Posts by stephan_g

    Der Prad-Test vermerkte beim PB248Q:

    Quote

    Der Regelbereich ist groß, am unteren Ende aber ungünstig gestaltet: für dunklere Räume ist der Minimalwert eindeutig zu hoch.

    Das Debakel wäre also durchaus absehbar gewesen. 121 cd/m² ist in der Tat noch relativ hell, in dunklerer Umgebung kann man auch mal weniger als die Hälfte gebrauchen. Als direkte Folge nervt dich dann natürlich auch der IPS-Glow.


    Der U2414H scheint laut Test der Engländer bis auf ca. 40 cd/m² ohne Kontrastverlust runterzukommen, das wäre schon mal ein erheblicher Fortschritt in diesem Punkt.


    Wenn du beim Thema Schwarzwert empfindlich bist, wäre evtl. an ein VA-Panel zu denken, die schaffen teils 2000-3000:1 und darüber. Aber der P22W-5 ECO war ja auch "nur" ein IPS, und mit minimal 93 cd/m² im Test auch noch relativ hell... wobei das bis heute durchaus merklich nachgelassen haben kann, schließlich müßte der ja noch konventionelle CCFLs verwenden.


    Übrigens - mal den P24W-7 angesehen?

    Ich kann dein Problem schon nachvollziehen - nimmste einen Office-Monitor, taugen die Alibi-Quäken nix (wobei ich auf integrierte Lautsprecher eh nicht viel geben würde, da fehlt bei Flachbildschirmen meist schon einfach das Volumen), einem Multimedia-Teil gehen dafür die Verstellmöglichkeiten ab.


    Ich sehe da grundsätzlich zwei Lösungsmöglichkeiten:
    1. Du findest einen Multimedia-Monitor mit VESA-Halterung und montierst den an einen Monitorarm - da kann aber je nach Modell gut nochmal ein 100er fällig sein. Ich habe zuhause und auf Arbeit je einen Ergotron LX, damit ist man natürlich super-flexibel.
    2. Du stellst dir ein paar handelsübliche PC-Lautsprecher für 30€ hin. Viel mehr düfte es wohl kaum bedürfen, um mit integrierten auch der etwas besseren Sorte mitzuziehen, und du kannst dir den Monitor rein nach seiner Leistung als eben solcher aussuchen. Man muß sich das Leben ja nicht unnötig schwer machen.


    Bei Office-Monitoren gibt's ja eigentlich nicht soooviel Hersteller - Eizo und NEC sind schon mit erste Wahl, dann kommen noch HP, Fujitsu und Dell. Die NEC-EAs sind m.E. das kostengünstigste, was man noch einigermaßen ruhigen Gewissens empfehlen kann, darunter geht es aufs Material. Ich würde übrigens immer zu einem Modell mit einer automatischen Helligkeitseinstellung raten, das ist bei variablem Umgebungslicht einfach sehr praktisch.


    Zum EV2450:
    Ja, 16:9-Handtücher sind für Office nicht so ganz das wahre. Da kann man auch mal 4:3 oder 5:4 gebrauchen. (Wobei ja letztlich ein 24" 16:9 letztlich noch etwa so hoch ist wie ein 22" in 16:10, aber in der Breite mehr bietet.) U.a. deswegen gibt es ja auch noch den EV2455 (16:10), wenn auch deutlich teurer - Panels im TV-Seitenverhältnis sind halt immer noch am billigsten. Mir wäre sowas schon zu groß, oder besser gesagt zu breit - meine Lautsprecher (die andere Sorte Monitore) müssen nämlich noch daneben hinpassen, und mein Betrachtungsabstand ist unüblich klein. In der Höhe würde ich dagegen durchaus noch bis auf 38 cm gehen. Meine "Traummaße" wären also eher 23-24" in 5:4 mit 1920x1536.
    Was die "Augen-Inkompatibilität" angeht: Zu hell eingestellt? Farbtemperatur zu hoch? Höherer Blauanteil verstärkt z.B. eine Flimmerneigung, und im Officebetrieb darf es ruhig mal etwas wärmer sein, womit eine niedrigere Farbtemperatur gemeint ist (6000 K sind gar nicht schlecht). Als ich meinen IPS-NEC bekommen habe, habe ich die auch erst einmal deutlich runtergestellt - vorher hatte ich ein schon etwas angejahrtes PVA vor der Nase, und das war das ganze Gegenteil. Die Pixeldichte eines 23,8" 16:9 sollte ja grob der eines 22" in WSXGA+ entsprechen, daran sollte es nicht liegen, wenn du nicht gerade den Abstand vergrößert hast (ansonsten wäre wohl eine Erhöhung der Schriftgrößen anzuraten). Und Auflösung wird ja wohl richtig eingestellt sein.
    Lautsprecher für mehr als Systemklang-Ansprüche habe ich noch in keinem Eizo gesehen, und die Masseschleife ist i.d.R. auch inklusive (man hört es nur nicht groß, weil die Lautsprecherchen eh nichts baßartiges hergeben).
    Multimonitor-Freaks kann der Rahmen normalerweise gar nicht schmal genug sein. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden...


    Wenn dich die Blickwinkelabhängigkeit eines TN nicht nervt, kannst du durchaus so einen EA223WM nehmen - direkt zunehmen wird die Anzahl preisgünstiger Monitore in 16:10 sicher nicht mehr. Ich kann mit TNs der besseren Sorte auch arbeiten, empfinde die oft auftretende Verschiebung der Farbtemperatur schon bei kleinen vertikalen Blickwinkeländerungen aber teils als recht störend, auch das Gamma ist vertikal alles andere als konstant. Da changiert ein auf senkrechte Betrachtung kalibriertes Hellgrau schon mal zwischen geblich und blaßbläulich. Vielleicht ist auch deswegen die Farbwiedergabe vieler TNs ab Werk recht krumm, damit das nicht so auffällt. Rein für Schwarz und Weiß sind die aber heutzutage i.d.R. schon ziemlich in Ordnung (ich wette, manches billige IPS zeigt wegen IPS-Glow größere Schwächen bei der Schwarzwiedergabe), Ausnahme sind Notebook-Panels 14" und kleiner.

    Die Einleitung behauptet (etwas naiv):

    Quote

    Doch das Display ist ferner mit einer 3000R-Wölbung der natürlichen Augenform angepasst. Dadurch muss sich das Auge nicht ständig auf wechselnde Sichtabstände einstellen

    Moment.
    3000R = Krümmungsradius 3 m.
    UWQHD auf 34" = rund 110 ppi.
    Ich behaupte jetzt einfach mal, daß der typische Sichtabstand weit unter 3 m (minus ein paar Zerquetschte wegen Augenabstand > 0) liegen wird - grob geschätzt vielleicht 1-1,5 m. Da ist die Krümmung zwar vielleicht nützlich, aber wahrlich nicht ausreichend für eine vollständige Kompensation. Klar, dieser Wert kommt aus der Teleglotz-Panelproduktion. Hier in Fig. 5 sieht man mal einen Aufbau mit r = 760 mm, das ist schon eher die richtige Baustelle. Wer es mit den "krummen Touren" wirklich ernst meint, wird folglich um einen Mehrschirm-Aufbau kaum herumkommen.


    Davon abgesehen sind die Optiken, die z.B. Filme einfangen, i.d.R. auf planes Bildfeld gerechnet. Damit es realistisch aussieht, müßte damit eigentlich der Betrachtungswinkel möglichst dem ursprünglichen entsprechen... kann das denn sein? Da müßte man direkt mal genauer drüber nachdenken, was es eigentlich heißt, daß wir plane Bildfelder auf plane Sensoren auf plane Bildschirme abbilden und das ganze dann mit unseren krummen Glotzbebbeln(R) wahrnehmen. Ich würde davon ausgehen, daß wir intern eine Bildfeldwölbungskorrektur vornehmen. Dann wären aber Teleaufnahmen in der Wahrnehmung zu krumm und Weitwinkel nicht krumm genug. Für letztere würden also gebogene Bildschirme etwas bringen... idealerweise gar in 2 Dimensionen, aber herstellen will man den Kram ja auch noch können, und bei Handtuchformaten geht's auch so ganz gut.


    Warum gibt's hier eigentlich keine "general tech talk"-Bereiche für Grundsatzdiskussionen aller Art? Nur Kaufberatung und Hilfe ist auf Dauer ausgesprochen öde.

    Nachtrag / Korrektur:

    Es sollte mich nicht wundern, wenn in meinem L795 gar nicht mehr das LTM190E1-L03 (600:1 typ) verbaut wäre, sondern ein neuerer Typ wie das E4-L03.

    Nö, das ist wohl schon alles richtig so. Das "alte" E1-L03 wurde in so einigen Modellen mit nominell 1000:1 oder wenigstens 800:1 Kontrast verbaut (Samsung 910T, 194T etc.pp.). Damit war der L795 Anfang 2004 wohl einer der ersten Monitore, die diesen damals noch sehr neuen Paneltyp verwendeten (die Datenblätter sind von 10/11-2003). Die Datenblatt-Spec kann als äußerst konservativ angesehen werden. Naja, seinerzeit waren ja sogar noch die Hersteller von TN-Panels ehrlich (ab 2006/7 wurde dann gelogen, daß sich die Balken biegen - ich kenne Monitore mit nominell 140/130° 10:1, die blickwinkeltechnisch einen erheblich besseren Eindruck machen als etwas neuere mit 160/160° 10:1).


    (Hab die Woche noch 'n bißchen kalibriert. FSC A19-1 Kontrast nativ 567:1. Mein oller 191T bringt auf 5900K kalibriert und RGB 53/40/50 [analog] noch 603:1, von nativ ~670:1. Interessanterweise ist der noch gar nicht mal so furchtbar duster, wenn er mal aufgewärmt ist [auf Helligkeit 43 nativ ~116, kalibriert ~106 cd/m²], aber die Verschiebung der Blau-Ecke im CIE-xy-Diagramm ins Grünliche ist schon ziemlich heftig, der Blau-Phosphor damit wohl entsprechend runter. Die CCFLs im weniger benutzten BenQ FP992 mit Fujitsu-MVA und fester Helligkeit sind da noch besser beieinander - Kontrast nativ 898:1 bei noch 168 cd/m², in RGB 50/46/50 bleiben 826:1 und 144 cd/m² bei nur wenig von 6200K Tageslicht abweichendem Weißpunkt übrig. Rot- und Blau-Ecke sind etwa gleich viel gen grünlich verschoben.
    Für einen Lauf dispcalGUI kann man übrigens auf einer ollen Möhre mit P4-Celeron à 3,2 GHz und 1GiB Einkanal-DDR1 schon mal 55 Minuten einplanen, ein "ausgewachsener" P4 mit HT, 2 MB L2 und 2 GiB DDR2 rechnet schon erheblich weniger langsam.)

    So, nachdem ich mir letzte Woche ein Kolorimeter geleistet habe (i1Display Pro 2 - Spektralphotometer sind leider nicht ganz meine Preislage), habe ich mir auch mal den L795 vorgeknöpft.


    Der native Kontrast liegt bei etwas über 1000:1 (1028:1, 1050:1) - gar nicht schlecht für so'nen Oldie (April 2004). Mein alter 191T aus dem Jahr davor schafft es kaum auf 700:1 (673:1 packt sogar noch mein neuzeitliches TN-Notebookpanel der beseren Sorte, Samsung 156HT), der S1932 im Büro mit seinem S-PVA liegt bei 1500:1. Es sollte mich nicht wundern, wenn in meinem L795 gar nicht mehr das LTM190E1-L03 (600:1 typ) verbaut wäre, sondern ein neuerer Typ wie das E4-L03. Oder aber Samsung hat klammheimlich das Panel verbessert, damals ging ja noch einiges.


    Die CCFLs sind in der Tat ziemlich pferdig mit sich und der Welt. Weißpunkt liegt noch bei 5300K mit deutlichem Grünstich, die maximalen 154 cd/m² (von nominell 250) werden bei Einstellung 63/100 erreicht. Immerhin ist der Weißpunkt konsistent - der 191T wird zu den dunklen Tönen immer blauer, und zwar ganz extrem. Besser wird es, wenn man das Blau runterdreht (!). Kein Wunder, daß ich mit dem farblich auf keinen grünen Zweig mehr gekommen bin. (Dort wo der jetzt steht, kann ich das aber witzigerweise mit dem Einstellungen der S3-Onboardgrafik ganz gut ausgleichen, so daß er jetzt wenigstens im Bereich 5500-7500K bleibt.) Im CIE-Diagramm kann man auch sehen, wie bei den ausgelutschten CCFLs das Blau deutlich ins Grünliche abgewandert ist, die Diskrepanz zum sRGB-Eckpunkt ist bei einem Gerät mit wenig Betriebsstunden deutlich geringer.


    Beim Kalibrieren habe ich mich erst ewig abgemüht, weil das Ergebnis ganz offenkundig total daneben war - mit aktiver Farbverwaltung waren helle Grautöne grünstichig. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, daß gesättigte Grundfarben offenkundig geclippt wurden, und in der Tat, in den Farbeinstellungen des Monitors stand die Sättigung auf +10. :cursing: Ich hatte das nicht eingestellt, muß noch vom Vorbesitzer gewesen sein. So langsam wird auch mir der Nutzen eines Werksresets klar... (Beim L795 kann man ja die Farbeinstellungen sogar getrennt zurücksetzen.)


    Am Gamma mußte ich eigentlich fast nichts machen, das habe ich so gelassen. Leichte Aufhellung unten, leichte Abdunkelung der hellen Töne, sieht etwas unspektakulär aus. (Ein Fujitsu A19-1 dagegen ist untenrum zu duster und obenrum zu hell, zzgl. Verblauung der dunklen Töne ähnlich wie im 191T.) Habe mich dann als Kompromiß zwischen Leuchtdichte und Farbdarstellung für 6000K entschieden, den Weißpunkt am Monitor passend eingestellt und die Kalibrierung durchlaufen lassen. Helligkeit steht jetzt auf 35 bei ca. 73 cd/m². Mißt sich gut und sieht auch so aus. Vom Kontrast sind noch knapp 900:1 übrig. Einziger Nachteil: Die Schlieren bei Bewegtbild (wir reden hier immerhin über ein klassisches PVA-Panel mit 25 ms ohne Overdrive) werden rotstichig, und das kann schon mal nerven.


    Verwende übrigens dispcalGUI und HCFR.

    Noch ein Nachtrag zum Thema Schwarz- und Weißdifferenzierung:


    Hoppla, da war ja noch das Monitorprofil meines 1990SXi drin. Ohne sieht das ganze schon etwas anders aus:
    Obenrum sind Werte bis 253 noch von Weiß zu unterscheiden. Untenrum ist so ab 3-4 ist langsam was zu erahnen. Mit dem von Eizo herunterzuladenden Farbprofil zum L795 wird es besser: 254 ist zumindest zu erahnen, und 1 ist schon sichtbar. Weitere manuelle Korrekturmöglichkeiten am Monitor selbst gibt es nicht.
    Ohne Farbprofil ist (wie gehabt über VGA) eine ganz leichte Abstufung im Grauverlauf zu sehen, während beim digital angeklemmten 1990SXi alles "smooth" ist. Dafür saufen beim NEC in Werkseinstellung unkorrigiert die dunklen Grautöne sehr früh ab (~10), was mir übrigens auch schon beim 1980FXi mit gleichem Panel aufgefallen ist (wie auch etwas zu niedriges Gamma, Einstellung ~2,4 nötig), und das Ergebnis mit am Monitor hingefummelten Schwarzpunkt und Kontrast sieht IMO nicht sooo schön aus.


    Und sonst:


    In Sachen Farbtemperatur bin ich jetzt eher bei 8000 K gelandet. Bei Video macht 7500 K den noch etwas stimmigeren Eindruck, man sieht's auch am Grauverlauf. Die Gain-Einstellung scheint übrigens genausogut zu funktionieren wie die Farbtemperatureinstellung, nur weniger bequem.


    Subjektiv ist übrigens die Schwarztiefe noch einen Hauch besser als beim 1990SXi. Der hat so einen ganz leichten bläulichen Schimmer, und der violette IPS-Glow tut ein übriges. Dafür ist beim L795 PVA-typisch die Gammastabilität unter Winkel eher mau. Muß mir das mal morgen im Büro beim S1932 mit seinem S-PVA ansehen. Jedenfalls haben beide ihr Für und Wider.


    Ein großflächiges Phasentestmuster sorgt für ein sehr hochfrequentes Pfeifen. Aber sowas zeigt man ja normalerweise nicht an.


    Die Ausleuchtung meines L795 ist subjektiv sehr gleichmäßig, dabei kann der m.W. nichts "wegrechnen" wie etwa der NEC. Da merkt man eben doch das Oberklassegerät.

    Danke für Deinen Retro-Test :-)

    Danke für die Blumen. ;)


    Das Panel scheint übrigens doch nicht ganz das gleiche wie im 191T zu sein, dieser weist nämlich eine leicht bläulich schimmernde Oberfläche mit IMO deutlich besserer Entspiegelungswirkung auf. Es gibt ja auch eine ganze Reihe von Paneltypen; der 191T soll eine der LTM190E1-Varianten haben, der L795 ein LTM190E1-L03, der Unterschied scheint also wirklich im Detail zu liegen. Nun war mein 191T aber 2005 auch beim Service, und das Panel wurde getauscht, da mag eine etwas neuere Version verbaut worden sein. Der L795 datiert vom April 2004.

    Habe letztens einen schon recht betagten NEC 1980FXi mit S-IPS-Panel aufgestellt. Obwohl dieser sicherlich vorher schon einige Tage aus war, zeigte er bei entsprechend kritischen Hintergründen - inklusive dem derzeitigen Desktophintergrund - deutliche Spuren früherer Nutzung (Scrollbalken etc.). Habe ihn bestimmt eine halbe Stunde ein weißes Bild zeigen lassen, es tat sich recht wenig.


    Nun habe ich gelesen, daß ein schneller Schwarz-Weiß-Wechsel helfen soll, egal ob zeilenweise oder in Form klassischen Bildrauschens. Nur: Woher bekomme ich sowas als Bildschirmschoner, in diesem Fall für XP? Ich hatte bisher die Auswahl zwischen nicht funktionierenden Downloads und wenig vertrauenswürdig wirkenden Seiten. Sooo exotisch kann das doch gar nicht sein, oder?


    Mein 1990SXi zeigt übrigens an einer Stelle auch ein bißchen Sticking, und zwar oben links, wo das Panel am wärmsten wird, schätzungsweise weil dort CCFLs und Netzteilabwärme zusammenkommen (Wärme soll das ganze ja begünstigen). Da sieht man dann einen leichten Schatten und etwas die Adreßzeile des Browsers.

    Nachtrag -


    Stromverbrauch:


    Soft-Off: etwas unter 2 W
    Standby: etwas über 3 W
    Standby mit USB-Hub: etwas über 4 W (PF ~35-40%)
    Standby nach Betrieb, USB-Hub wieder abgezogen: 1 W
    Soft-Off nach Betrieb, USB-Hub wieder abgezogen: <1 W (PF ~15%)
    Nach Ausschalten und Wiedereinschalten bleibt es dann ohne USB bei den kleineren Werten. Whatever.


    Normalbetrieb, VGA, Helligkeit 0%: 17 W (PF ~67%)
    Normalbetrieb, VGA, Helligkeit 25%: 25 W (PF ~80%)
    Normalbetrieb, VGA, Helligkeit 33%: 28 W (PF ~83%)
    Normalbetrieb, VGA, Helligkeit 50%: 32 W (PF ~93%)
    Normalbetrieb, VGA, Helligkeit 100%: 37 W (PF ~97%)


    Die Erwärmung des nach heutigen Maßstäben geräumigen Gehäuses ist auch bei maximaler Helligkeit moderat, wie das auch schon beim 191T der Fall war. NECs mit IPS-Panels sind da deutlich hitzköpfiger.


    Wie man schon erahnen konnte, schaltet das Gerät die Hintergrundbeleuchtung nicht "an jeder Milchkanne" ab, sondern wartet damit vernünftigerweise auch bei Signalverlust noch einige Sekunden lang. Das fand ich beim Samsung immer ziemlich bescheuert, auch deswegen hat der immer recht lang zum Umschalten gebraucht.


    Zur Benutzerführung:


    An sich finde ich das Bedienkonzept mit den großen qudratischen Tasten auf der Front recht gelungen, die lediglich eingeprägte Beschriftung ist allerdings auch beim hellgrauen Gehäuse nicht besonders gut erkennbar. Druck auf eine der Pfeiltasten fördert das Helligkeit-Kontrast-Menü zutage, eine direkte Belegung mit der einen oder der anderen Funktion wäre mir heutzutage lieber (mit 4 Pfeiltasten wäre das ja durchaus gegangen). War halt damals alles noch nicht so ganz raus.

    Ich bin ja nicht neugierig, aber wissen wollte ich's dann doch: Was kann man eigentlich mit einem >10 Jahre alten Oberklasse-Monitor heute noch anfangen? Will man sowas noch haben? Vorab, die Antwort lautet "kommt drauf an"...


    Bei so alter Hardware ist nämlich tatsächlich alles drin. Grundsätzlich funktionieren dürfte so ein Gerät i.d.R. noch völlig klaglos (in Nobel-Hardware wurden nun mal gottlob keine auf Kante genähten Billigelkos verbaut), aber es kann gut sein, daß die CCFLs der Hintergrundbeleuchtung schon ziemlich fertig sind. Gerade bei Modellen mit IPS-Panels und gehobener Ausstattung kann es gut sein, daß da vorher lange Jahre Bildbearbeitung angesagt war und Helligkeit und Farbdarstellung gerade mal noch für den Officebetrieb genügen. (Wer Erfahrungen mit einer diesbezüglichen Renovierung hat, könnte sich bei Gelegenheit gern mal dazu auslassen, ich fände es auf jeden Fall interessant.)


    Mit meinem jüngsten "Fang" bin ich da irgendwo im Mittelfeld gelandet. Ein L795 war seinerzeit (ab ca. Anfang 2004) schon ein dolles Ding mit so Sachen wie Bild-im-Bild-Funktion und Hardware-Rotation, auch ein USB(-1.1)-Hub ist drin. Ausgestattet mit PVA-Panel, war er eher für den Business-Anwender gedacht, der einen knappen Tausender dafür hinzublättern bereit war (was freilich ein gutes Jahr davor nur für ein Consumer-Modell gereicht hätte... so ändern sich die Zeiten). Es ist schätzungsweise das gleiche Samsung-Panel verbaut wie in meinem alten 191T (oder im L767), die Specs von 500:1 und 170/170° sind als recht konservativ anzusehen.


    Erster Bildeindruck: Schon recht gelblich, der gute. Gut 5000h auf der Uhr, Gehäuse teils deutlich vergilbt, also schätzungsweise öfter mal bei höherer Umgebungshelligkeit gelaufen. (Ein S1921 nach fast 10000h Officebetrieb sieht da noch deutlich besser aus.) Es ließ sich aber mit der Farbtemperatureinstellung auf ca. 8000-8500 K die Darstellung meinem NEC 1990SXi auf 5900K noch recht gut angleichen (woran ich beim 191T kläglich gescheitert war, auch ein gut ausgelutschter NEC 1980FXi kann das so nicht). Einzig dieses ganz tiefe Blau, das packen VA-Panels einfach nicht so recht.


    Die Maximalhelligkeit ist tagsüber bei Sonne noch ausreichend (ähnlich dem NEC auf ca. 62%), viel Luft ist da nicht mehr. Dafür läßt er sich ziemlich weit runterregeln, wobei die Skala linear zu sein scheint, also subjektiv oberhalb von 50-60% nicht mehr viel passiert. Viel Aufwärmzeit braucht er übrigens nicht.


    Eine 6-Achsen-Farbkorrektur habe ich im Menü ebenso vergeblich gesucht wie eine Gammaeinstellung, der Datenbankeintrag ist wohl in dieser Hinsicht falsch. Gerade der Blaukanal scheint hier ein deutlich erhöhtes Gamma aufzuweisen, in den anderen ist es eher ein wenig zu niedrig. Dafür läßt sich immerhin die blaue Betriebsanzeige-LED auf Wunsch abschalten.


    Der Kontrast hinterläßt bei Videomaterial einen ähnlichen Eindruck wie mein NEC mit seinem S-IPS-Panel, der da eigentlich minimal schlechter dastehen müßte. Durch die Farbtemperatur-Einstellung geht aber schon merklich Helligkeit flöten, was natürlich direkt vom Kontrast abgeht. Schätzungsweise sind wir da jeweils noch in der Größenordnung 500:1. Für ein subjektiv sattes Schwarz unter Normalbedingungen reicht's, einem Videoabend steht damit grundsätzlich nichts im Wege. Nur unter verschärften Bedingungen geht es halt recht schnell ins Dunkelgrau.


    Es wurde schon seinerzeit die Bildstabilität im Analogbetrieb bemängelt, und in der Tat, feine Muster bekommt man auch mit manuellem Feintuning der Phase - die der Autoadjust nicht perfekt erwischt - nicht ganz wellenfrei. Eigentlich untypisch für einen Eizo. (Ich vermisse auch Funktionen für eine weitere Erhöhung des Kontrasts und zum Nachschärfen.) Ich habe aber eh den Eindruck, daß das Modell seinerzeit irgendwie ein Nachzügler war, vielleicht weil die komplizierte Elektronik die Entwicklung verzögerte (als ausgereift würde ich Flachmänner ab ca. 2006 betrachten). Immerhin sind Umschalten und Signalerkennung angenehm schnell.


    Leichtes Banding in den dunkleren Bereichen, dafür ist eine Differenzierung der Helligkeitswerte bis runter zu 1 und rauf zu 254 ohne weiteres gegeben.


    Im Betrieb ist keine nennenswerte Geräuschentwicklung feststellbar. Nur im Standby ist aus dem Netzteilbereich ein hochfrequentes Britzeln zu hören, das im Soft-Off ein wenig leiser wird. Bei Inbetriebnahme des USB-Hubs verschwindet dieses wieder, wohl weil dieser dann etwas Strom zieht. Aber eigentlich hätte es das An- und Abschwellen der Power-LED im Soft-Off (dann ebenso wie im Standby orange) gar nicht wirklich gebraucht. ;) Naja, abschalten (Netzschalter ist gut zugänglich auf der Oberseite links) und gut ist.


    Das Gehäuse klingt übrigens seitlich ähnlich hohl wie beim S1923, scheint aber intern bombastisch stabil zu sein. Zur Kabelarretierung am Standfuß kommt noch die klappbare Metallklammer zur Einsatz, spätere Modelle hatten da einen Plastikdeckel.

    Heute will ich mal was zu meinem ersten TFT schreiben. Diesen Syncmaster 191T erwarb ich ca. April 2003 brandneu für schlappe 866,- Fragezeichen, eine Menge Holz für 'nen armen Studenten (gut, wenn man verständnisvolle Eltern hat, die einem einen Zuschuß gewähren...). Das war damals eines der ersten Modelle unter 1000. Was war ich neidisch, als man wenige Jahre später grundsolide Eizos für die Hälfte bekam...


    Anyway, das war natürlich seinerzeit ein dolles Ding. Endlich kein Flimmern mehr (das mir bei CRTs immer sehr zugesetzt hat), PVA-Panel mit - auch noch heutigen Maßstäben noch - guten Blickwinkeln, wählbare Interpolation. Ganz leichtes Summen bei Helligkeit unter ca. 30, aber nichts wildes.


    Anno 2005 war das Gerät zur Reparatur, da Panelprobleme analog zum 181T auftraten - ein dunkler/wolkiger Bereich. Leihweise bekam ich ein altes Austauschgerät noch mit dem externen Netzteil - boah, war das quittegelb.


    Danach hatte ich ihn noch lange im Einsatz, meist auf Helligkeit von ca. 35. Am meisten genervt hat mich die sehr lange Umschaltzeit zwischen den Eingängen (und welcher Depp schaltet dafür das Backlight ab?). Auch sind die Einstellmöglichkeiten bei DVI-Betrieb reichlich mager. Außerdem trat bei DVI irgendwann das Problem auf, daß er bei zuviel Bewegung im Bild auf einmal die Synchronisation verlor und folglich einige Sekunden dunkel blieb (bei VGA nie) - das sei, so las ich seinerzeit im Netz, auf mangelhafte Schutzmaßnahmen beim DVI zurückzuführen, auch wenn ich heute auch Elkoprobleme nicht grundsätzlich ausschließen würde.


    Erst 2012 habe ich ihn dann durch einen NEC 1990SXi ersetzt. Da wußte ich dann auf einmal, was Weiß ist (auch wenn ich den nur auf 5500K stehen habe). Die Farbtemperatur beim alten ist schon ziemlich niedrig, übrigens auch im Vergleich mit einem BenQ FP992 (MVA). Zumal beim 191T die CCFLs schon eine ganze Weile brauchen, um auf Temperatur zu kommen und über die ganze Breite volle Helligkeit zu entwickeln. Eine auch nur annähernd annähernd dem NEC entsprechende Farbdarstellung bekomme ich mit Bordmitteln nicht hin (als Kompromiß steht er jetzt auf R/G/B 43/40/50, sieht aber immer noch irgendwie schräg aus - früher mußte ich R und G weit weniger stark runterziehen). Schätzungsweise hatte der es noch nie so mit genauer Farbdarstellung, und jetzt erst recht nicht mehr. Dafür ließ sich darauf immer top unangestrengt lesen (es heißt ja, ein reduzierter Blauanteil sei dafür hilfreich). So ein olles PVA-Panel ohne Overdrive mit 25 ms ist natürlich eher gemütlich, das sieht man auch hier und da.


    Wieviele Betriebsstunden er jetzt wohl auf der Uhr haben mag, schwer zu sagen. Ich bin mit Sicherheit kein Wenignutzer, und nach gut 9 Jahren kann da schon mal einiges zusammenkommen. Jetzt steht er hier noch rum als Zweitmonitor am VGA-Ausgang, ernsthaft benutzt wird er allerdings nicht. Bessere 19-Zöller gibt's im Zweifelsfall in der Bucht für ein Taschengeld. The times, they are a-changin'...

    Bei Eizo bezahlt man halt neben der Qualität (auch bei den Dingen, die man nicht sieht, ich denke hier z.B. an das Thema Elkos) auch die japanische Fertigung und etwas den Nimbus mit.


    Von den Testergebnissen her macht der U2515H einen guten Eindruck - hoher Kontrast, gute Blickwinkel, flimmerfrei im gesamten (großen) Helligkeitsbereich, Reaktionszeiten und Input-Lag gering.
    Konkret abgehen würde mir nur der Umgebungslichtsensor, den zumindest ich persönlich nicht mehr missen möchte. Und du müßtest rausfinden, ob die heute üblichen Mengen an IPS-Glow für dich im erträglichen Rahmen liegen (die FHD-Kollegen U2414H oder EV2450 schneiden da besser ab, evtl. ist AH-IPS das Stichwort?) Wenn sich noch herausfinden ließe, ob evtl. die bei Eizo CG277 oder HP Z27X verbauten Panels mit sehr guten Ergebnissen unter Winkel laut c't auch in günstigeren Modellen zum Einsatz kommen... Der "alte" EV2736WFS soll ja z.B. auch sehr wenig IPS-Glow haben.


    Übrigens gibt es vereinzelt auch noch 16:10-Panels mit 1920x1200 (Eizo EV2455, Dell U2415 etc.). Das wäre ja vielleicht auch noch eine Möglichkeit. Die haben aber wohl wieder mehr IPS-Glow als ihre 16:9-Kollegen. Man stolpert doch immer wieder über die LCD-Grundtendenz, bei höherer Auflösung erst einmal weniger Blickwinkel und Kontrast abzuliefern...

    Das ist schon eine etwas merkwürdige Häufung. Ich würde fast vermuten, daß der DVI der GraKa irgendwelche Probleme macht. Vielleicht dauert es eine Weile, bis ein vernünftiges Signal rauskommt (Elkoprobleme?), oder der Signalpegel ist ungewöhnlich niedrig oder wasweißich. Hast du einen Onboard-Ausgang zum Vergleich?

    Ich bin ja eigentlich nicht nachtragend, muß hier aber mal eine Ausnahme machen: ;)


    Nicht bei Lichte, nein, bei ausgeschalteter Raumbeleuchtung besehen stellt sich der Blickwinkel schon nicht mehr ganz so dramatisch dar - helles Umgebungslicht betont den Abfall der Helligkeit. (Die automatische Helligkeit zieht übrigens gut mit.) Das Verhalten erinnert mich dann noch am ehesten an das MVA-Panel eines BenQ FP992, wie ihn meine Eltern vor der Nase zu stehen haben. Mein alter Syncmaster 191T (PVA) ist da jedenfalls ganz anders gestrickt (auch wenn seine Farbdarstellung recht eigenwillig ist). Ich würde also immer noch stark auf MVA tippen.


    Das Muster bei weißem Hintergrund hat sich übrigens gegeben, dafür sind nun im Bereich der VESA-Halterung zwei Schatten zu sehen. Und der Panel-Rahmen macht im übrigen gerade seitlich einen recht dünnen Eindruck. Ich schätze mal, das Gehäuse entspricht dem des günstigeren S1933.

    Ha - und ich dachte schon, ich bin der einzige hier mit Anforderungen in der Richtung.


    Allerdings haben wir da wohl Pech - in 5:4 ist nach wie vor bei 19" Schluß, in 4:3 bei 21". Und ich werde das Gefühl nicht los, daß man fast froh sein kann, wenn die heute verfügbaren Panels annähernd die Blickwinkel von guten 5-8 Jahre alten erreichen. (Beim Eizo S1923H war's ja schon mal nicht so, und wenn die das nicht hinkriegen...)


    Übrigens sind deine Anforderungen in sich nicht schlüssig. Du willst einerseits größer, aber nicht mehr Kopfbewegungen, und dann auch noch auf 1 m Entfernung alles in Standardfutzelschrift lesen können. Bitte dran denken, daß bei gegebenem Betrachtungswinkel, gegebener Sehfähigkeit (Visus) und gegebenem Seitenverhältnis die minimal nötige Auflösung festgelegt ist und nötige Diagonale und Betrachtungsabstand direkt proportional sind.
    Wie flexibel bist du denn bei der Entfernung? So ein 21" hat ja immerhin schon 1600x1200, da könnte man ruhig etwas näher ran - so denn nicht etwa die klassische Altersweitsichtigkeit dazwischenfunkt und eine gute Blickfeldabdeckung verhindert. Ggf. könnte sich da eine Bildschirmarbeitsplatzbrille lohnen.


    Im übrigen ist das Schriftgrößenhandling aktueller Betriebssysteme gar nicht so schlecht. Bei einigermaßen aktuellen Windows-Anwendungen fliegt einem da normalerweise nichts um die Ohren, ganz sicher nicht in MS-Office und Co. Selbst auf dem Anmeldebildschirm von Windows 7 läßt sich nötigenfalls mit einer Registry-Einstellung die Schrift größer ziehen. Dann komme auch ich ohne Verrenkungen mit 1680x1050 auf einem 15,6"-Notebookdisplay zurecht (und ich sitze normalerweise 30 cm vor einem 19" zu 1280x1024 mit 120-dpi-Schrift).

    Normalerweise sollte es eigentlich reichen, wenn du bei aktiviertem EcoView die Helligkeit manuell hochziehst wie gewünscht. Dann bleibt die automatische Nachführung aktiv, es wird aber relativ gesehen heller. Das ist bei Eizo normalerweise recht gut gemacht. Ich würde diese Funktion nicht mehr missen wollen, sonst müßte ich ständig an der Helligkeit kurbeln.


    BTW, das Weiß sollte noch nicht blenden oder unangenehm hell sein.

    Gestern konnte ich den o.g. Monitor in Ausführung -BK in Betrieb nehmen, gedacht für den Büro-Einsatz. Die Nutzerin ist ziemlich stark sehbehindert, da ist keine hohe Pixeldichte gefragt, zumal schon ein 19-Zöller nicht mehr am Stück zu überblicken ist. Blickwinkel zählt dafür umso mehr. Also dachte ich mir beim Bestellen, nimmste besser ein PVA-Panel, auch wenn's etwas teurer ist (war eh teilweise gefördert) - bei dem Preis werden die Jungs von Eizo sich wohl ein paar auf Halde gelegt haben.


    Auspacken:


    Wie eh und je "Made in Japan" (mein NEC 1990SXi war "Made in China"). Macht mechanisch wie gewohnt einen soliden Eindruck. Eizo halt.


    Mitgeliefert wurden Netzkabel, DVI-, VGA- und Audiokabel. Die Pivotfunktion erleichtert das Anstöpseln merklich.


    Der Standfuß ist recht platzsparend und erlaubt auch Blinde-Huhn-Betrachtungabstände (~30 cm). Noch ein wenig mehr läßt sich durch Aufstellen der Tastatur (hier eine Cherry G80) herausholen. Würde mir im Normalfall reichen, auch ohne Arm. Der vertikale Verstellbereich ist wie üblich großzügig bemessen, keine Probleme.


    Menüführung:


    Klassisches Eizo-Menü mit nicht übermäßig vielen Optionen, ähnlich S1921. (Also keine verunglückte "mystery meat navigation" wie beim S1932. Möchte mal wissen, was die da geraucht hatten.) Nur die automatische Helligkeitseinstellung ("Auto Eco View") hat einen eigenen Knopf plus Menü bekommen, mitsamt Anzeige der gesparten Energie - wer's braucht. Einschalten, vergessen.


    Bildeindruck:


    Voreingestellt war Farbmodus "Custom" mit R/G/B = 100%. Das ergab auch ein überzeugendes Weiß, was ja bei VA-Panels nicht immer selbstverständlich ist (mein oller Samsung 191T ist schon merklich gelblich). sRGB sah mir ziemlich grünlich aus, also habe ich alles so gelassen.


    Ausleuchtung kam mir etwas ungleichmäßig vor. Zusätzlich war ein leichtes horizontales Streifenmuster zu sehen. Naaa-ja.


    Die Maximalhelligkeit ist in einem gut beleuchteten Raum adäquat, extrem hoch würde ich sie aber nicht nennen - bin aber vielleicht von meinem 1990SXi verwöhnt, der hat ordentlich Power. Die automatische Nachführung der Helligkeit funktioniert dafür sehr überzeugend, es paßt einfach immer. (Daran könnte sich mein S1932 im Büro mal ein Beispiel nehmen, der hängt ständig an unteren Ende des Regelbereichs. Bin mir immer noch nicht sicher, ob das normal oder ein Produktionsfehler ist.) Flimmern o.ä. ist mir nicht aufgefallen, die Helligkeit mußte hier aber auch nicht unter 42%.


    Beim Blickwinkel war ich etwas irritiert. Seitlich dunkelt er bei Weiß recht schnell ab, das machen meine "Oldies" in der Form nicht. (Der Effekt erinnert ein wenig an TN-Panels, aber ohne deren vertikale Unschönheiten.) Schwarz hält sich recht gut, das hellt nur unter größeren Winkeln leicht bläulich auf. Hmm. Ob das wohl doch nur ein MVA ist?


    Die Reaktionszeit ist mir jetzt zumindest nicht negativ aufgefallen, also sollte sie wohl besser sein als bei meinem 191T.


    Ton:


    Ist etwa so dünn wie man sich das bei zwei Winz-Lautsprecherchen von kaum 2 cm Durchmesser vorstellt. Für übliches Office-Getöse reicht's aber.


    Sonstige Geräusche hat der Monitor übrigens keine wahrnehmbaren von sich gegeben. Am lautesten war die Heizung, gefolgt vom auf dem Tisch stehenden Rechner (und der war subjektiv angenehm leise, wie man das von einem gut belüfteten Officekasten mit SSD erwartet).


    Wärmeentwicklung:


    Auch mit LED-Hintergrundbeleuchtung und großzügiger Belüftung wird es hinten oben doch merklich warm. Mein 1990SXi wird aber noch deutlich wärmer, der zu erwartende Faktor 2 könnte also hinkommen.


    Summa summarum:


    Der S1923H-BK hat einen recht gemischten Eindruck hinterlassen. Der gewohnten Solidität und gut funktionierenden automatischen Helligkeitseinstellung stehen eine nicht unbedingt überragende Winkelabhängigkeit beim Panel und eher ungleichmäßige Ausleuchtung gegenüber. Bisher habe ich als Ersatz für "Antiquitäten" i.d.R. gebrauchte S1921 o.ä. beschafft, das scheint mir im Office-Betrieb die bessere Wahl (der kann halt kein HDCP, jo mei).


    Wäre mal interessant, wie sich das IPS-Panel im S1933 so schlägt und ob das besser ist. Die aktuellen TNs sehen übrigens von den Specs her auch nicht übel aus. (Was Eizo veranlaßt hat, im letzten Jahr nochmal Modelle bis runter zum klassischen 15-Zöller mit 1024x768 herauszubringen, ist mir allerdings ein Rätsel. Es gibt zumindest bei uns exakt eine Stelle, wo ich einen 15-Zöller gebrauchen kann, und das ist am Server.)

    Mal so ganz blöd gefragt:
    Wenn du eine bestimmte Auflösung (Pixelzahl) in einem bestimmten Blickwinkel haben willst, ist es dann nicht erst einmal wurscht, wie groß nun der Monitor genau ist? Einen größeren stellt man dann halt etwas weiter weg, Strahlensatz läßt grüßen. (Meistens fällt er dann nicht gleich von der Tischkante.) Und ein Notebookdisplay hat man relativ dicht vor der Nase. Erklär also vielleicht mal, wie die Aufstellsituation aussieht.


    Ich hatte früher genau das umgekehrte Problem, nämlich daß in meinem Blinde-Huhn-Abstand immer Tastatur und Monitorfuß kollidiert sind. Dann habe ich das mit einen Monitorarm gelöst... und mir nach relativ kurzer Zeit heftige Probleme mit dem Handgelenk eingebrockt. Immer dieser ergonomischen Feinheiten... X(