredakteur wird versuchen alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten.

    [img]http://www.prad.de/images/monitore/nec_pa301w-bk/front1.jpg[/img]
  • Das Testergebnis überrascht mich nicht. :D


    NEC hat mit den aktuellen PA Geräten kaum überwindbare Messlatten gesetzt.
    Aufgrund des Preisunterschiedes zu Eizos CG303, der hier immerhin als 30 Zoll Referenz Monitor gilt, stellt sich mir die Frage ob das aus Preis-Leistungs Sicht wirklich noch haltbar ist? ;)

  • Der CG konkurriert ja direkt mit dem SpectraView Modellen, die dann auch preislich wieder höher positioniert sind. Entsprechend dürfen wir auch nicht vergessen, dass der CG Lichtschutzblenden sowie Color Navigator mitbringt. Die beiden Entsprechungen auf Seiten von NEC müßte man sich für einen direkten Vergleich des PA301W erst kaufen. Gleichzeitig implementiert Color Navigator Korrekturen für die unterstützten Colorimeter und ein (reines) "Convenience-Feature" für den Abgleich von Bildschirmen mit unterschiedlicher spektraler Charakteristik in einem DualScreen Setup (NEC bietet soetwas für einen ungemanagten Workflow an).


    Das sind natürlich alles nur Details, zumal Lichtschutzblende und Software dann auch beim (preislich aber wohl auf dem Niveau des CG303W liegenden) SpectraView beiliegen werden - allerdings bindet SpectraView Profiler, im Gegensatz zum aktuellen SpectraView II, die Farbraumemulation nicht ein. Wer das haben möchte, müßte sich zusätzlich die US Software kaufen.


    Insofern ist aus meiner Sicht auch der CG303W preiswert. Davon unabhängig hat man mit dem 1000 Euro günstigeren PA301W von NEC einen überaus potenten Bildschirm, der in dieser Form für die meisten Nutzer bereits mehr als hinreichend ist - wobei das "hinreichend" angesichts der Leistungen untertreibend wirkt.


    Viele Grüße


    Denis

  • Danke für den gewohnt ausführlichen Testbericht.


    Es scheint so, als hätte sich die Wartezeit gelohnt und habe nach langer Suche doch noch den idealen Monitor für mich gefunden. Die Anforderungen waren: 30 Zoll, primär für Grafik, Druckvorstufe und Fotografie (Bildbearbeitung) und sekundär stufe ich mich auch als Gelegenheitsspieler ein.


    Zum Thema Spektralfotometer entnehme ich dem Testbericht, dass das Spectraview II mit einem (vermutlich?) korrigiertem i1 Display II die brauchbarste Lösung für eine Hardwarekalibierung ist. Oder sollte jemand, der bisher noch keine Erfahrung für das Kalibieren eines Monitors gesammelt hat, besser zu einer Software wie Eye-One Match in Verbindung mit dem i1 Display II greifen und Softwarekalibieren. Letztere Lösung ist ja bei uns erhältlich, das Spectraview II Bundle (SVII-PRO-KIT) nur in Übersee bestellbar.


    Aus diesem Absatz im Test - Zitat: "Der Einsatz eines anderen Colorimeters führt dagegen zu einem teils erheblichen, absoluten Messfehler (siehe "Generische Korrektur für Colorimeter in Quato iColor Display"), da NEC in SpectraView II keine Korrekturen für die unterstützten Colorimeter zur Verfügung stellt." - entnehme ich, dass um das NEC-Bundle kein weg herum führt, wenn man nicht tausend oder mehr Euro für eine High-End Lösung ausgeben möchte.

    Würde mich über einen Tipp für Kalibrations-Dummies freuen :D




    Grüße Joe

  • Du hast letztlich 3 Alternativen:


    1) Softwarekalibration mit iColor Display 3 und dem X-Rite DTP94 (Silver Haze Pro Bundle). Die Software bringt Korrekturen für das WCG-CCFL Spektrum mit (greifen gut). In Verbindung mit den umfangreichen Bordmitteln und der hervorragenden Neutralität ist das beim NEC schon faktisch eine Hardwarekalibrierung


    2) SpectraView II + das angepasste EOD2 von NEC.


    3) SpectraView II + EyeOne Pro.


    Viele Grüße


    Denis

  • ich habe den LCD3090WQXi und überlege mir den neuen als 2t Monitor hinzustellen.
    Hat da jemand Erfahrung wie gut die nebeneinander gestellt aussehen? So vorallem beim zocken, ich bräuchte ja eine Grafikkarte mit 4DVI anschlüssen wenn die 2560 Auflösung auf beiden laufen soll!?

  • Bis auf den Fuß hat sich an der eigentlichen Gehäuse-Optik nichts groß verändert.
    Das ist ja das schöne an Profi-Geräten. ;)


    Wieso brauchst du vier DVi Anschlüsse um 2 Monitore zu betreiben? Dual-Link bedeutet ja nicht dass du zwei Kabel anklemmen musst. Hast du doch bei deinem 3090 auch nicht. :D

  • Hier kannst du nachlesen was "Dual" bei DVI bedeutet:
    Der Stecker hat nur ein paar Pins mehr, sieht aber ansonsten aus wie ein "normaler" DVI-Stecker, daher wird auch nur ein Ausgang der Grafikkarte belegt.

  • Hallo,


    im Testbericht las ich folgendes:


    Quote

    Die Untersuchung zeigt, dass das hier verbaute IPS-Panel sehr viel schneller schaltet als frühere IPS-Baureihen und auch als die meisten derzeit aktuellen IPS-Panels. Diese Zeiten würde man eher bei einem TN-Panel erwarten.

    Kann man davon ausgehen, dass NEC dieses neue IPS-Panel jetzt auch bei den kleineren Geräten NEC PA241W und NEC PA271W-BK verbauen wird? Oder bleibt dieses Panel exklusiv für das 30" Modell?


    Ich frage, da ich auf der Suche nach einem spieletauglichen 27" IPS Monitor bin und das getestete 30" Modell diesem Anspruch genüge tut. Aber das vor einem halben Jahr getestete 27" Modell schnitt in dieser hinsicht nicht so gut ab.

  • Könnt ihr sagen ob es Verbesserungen bei den Blickwinkeleigenschaften hinsichtlich der Aufhelleffekte aus dem Winkel zu älteren Modellen speziell dem Vorgänger 3090WQXi gibt?


    Ich hatte mal ein Youtube Video gesehen in dem ein 2490UXi neben einem 3090WQXi stand und durch den fehlenden Filter keine so gute Figur gemacht hat was den "Glow" Effekt anging.


    P.S. im Fazit wird fälschlicherweise ein 3090WUXi erwähnt.

  • Koennt ihr mir sagen, wie gross die Verpackung des TFTs ist?


    Ich habe mir den PA301W naemlich bestellt und weiss nicht, ob er in mein Auto passt, wenn ich ihn von der Post abhole.


    Vielen Dank!

  • Ich habe einen Honda Jazz.
    Einen Honda CRV koennte ich mir dafuer leihen.
    Anderenfalls muesste ich einen Transporter organisieren.
    Falls dein Bora kein Kombi war, sollte er in den Jazz passen, wenn ich die Ruecksitze umklappe.
    Ich denke auch, dass ich den 20kg schweren Karton alleine von der Post ins Auto und vom Auto in die Wohnung schaffen kann.
    Das ist eine ganz praktische Frage. Ich hoffe daher, dass sie nicht OT ist.
    Danke fuer deine Antwort Denis!

  • Ich wollte hier nur abschliessend mitteilen, dass der PA301W angekommen ist und von DHL bis in meine Wohnung geliefert wurde.


    Ein Termin wurde telefonisch mit mir abgesprochen an dem ich zuhause war.


    Der Postmann hat wirklich gearbeitet, um den grossen schweren Karton in meine Wohnung ueber Treppen in die erste Etage zu schleppen.


    Ein entsprechendes "Trinkgeld" habe ich ihm dafuer gegeben. Dafuer musste ich mich schliesslich nicht mit dem Karton abmuehen.


    Von dem Schirm bin ich beeindruckt. Bisher hatte ich einen Eizo S2411W. :thumbsup:

  • Im Testbericht wird gar nicht auf die im Handbuch erwähnte Möglichkeit der Selbstkalibrierung eingegangen. Im Handbuch steht u.a.

    Quote

    Schließen Sie den externen USB-Farbsensor an, um ohne Computer eine Neukalibrierung gemäß den Werkseinstellungen
    durchzuführen. Diese Funktion gleicht die auf LCDs bei Langzeitnutzung auftretende typische Farbverschiebung ins Gelbliche
    aus. Beim Durchführen der Selbstkalibrierung werden alle BILDMODI aktualisiert.

    Quote

    Die eigenständige Kalibrierung kann nur mit Hilfe des Sensors X-Rite i1 Display 2 durchgeführt werden.

    Was hat es dann damit auf sich, ist das sinnvoll wenn man schon den NEC MDSV Sensor mit Spectraview2 einsetzt?

  • Quote

    Im Testbericht wird gar nicht auf die im Handbuch erwähnte Möglichkeit der Selbstkalibrierung eingegangen. Im Handbuch steht u.a.


    Diese Art der Selbstkalibrierung kann sinnvoll sein, um Drifts des Bildschirms auszugleichen. Ob die Funktion sich jetzt nur auf den Weißpunkt bezieht (siehe Zitat) kann ich aus dem Stehgreif nicht sagen. Da müßte ich recherchieren bzw. es beim nächsten Modell auszuprobieren. Eizo hat bei die neueren CGs etwas ähnliches für die Farbraumemulation (bezieht sich auf einen fixen Gerätezustand) implementiert, um Drifts auszugleichen (gemessen werden Primärfarben + Bezugsweiß). Würde ich aber höchstens mit einem EyeOne Pro ausführen (man sollte auch immer im Hinterkopf haben, dass im Rahmen der Werkskalibrierung eine ganz andere Geräteklasse eingesetzt wird).


    Für die meisten Benutzer ist das Feature nicht interessant. Die Ambitionierten werden den Bildschirm ohnehin kalibrieren. Etwas anderes wäre z.B. die Selbstkalibration der Eizo CG245W/CG275W (kann vollautomatisch bei Abwesenheit erfolgen). Hier wird das aktuelle Kalibrationsziel der vorhergehenden Hardwarekalibrierung berücksichtigt und der Bildschirmzustand in Bezug darauf kalibriert. Wird genutzt um die Zyklen bis zu einer erneuten Kalibration/ Profilierung aus der Software heraus zu verlängern und dazwischen einen exakteren Zustand zu erreichen.


    Gruß


    Denis

  • Danke für die ausführlichen Infos Dennis!


    Ich entnehme dem, dass es für mich eher uninteressant ist, wenn ich mit NEC MDSV2 Sensor und Spectraview2 kalibriere.