Posts by TFTshop.net

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    ist natürlich die frage, welche die "echtere" darstellung hat.


    Ein mit geeignetem Messgeräten kalibrierter. -Wobei dann noch die paneltypischen Eigenschaften mit hineinspielen.
    CCFL vs. LED Backlight, MVA vs. IPS Panel, Frischgerät vs. bereits gealtertem, etc...
    Die meisten Profimonitore wurden mit IPS Paneln gefertigt. Die waren schon immer bekannt dafür näher am Original zu liegen.
    Aufgrund des Alters deines BenQ und da beide nicht kalibriert betrieben werden, würde ich momentan ohnehin vermuten, dass der Dell näher an der Realität liegt.

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    Dabei heisst es doch, dass díe u2711 so hell seien.


    Sind sie in der Regel auch.
    Allerdings schreibst du, dass du (recht ungünstig) direkt am Fenster sitzst und die Monitore immer bei Vollgas-Helligkeit fährst.
    Sprich: Bei maximalem Verschleiß der Hintergrundbeleuchtung, maximalem Stromverbrauch, und sicher auch nicht gerade augenfreundlichen Helligkeiten.
    Ob sich die Backlights inzwischen schon soweit abgenutzt haben, dass nicht mehr als 180cd möglich sind, kann man nur vermuten.


    Setz den Monitor mal komplett auf Werkseinstellung zurück. Dreh dann die Helligkeit auf Maximum und miss nochmal ob tatsächlich nicht mehr als 180cd möglich sind.
    Falls nein, hast die Backlights schon deutlich verschlissen. -Wobei selbst 180cd unter üblichen Bedingungen für Bildbearbeitung noch mehr als ausreichend wären, sofern du nicht unter praller Sonneneinstrahlung am Platz arbeitest.

    Je nachdem wie alt diese Colorimeter an der Uni wären, könnte das Ganze auch kontraproduktiv enden, sofern sie nicht Wide Gamut fähig wären.
    Weiterhin kommt man damit oft auch mit den Lizenzrechten in Konflikt.


    Die beste Lösung ist nach wie vor ein eigenes Colorimeter. Das Einmessen ist schließlich keine once for ever Geschichte.
    Die Preise bewegen sich auf humanem Niveau und liegen irgendwo zwischen ca. 100-250 Euro in der Spitze.

    Keine Sorge Genscher.
    Deinen Beitrag hab ich auch nicht so verstanden.
    Ich wollte halt nur nachschieben, dass es zumindest in diesem Fall denkbare Alternativen aus dem Non-Medical Regal gibt.
    Auch hege ich wenig Zweifel daran, dass die genannten Geräte aus o.g. Gründen einer Abnahme nicht Stand halten würden.

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    Unter anderem muss der Bildschirm Röntgenbilder in einer DICOM-konformen Graustufencharakteristik nach DIN 6868-57 wiedergeben.


    Schau dir mal die Datenblätter eines z.B. NEC Spectraview 241 / 271 an. Die sind DICOM tauglich und können auch dahingehend hardwarekalibriert werden. ;)


    Was bei Medical Displays noch eine Rolle spielen kann, ist das Abstrahlen von Störstrahlung die z.B. in Krankenhäusern andere hochempfindliche Geräte beeinflussen kann.
    Aber das halte ich, zumindest momentan und bei einem Zahnarzt, für wenig relevant. Man kläre mich auf, falls ich in diesem Punkt einer falschen Einschätzung unterliege.


    Das einzige Argument gegen den Einsatz in einer Zahnarztpraxis könnte sein, dass diese Professionellen Bildschirme halt nicht in hellen Gehäusefarben angeboten werden. :D

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    Professionelle Bildverarbeitung und Video-Cut-Station


    Entschuldige Genscher.
    Aber auch ich kann mir im Hinblick darauf, dass hier für einen Fernsehsender ein Arbeitsplatz eingerichtet werden soll den Kommentar nicht verkneifen:
    Ihr spart am falschen Ende, was letztlich und unausweichlich an eurer Produktivität eventuell sogar Gesundheit nagen wird...
    Klar kann man einen Nagel notfalls auch mit dem Glasboden einer Wasserflasche in die Wand hämmern, passendes Werkzeug kann aber sicher auch nicht schaden... :D
    Akuten Geldmangel kann ich mir bei einem Fernsehsender selbst mit viel Fantasie nur bis zum nächsten Werbeblock vorstellen. :D


    Zum Thema:


    Die Kombination hochauflösender 27" +24" halte ich für durchaus brauchbar.
    Aber bitte nicht mit irgendwelchen Konsumer-Teilen, die zwar auf dem Datenblatt wie doppelt so teure Monitore klingen, diesen Anspruch in der Realität aber selbstverständlich nicht halten.
    Es hat schon Gründe, warum manche Monitore deutlich mehr kosten als andere...
    Sicherlich werden die zwei genannten Dell deutlich besser sein, als der von euch verwendete (für diese Aufgabe IMAO vollkommen ungeeignete) Benq.
    Aber selbst bei dieser gutmütigen Betrachtung seid ihr noch weit weg vom effektiven Bedarf den ich mir bei einem Fernsehsender im Minimum vorstelle und wundere mich, dass es mit diesem Gerät angeblich gut geklappt haben soll.
    1. spricht allein die starke Blickwinkelabhängigkeit dagegen, und 2. die hoffnungslos unterdimensionierte Elektronik / Farbpräzision eines solchen Monitors.
    Gut geraten. Glückwunsch. :thumbup:
    -Oder einfach nur Schwein gehabt?


    Im Grunde braucht ihr für diese Aufgaben echte Broadcast Referenz Monitore. Klar. Die kosten RICHTIG Geld.
    Wenn ihr zumindest auf die Hälfte dieser Kosten einsparen wollt, rate ich euch dringend zu Geräten vom Schlage der Eizo CG276, 246 zu greifen.
    Noch etwas tiefer liegen die Kaufpreise der NEC Spectraview Reference Serie. Aber spätestens hier würde ich mich dann auch aus einer Beratung ausklinken, da weitere Einsparungen nicht mehr sinnvoll / sachdienlich wären.

    Hallo Anna.


    Auch dir ein herzliches Willkommen im Forum.


    Schau dir bitte mal den Dell U2410 an. Der liegt bei aktuell 380 Euro im "Abverkauf", und dürfte für Bildbearbeitung mittel- bis langfristig die deutlich bessere Wahl sein, da du dich der Möglichkeiten des erweiterten Farbraums nicht von vornherein beraubst. -Auch wenn du zunächst wahrscheinlich nur den kleinen sRGB Farbraum des Gerätes nutzen wirst.
    Spring nicht zu kurz. Monitore können nämlich ziemlich lange halten. ;)

    Willkommen im Forum Carola.


    Merke: Bei Monitoren kannst selten Geld sparen, ohne auch gleichzeitig sichtbare Qualitätseinbußen in Kauf zu nehmen.
    24-er bis Kaufpreis 500 Euro sind i.d.R. eher noch als Office-Monitore zu deklarieren.
    Die einzigen Ausnahmen würde ich in den beiden Dell Monitoren U2410 und U2413 sehen. Die gehen in diesem Preisbereich unüblich weit in ihren Möglichkeiten.
    Das sind halt schon die ersten Bildschirme die nicht nur mehr oder minder knapp den sRGB Farbraum abdecken. -Wobei dieser kleine small RGB Farbraum für den Amateur sicher bereits ausreicht.


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    Bin ich mit dem Benq gut bedient oder
    lohnt es sich doch 50% mehr Geld auf den Tisch zu legen?


    50% hört sich nach sehr viel mehr Geld an.
    Betrachte das Ganze aber einfach mal über einen größeren Zeitrahmen. Monitore sind schließlich i.d.R. langlebige Produkte und die Preisunterschiede werden nicht ausgewürfelt, sondern spiegeln in der Regel unmittelbar auch die Güte dieser Geräte für die Königsdisziplin EBV wieder. Reine Office Monitore kann man deutlich einfacher produzieren, da es hierbei kaum Kriterien gibt die bei solchen Aufgaben wirklich ins Gewicht fallen. Hierzu reicht meist hell und bunt. Wenn dann noch ein wenig Ergonomie (Höhenverstellung) und größere Blickwinkel (IPS Panel) hinzu kommen, ist der Bedarf meist schon gedeckt.

    Für Bildbearbeitung sind die Anforderungen allerdings durchaus viel höher.
    Hier verschätzen sich viele Käufer und kaufen am tatsächlichen Bedarf vorbei, weil sie sich die Unterschiede in der Praxis nicht vorstellen-, und auf dem Datenblatt nicht ablesen können.
    Ab dem Stichwort "für Bildbearbeitung" wird es beratungsintensiv, wenn man niedriges Budget und bestmögliche Praxistauglichkeit unter einen Hut bringen will.
    Im Preisbereich bis 500 Euro differiert die Vorstellung dessen, was ein Gerät im Hinblick auf die Bildbearbeitung leisten kann, oft von der Praxisleistung solcher Low-Cost Geräte.
    Auf die Zahlenkolonnen der Datenblätter kannst du dich hier selten verlassen, denn diese Geräte scheinen in den Datenblättern mit doppelt oder dreifach so teuren Modellen mithalten zu können. -Was in der Praxis selbstverständlich nicht stimmt.
    In diesem Punkt gehe ich mit der Meinung von afx absolut konform, und sehe das Ganze ähnlich kritisch wie er als Fotograf, der ja nun aus erster Hand weiß was in der Praxis zählt und das man solche Geräte halt nicht geschenkt bekommt.


    Ums kurz zu machen:
    Für Office-Aufgaben hast du eine ordentliche Auswahl getroffen.
    Die Bildqualität wird in jedem Fall besser werden, als du es von deinem Notebook Bildschirm gewohnt bist.

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    Ich dachte so im Preisrahmen an 300-400€ obwohl ich schon gemerkt habe, dass das was knapp bemessen ist bei Grafik-Beabeitungs-Monitoren...


    Für Videoschnitt brauchst auf jeden Fall viel Platz durch hohe Auflösung. -Und natürlich den sRGB Farbraum.
    Falls du dein Budget ein klein wenig nach oben ausweiten könntest, würde ich dir zu einem Blick Richtung Dell U2713HM raten. Der dürfte durch seine 2560x1440-er Auflösung mehr als ausreichend für dein Vorhaben sein.


    Weitere Kandidaten wären dem Kaufpreis nach der Eizo EV2436, der noch erhältliche Dell U2410, der BenQ BL2411PT und auch der Dell U2412M.

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    Geht das auch, wenn man nicht über die offizielle Dell Seite bestellt. z.B. von der über mir genannten Möglichkeit?


    Sofern du keinen Grauimport kaufst (den kann der Dell Service in den deutschen Datenbanken nicht finden und somit auch keinen Servicefall auslösen!), ist der Dell Service genau derselbe, als wenn du direkt bei Dell gekauft hättest.


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    Welche der oben genannten Auflösungen bildet für mich und meine Nutzung die größte Verbesserung?


    Selbstverständlich die 2560x1440-er.
    Die 29-er im "Cinemascope Format" sind schon recht speziell. Sehr breit und im Verhältnis dazu recht schmal.
    Im Grunde ersetzt ein 29-er zwei ehemalige 19-er. Vielleicht hilft dir diese Information bei der Einschätzung weiter.

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    Habe jetzt meinen zweiten Eizo hier stehen und auch dieser hat wieder links mittig einen deutlichen Lichthof (s. Anhang). Fällt so was jetzt in den Toleranzbereich


    Du wirst bei den meisten Geräten und diesem "schwarzes Bild Test" ähnliche Auffälligkeiten entdecken können. Insofern dürfte dieser Test in 99% der Fälle zur Unzufriedenheit führen.
    Es ist halt ein "Extremtest", mit relativ wenig Aussagekraft für den täglichen Realbetrieb des Monitors, da hier bereits kleinste Abweichungen vom Idealfall -die sich in der Praxis i.d.R. gar nicht bemerkbar machen- auffällig wirken.

    Wie CiTay bereits schrieb, sind das einfach nur minimale Spannungen zwischen Gehäuserahmen und der Flüssigkristallfläche.