Handy-Chips: MediaTek steuert auf 50-Mio.-Marke zu

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Das taiwanesische Halbleiter-Unternehmen für drahtlose Kommunikations- und digitale Multimedialösungen MediaTek hat im dritten Quartal 2012 zwischen 35 und 40 Mio. Smartphone-Chips ausgeliefert. Obwohl der Versand im dritten Quartal bereits höher als erwartet ausgefallen ist, wird das Unternehmen im vierten Quartal voraussichtlich erneut 40 Mio. Chips zustellen. Dies hat Konzernchef Hsieh Ching-Chiang während einer Investorenkonferenz verkündet.

Chip: MediaTek mit Smartphone-Chips auf Kurs (Foto: flickr.com/iurikothe)

Laut Hsieh tragen nicht nur der expandierende Smartphone-Markt in China, sondern auch MediaTeks Fähigkeit, seine Dual-Core-Chip-Lösungen massenhaft zu fertigen und erfolgreich zu vermarkten, dazu bei, die Produktion der Smartphones-ICs, anzukurbeln. Darüber hinaus habe MediaTecks MT6577-Dual-Core-Lösung großen Zuspruch von Unternehmen mit Hauptsitz in China erhalten. Um die Smartphone-Nachfrage in der Volksrepublik zu stabilisieren, ließ der Konzern seine positiven Leistungen gutschreiben.

Zusätzlich plant MediaTek die Zustellung seiner Quad-Core-Chip-Lösungen für Smartphones im ersten Quartal 2013 um ein Vielfaches zu steigern. Dieses innovative Produkt wird so konstruiert sein, dass es in der Lage ist, die Vorteile der leistungseffizienten 28-Nanometer-Prozesstechnologien auszunutzen. Branchenexperten zufolge werden MediaTeks Warenlieferungen im vierten Quartal 2012 die 50 Mio. Marke höchstwahrscheinlich erreichen. Die aktuellen Prognosen fallen demnach konservativ zurückhaltend aus.

Dank der Entwicklung neuer Produkte hat das Unternehmen seinen Bruttogewinn um 41,2 Prozent gesteigert. Insgesamt erwirtschaftete MediaTek im ersten Quartal um 47,2 Prozent mehr als im dritten Quartal, was einen Nettogewinn von umgerechnet 3,82 Mrd. Euro entspricht. Im vierten Quartal rechnet der Konzern mit einem Nettoumsatz zwischen umgerechnet 22,3 und 23,8 Mrd. Euro, was einer Bruttogewinnspanne von 41 bis 43 Prozent entspricht. (pte)

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... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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