E Ink rechnet mit Top-Monatserlösen im November und Dezember

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Mit Zuversicht blickt E Ink, Hersteller elektrophoretischer Displays (EPD) mit Sitz in Taiwan, auf die absatzstarke Zeit bis Jahresende. Nicht nur für Dezember, sondern auch bereits für den Vormonat, rechnet das Unternehmen mit Einnahmen in Höhe von mindestens drei Milliarden NT-Dollar (75,63 Millionen Euro). Vor allem der chinesische Markt für E-Book-Reader verspricht mittelfristig lukrative Geschäfte, berichtet die Digitimes.

Technologievorsprung: E Inks Displays finden sich bei Hanvon – und künftig auch in Sonyprodukten? (Bild: E Ink)

So legte der in China ansässige Anbieter Hanvon Technology sein Absatzziel für 2011 auf mehr als eine Million Lesegeräte fest. In seinen farbigen E-Book Readern nutzt das Unternehmen E Inks Triton-Technologie. Spekulationen um das Gerücht, Sony könnte sein Engagement in dem Segment wieder aufnehmen, wenn auch vorerst nur in Japan, heizen die gute Stimmung weiter an. Im Bildungssektor sind E-Book-Reader noch nicht allzu verbreitet, dafür zeigen das Segment für Geschenkartikel und der Endkundenbereich gleichbleibend hohe Nachfrage. Dank des verkaufsfördernden Einflusses von Preissenkungsmaßnahmen werden die Anzeiger für elektronische Bücher 2010 voraussichtlich die Zehnmillionenmarke sprengen.

Traditionell finden E-Book-Reader in der Shoppingsaison um die Weihnachtszeit den größten Absatz. Die Verkaufserfolge der letzten beiden Monate des Jahres entscheiden denn auch darüber, ob E Ink sein Absatzziel für 2010 erreichen wird. Die kürzlich aufgetauchten Gerüchte, wonach Sony in seiner Heimat auf den E-Book-Reader-Markt zurückkehren will, sind noch nicht bestätigt. Tatsache ist aber, dass der japanische Elektronikgigant die ersten kommerziell nutzbaren EPD-Displays in marktreifen E-Book-Readern vorstellte. Mit E Ink verbindet Sony eine längere Zusammenarbeit als mit jedem anderen Unternehmen in diesem Sektor.

Im Oktober konnte E Ink seine Einnahmen im Vergleich zum Vormonat um 30 Prozent auf 2,77 Milliarden NT-Dollar (69,82 Millionen Euro) steigern. Der Anteil seiner EPD-Fertigungsstraßen betrug dabei bereits zwei Drittel am Gesamterlös. Branchenkenner gehen davon aus, dass das Unternehmen im vierten Quartal Gesamteinnahmen von bis zu neun Milliarden NT-Dollar (226,9 Millionen Euro) haben wird.

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