Foxconn: Verärgerte Arbeiter legen Feuer

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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, brach am vergangenen Freitag ein Feuer auf einem mexikanischen Foxconn-Werk in Juarez aus. Wie die Behörden nun festgestellt haben, soll das besagte Feuer von verärgerten Mitarbeitern des Unternehmens gelegt worden seien, welche angeblich zu unbezahlten Überstunden gezwungen wurden.

Obwohl die Vorgänge noch nicht eindeutig geklärt sind, wurden offenbar die Busse, welche die Arbeiter nach ihrer beendet Schicht abholen sollten, auf dem Weg zur Fabrik aufgehalten. Das Management der besagten Fabrik soll daraufhin die Arbeiter zum vermeintlich unbezahlten Weiterarbeiten aufgefordert haben. Als einige Mitarbeiter jedoch bemerkten, dass sich die Busse auf dem Firmengelände befanden, demonstrierten diese ihren Unmut mit dem Legen eines Feuers.

Während Foxconn von einem Sabotage-Akt eines ehemaligen Mitarbeiters spricht, welcher gezielt die Busse aufgehalten und die Arbeiterschaft mit Fehlinformationen aufgebracht haben soll, machen andere Quellen Foxconn selbst für die Vorgänge verantwortlich. Foxconn ließ jedenfalls verlauten, dass man die Arbeiter für ihre Überstunden bezahlen und von etwaigen rechtlichen Schritten gegen diese absehen wird. Im Falle des ehemaligen Angestellten, welcher für die Vorgänge verantwortlich gemacht wird, will das Unternehmen jedoch rechtliche Schritte einleiten.

Der Brand selbst richtete nur geringen Schaden an und wurde von der örtlichen Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht. Etwaige Auswirkungen auf die Produktionsleistung des Werkes werden nicht erwartet.

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