IFA 2009: Trends der Consumer Electronics

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Als weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics zeigt die IFA 2009 das ganze Neuheitenspektrum eines dynamischen, innovativen Industriezweigs. Faszinierende neue Bildschirm-Technologien, Bilder in drei Dimensionen, Entertainment, Navigation und Kommunikation mit mobilen Endgeräten, Medien im drahtlos vernetzten Heim – die IFA präsentiert die Trends aus allen Bereichen der Branche.

Energie-Effizienz, noch bessere Bildqualität vor allem im Bereich der LCD-Fernseher und immer schlankere Bauformen – diese Trendmarken bestimmten auch im IFA-Jahr 2009 Jahr die Weiterentwicklung in der TV-Technik. Die LED-Hinterleuchtung von LCD-Bildschirmen, zur der IFA 2008 eher noch ein Zukunftsthema, etabliert sich nun mit einer Vielzahl neuer Modelle. Die einzelnen LED-Lichtzellen lassen sich so ansteuern, dass sie den Helligkeitsvorgaben des Bildinhalts entsprechen. So erzielen sie wesentlich höhere Kontraste und sparen zugleich Energie.

Auch die Plasma-Bildschirme werden sich auf der IFA 2009 mit deutlich verringertem Energiebedarf präsentieren. Die Hersteller setzen damit ihren schon im Jahr 2008 eingeschlagenen Kurs konsequent fort. Die neuen Technologien erlauben auch immer schlankere Bauformen. So wird die IFA bereits Prototypen großer TV-Bildschirme zeigen, die nur noch eine Tiefe von 9 Millimetern (etwa 1/3 Zoll) haben.

Natürliche, flüssige und konturenscharfe Bewegungsabläufe sind ein weiteres Kriterium für die Verbesserung der Bildqualität. Alle großen Hersteller werden auf der IFA 2009 ihre technischen Ideen zu diesem Thema mit attraktiven neuen Gerätemodellen zeigen, die mit einem Vielfachen der Standard-Bildfrequenz und mit intelligent vorausberechneten Zwischenbildern arbeiten. So sorgen sie selbst dann noch für klare Bilddetails, wenn beispielsweise die Kamera in Sekundenbruchteilen über ein ganzes Fußballfeld schwenkt.

Auch wenn Alternativtechnologien zu den etablierten Plasma- und LCD-Fernsehbildschirmen erst in einigen Jahren eine größere Marktbedeutung erlangen werden, so sind sie auf der IFA 2009 dennoch bereits zu sehen. OLED-Bildschirme etwa werden sich in Berlin nicht nur als Labormuster, sondern schon als erste marktreife Seriengeräte präsentieren.

In Richtung Zukunft weist auch ein neues Bildschirm-Format: Zu den Superstars unter den neuen Fernsehgeräten wird ein Modell gehören, das mit seinem Bildseitenverhältnis 21:9 den Dimensionen des Cinemascope-Films entspricht. So können Cineasten ihre Lieblingsfilme pur genießen – ganz ohne schwarze Balken, ohne Beschnitt und komplett formatfüllend.

Die Top-Modelle unter den neuen Fernsehgeräten holen das Internet ins Wohnzimmer. Ob Videoclips von Youtube-Seiten, Diashows vom Online-Fotodienst Picasa, der Wetterbericht, minutenaktuelle News, Sport-Ergebnisse oder Börsenkurse: All diese Angebote gibt es jetzt zum Anklicken. Die Hersteller setzen dabei auf unterschiedliche Technologien, etwa auf standardisierte Browser oder auf spezielle Widgets. Das Resultat ist in allen Fällen ähnlich: Der Zugriff auf Internet-Inhalte ist so einfach wie das Zappen durch die klassischen Fernsehprogramme.

Bis die Fernsehbilder auch in 3D ins Wohnzimmer kommen, werde noch einige Jahre vergehen. Doch die Industrie arbeitet bereits an Lösungen, die eine gesamte Infrastruktur von der Programmproduktion über der Verteilung bis hin zu den Endgeräten umfasst. En branchenweites Standardisierungsprojekt sieht die Blu-ray Disc als Datenträger für künftige 3D-Medien vor. Die IFA 2009 wird den Stand der Dinge mit einer ganzen Reihe spannender Exponate dokumentieren. (IFA: Presse-Information)

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