LCD-TV-Sparte macht Sony Probleme

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Die rückläufige globale Nachfrage und der starke Yen machen Sony weiter zu schaffen: Der japanische Elektronikkonzern hat erneut einen hohen Verlust verbucht und die Prognosen reduziert. In dem bis Ende März laufenden Geschäftsjahr erwartet Sony nun einen Nettogewinn von 20 Milliarden Yen (208 Mio Euro), ein Drittel weniger als noch im Mai angekündigt. Die Umsatzprognose nahm Sony ebenfalls zurück von 7,4 auf 6,8 Billionen Yen (70 Mrd Euro).

Sonys TV-Geschäft mit Absatzproblemen (Bild: SONY)

In dem Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 24,6 Milliarden Yen (255 Mio Euro), fast 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg leicht auf 1,515 Billionen Yen (15,8 Mrd Euro).

In etlichen Sparten hat Sony Probleme und deshalb seine Prognosen gesenkt. Besonders krass ist dies bei den LCD-Fernsehern zu bemerkbar. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Absatz nur noch 15,5 (vorher 17,5 Millionen) Geräte betragen. Auch bei den Kameras liegen die Erwartungen mit 18 Millionen (vorher 21 Millionen) Geräten deutlich niedriger. Nur beim Smartphone-Geschäft wurden die Zahlen geringfügig auf 34 Millionen Geräte erhöht.

Weitere Gründe für die momentane Misere ist die starke Konkurrenz durch Apple und Samsung. Auch die Restrukturierung des Konzerns unter dem neuen Chef Kazuo Hirai kostet eine Menge Geld.

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