Europäischer LCD-Markt trotzt der Krise

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Nach Analysen einiger Marktexperten von iSuppli, erwarten diese trotz finanziell schwieriger Zeiten eine baldige Erholung des europäischen LCD-Marktes. Grund für diesen Optimismus bieten erste Berichte der Europäischen Kommission, welche bereits im zweiten Monat in Folge eine gestiegene Marktzuversicht bei Konsumenten und Unternehmen erkennen lassen. Auch die gestiegenen Verbraucherausgaben der letzten Monate in Frankreich und Deutschland ließen auf einen positiven Trend schließen.

Obwohl die weiterhin angespannte Lage auf dem Arbeitsplatzmarkt vielen Analysten Sorgen bereiten, blickt man dennoch aufgrund erster Anzeichen einer Stabilisierung und des kürzlichen Preisverfalls bei LCD-Geräten positiv in die Zukunft. Wurden 2008 europaweit noch rund 50,2 Millionen Geräte verkauft, geht man in diesem Jahr von einer Steigerung um 3,4 Prozent auf 51,97 Millionen Geräte aus, womit sich ein gesamtprozentualer Anteil der LCD-Geräte von 79 Prozent am europäischen Fernsehgeräte-Markt ergeben würde. Somit würde der Marktanteil an LCD-Geräten dieses Jahr von 35 Millionen Stück im Vorjahr um 17,5 Prozent auf 41,1 Millionen ansteigen.

Die positive Resonanz von LCD-Geräten beim Kunden erklären sich die Analysten mit den kürzlich gesunkenen Preisen und der Einführung neuer Technologien, wie den 100 Hz- und 200 Hz-Bildwiederholraten bei neueren Modellen. Aber auch die gestiegene Nachfrage nach Erst- und Ersatzkäufen in osteuropäischen Ländern, nicht zuletzt dank der gesunkenen Preise, sei ein weiterer wichtiger Faktor neben der zunehmend innereuropäischen Produktion von LCD-Geräten, welche ebenfalls zur Kostensenkung und Optimierung der Lagerbestände geführt habe.

Röhren- und Plasmageräte werden dagegen weiterhin Marktanteile an ihre LCD-Konkurrenten verlieren. Während der Verkauf von Röhrengeräten im Zeitraum von 2008 bis 2013 um gut 40,2 Prozent sinken wird, schätzt man, dass Plasmafernseher gut 16,4 Prozent am europäischen Markt einbüßen werden, wobei der LCD-Anteil mit insgesamt 60,3 Millionen verkauften Geräten um 11,5 Prozent anwachsen soll.

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