Posts by Solon

    Ich habe auch über einen Umstieg nachgedacht, denn ich bin so einige Irrwege gegangen, bis mich ein Kollege in einem Nebensatz auf die Anzeige des Testmodus hingewiesen hat. Ohne Reboot kein Testmodus, ohne Testmodus kein Erfolg. Die Anzeige erfolgt rechts unten auf dem Desktop (so wie hier). Ob man dies auch auf der Kachelwand sehen kann, kann ich leider nicht beantworten, da ich bei der Installation nicht darauf geachtet habe.

    Nachdem ich nach "A problem was encountered while attempting to add the driver to the store. " gesucht hatte, war mir schon klar, dass man den Testmodus benötigt, um den Treiber unter Windows 8 ans Laufen zu bekommen. Leider habe ich dabei immer den Neustart übersprungen, deshalb hier eine genaue Anleitung, was getan werden muss. Jeder Punkt ist wichtig, wie ich leidvoll feststellen musste.



    Unter Windows 8 "cmd" ohne die "" eintippen. Dann erscheint als Vorschlag die cmd.exe. Darauf mit der rechten Maustaste klicken und "Als Administrator ausführen" auswählen. Nun muss eine schwarze Box erscheinen bei der oben steht:

    Bei euch wahrscheinlich auf Deutsch, damit kann ich gerade nicht dienen.
    In diese Box tippt die unten angeführten Befehle ein oder kopiert sie einzeln in die Zwischenablage und fügt sie ein mit einem Klick auf das kleine schwarze C:\ links oben - Bearbeiten - Einfügen. Nach jeder Zeile mit Enter bestätigen.


    bcdedit -set loadoptions DISABLE_INTEGRITY_CHECKS


    bcdedit -set TESTSIGNING ON


    Die Box sieht nun so aus:

    Wichtig, jetzt Neustart durchführen. Windows gibt keinen Hinweis, dass dieser notwendig ist. Nach dem Neustart muss rechts unten "Testmodus Windows 8 (Pro) Build 9200" angezeigt werden.


    Nun den Treiber installieren. Danach kann man den Testmodus wieder abschalten. Dazu die Eingabeaufforderung wie oben beschrieben erneut als Admin starten und eingeben


    bcdedit -set TESTSIGNING OFF


    bcdedit -set loadoptions ENABLE_INTEGRITY_CHECKS


    Wieder ist ein Neustart notwendig. Für Windows 8 64Bit gilt das, was auch für Windows 7 64Bit gilt. Bei direktem Anschluss des DTP94 an einen USB-Port wird bei fast allen Mainboards Windows sofort mit Bluescreen abstürzen. Also einen USB-Hub verwenden, dann passiert dies nicht.

    Ich vermute ein Problem mit der Sicherheitsarchitektur von Windows 8. Das Zertifikat des Treibers ist mittlerweile abgelaufen. Ich habe es zwar explizit in den Zertifikatsspeicher geschoben, aber vielleicht muss ich auch das Katalogfile erneuern, damit das angenommen wird. Es reicht jedenfalls nicht, die Daten in die jeweiligen Ordner wie Windows\inf, Windows\System32\drivers etc zu kopieren. Abschalten der Treibersignatur mittels bcdedit hat nichts gebracht. Das könnte eine etwas härtere Nuss werden.

    Das gute alte DTP94 war unter Windows 7 64 Bit mit dem X-Rite 3.100 USB-Treiber noch problemlos ans laufen zu bringen. Der Treiber war zwar nicht dafür vorgesehen, lief aber problemlos. Unter Windows 8 64 Bit sieht dies bisher anders aus. Zwar wird die Hardware als USB-Gerät erkannt, die Installation des Treibers scheitert aber mit der Meldung

    Ich habe aus Zeitmangel noch nicht alles ausprobiert, aber vielleicht hat einer von euch schon einen Weg dafür gefunden. Google wirft mir leider noch kein Ergebnis dazu aus.

    Ich habe mich jetzt einige Zeit nicht mehr damit beschäftigt, meines Wissens sind bisher die ganzen Monitore mit LED-BLU nur so einigermaßen mit dem DTP94 und gut mit Messköpfen ab 800,-€ aufwärts einigermaßen kalibrierbar. Hat sich in der letzten Zeit daran etwas geändert?

    Beides nein, rein technisch nicht möglich. Flask hat den entsprechenden Hinweis bereits gegeben. Vor einer Röhre entstehen elektrostatische Felder, die ordentlich Staub bewegen und dadurch auch für trockenere Luft sorgen. Stell einfach eine Pflanze auf den Schreibtisch, die sorgt für lokal feuchtere Luft, was beidem entgegenwirkt. Kurze Erklärung für den Nerd: Pflanzen sind diese grünen Dinger, die draussen überall rumstehen und bei denen du dich immer schon gefragt hast, wer das ganze Zeug da eigentlich hinschleppt.

    Da ich für einen anderen Zweck sowieso eine PCI-USB Karte brauche, habe ich mir eine Karte mit einem NEC-USB 2.0 Controller ersteigert. Die ist mittlerweile angekommen und daran funktioniert das DTP94 ohne Probleme. Danke für den Tipp mit dem Hub, das hätte ich sonst vielleicht nicht probiert.

    Ich habe mir einen neuen PC mit einem Asus P8P67 und Core i5 2500k zusammengestellt, darauf wurde Windows 7 x64 SP1 neu installiert. Das System ist absolut stabil und verflucht schnell. Nachdem ich alles eingerichtet habe, wollte ich mit meinem Quato iColor Display 3.7.2, dem dazugehörigen X-Rite DTP94, sowie dem auch von Quato empfohlenen Treiber USB 3.1.0.0 den Monitor kalibrieren. Dies ist auch der letzte Treiber, der von XRite selbst angeboten wird. Der Treiber ist zwar nicht offiziell für Windows 7 freigegeben, funktionierte aber bei meinem alten Rechner klaglos, allerdings noch unter Windows 7 x64 ohne SP1.


    Nach der Installation auf dem neuen Rechner kommt sofort ein Bluescreen, der auch beim Reboot erneut auftritt. Nachdem ich den Treiber im abgesicherten Modus gelöscht habe, läuft alles wieder. Den Memory Dump habe ich nicht analysiert, das Ergebnis dürfte feststehen.


    Jemand eine Idee, wie ich das DTP94 noch retten kann?

    Die Ankündigung auf der Startseite zum Test lautet: "Stabile Blickwinkel und eine top Bildqualität zum Preis eines TN Panels. Dies soll das neue cPVA Panel von Samsung leisten. Doch werden die Versprechen eingehalten?" Das dürfte vom F2380 stammen.

    Die bisherige Version 3.5 funktionierte unter Windows 7 nur eingeschränkt. Quato hatte eine Beta der 3.6 veröffentlicht, die diese Fehler beheben soll. Ich konnte keine Probleme feststellen, wer also bereits auf das neue OS umgestellt hat, kann sich hier mit dem Update versorgen.


    Update: Seit dem 7.12. ist die finale Version erhältlich. Wer danach den o.a. Link genutzt hat, hat automatisch diese Fassung geladen.

    Da du keine Angaben zum Farbraum gemacht hast, dürftest du in sRGB arbeiten. Dann kann Wide Gamut sogar hinderlich sein. Ansonsten ist der 2232 schon ein wenig moderner als der 19", einfach deshalb, da die Entwicklung der Panels im 19"-Format so gut wie eingestellt wurde und sie nur noch von den Fortschritten profitieren, die durch die größeren Diagonalen nebenbei anfallen. Dramatisch ist das jedoch bisher nicht und wie eben erwähnt, wenn du mit WCG nichts anfangen kannst, ist es eher ein Nachteil.


    Zu den beiden Füßen finden sich zwei Threads bei Prad, 1 und 2.

    Wenn du schon einmal z.B. Neverwinter Nights 2 oder Mass Effect auf einem Breitbildmonitor gespielt hättest, würdest du deine Meinung ändern, dass du 22" nicht brauchst. Das ist schlicht besser und zieht viel mehr in die Geschichte hinein als es bei einem 19" der Fall ist. Wenn du deine komplette EBV-Kette auf Adobe-RGB heben kannst, aber auch nur dann (!!!), würde ich zum Dell 2408WFP raten, der liefert einfach am meisten Bild für das Budget und ist deine Spiele locker schnell genug.

    Technisch sind alle W2452 gleich, Unterschiede bei den Buchstaben dahinter sind begründet in Ausstattung mit Anschlüssen wie HDMI beim W2452V oder auch nur der Gehäusefarbe. Und oft gibt es Händler, die eigene Bezeichnungen "erfinden", einfach weil sie falsche Daten bekommen oder eingeben und so das gleiche Modell mit einem anderen Namen führen.

    Ein Beispiel für den Unterschied zwischen software- und hardwarebasierter Kalibrierung. Ich baue jetzt meine Primitivkette zur Bildwiedergabe. Ich habe nur einen Graukanal mit den drei Farben, Weiß, Grau, Schwarz. Wenn ich jetzt kalibriere und dabei das Grau etwas heller dargestellt werden soll, so kann diese Kette über die Grafikkarte nur statt Grau gleich Weiß ausgeben, da diese keinerlei Zwischentöne kennt. Habe ich jetzt einen Monitor, der außerdem noch hell- und dunkelgrau kennt, dann ersetzt ich bei dieser Hardwarekalibration das Grau dementsprechend und habe ein klar besseres Ergebnis. Und genau dafür gibt es diese Monitore mit einer größeren Look Up Table als die 8 Bit der Grafikkarte, damit dieser Ersatz von bestimmten Farbtönen ohne das Zusammenlegen zweier benachbarter Farben erfolgen kann, was der Hauptgrund von Banding ist.

    Nein,sollte man nicht können, denn es geht um Software-Lizenzen...
    Abgesehen davon geht es eben NICHT nur um eine Einmessung...
    Da hast wohl was falsch verstanden...

    Wobei ich in den Lizenzbestimmungen von Quato iColor nichts gefunden habe, was eindeutig gegen einen Verleih spricht. Man muss den Verleihvertrag eben entsprechend so aufsetzen, dass die Software vor der Rückgabe gelöscht werden muss. Und wenn man lieber auf Nummer sicher gehen will, legt man HCFR bei.