Massenproduktion flexibler Displays soll anlaufen

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Asiens Display-Produzenten investieren derzeit in die Erforschung und Entwicklung von flexiblen Displays, biegsamen Bildschirmen, die als nächste große Errungenschaft der IT-Branche gehandelt werden. Das Taiwan’s Industrial Technology Research Institute arbeitet an einer Versorgungskette, mit der die Kommerzialisierung dieser neuen Technologie gelingen soll.

Seit Samsung das YOUM-Display vorgestellt hat, treiben taiwanesische Produzenten die Entwicklung voran. Laut Experten wollen die Taiwanesen den Sprung auf den Zug nicht verpassen und diese revolutionäre Technologie an sich vorbei ziehen lassen.

Flexibles Display: Massenproduktion läuft (Foto: flickr.com/photos/jurvetson)

„Der Vorteil von flexiblen Displays ist, dass sie aus Plastik sind und dadurch unzerbrechlich. Die ersten Displays, die auf den Markt kommen, werden noch sehr klein sein. Ich warte auf die großen Displays, die man sich wie ein Rollo ausziehen kann“, sagt Ulrike Kuhlmann, Redakteurin beim Magazin für Computertechnik c´t. Nach ihrer Meinung werden die ersten Displays nicht wirklich flexibel sein, sondern nur gebogen.

„Ich glaube nicht, dass wir in den nächsten zwei Jahren ein Smartphone mit biegsamem Display in den Verkaufsregalen sehen werden. Es wird bestimmt Prototypen geben, aber bis diese Innovation zum Mainstream wird, dauert es noch mehrere Jahre“. Zudem erwartet sie sich einen großen Einfluss auf die Wirtschaft. „In den ersten Jahren wahrscheinlich noch nicht, in zehn Jahren, wenn die Fertigung angelaufen ist und die Preise fallen, umso mehr.“ (pressetext)

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