Bus nutzt Riesen LCD-Leinwand als Werbefläche

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Immer wieder wird überlegt, wie Werbung an den Menschen gebracht werden kann. In der Reizüberflutung einer Großstadt gehen jedoch viele Werbebotschaften schlicht unter. Ein Linienbus-Konzept des amerikanischen Designers Tad Orlowski mit dem schlichten Namen Willie soll hier Abhilfe schaffen.

Bus-Studie „Willi“ (Bild: Tad Orlowski)

So einschlägig der Name ist, so komplex ist die angewandte Technik: Die Bus-Studie des US-amerikanischen Designers Tad Orlowski geht mit der Zeit und hat anstelle der herkömmlichen Seiten bzw. Seitenscheiben riesige transparente LCD-Bildschirme vorzuweisen, die die Passanten im Straßenverkehr kaum übersehen können.

Die LCDs sollen laut Tad Orlowski allerdings nicht nur als Werbeflächen fungieren, sondern auch Karosserieteile ersetzten. Doch „Willi“ eignet sich nicht nur zu Werbezwecken: Ebenfalls können Karten mit den attraktivsten Stadtteilen, Busverbindungen, besondere Sehenswürdigkeiten und sonstige nützliche Informationen auf den Monster-Displays abgebildet werden, damit sich etwa Touristen im Großstadtdschungel besser zurechtfinden.

Noch ist der – übrigens ohne weiteren Hintergrund – „Willie“ genannte Bus nur ein virtuelles Konzept. Kontakt zu Herstellern hatte Orlowski bislang nicht. Doch der Designer gibt sich visionär: „Es ist wie bei Mobiltelefonen. Vor zwanzig Jahren waren es Luxusgüter. Heute hat jeder eines.“

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