Sony Mobile verlagert Produktion verstärkt an ODMs

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Sony Mobile Communications will 30 bis 40 Prozent seiner im kommenden Jahr produzierten Smartphones an taiwanesische Auftragshersteller, sogenannte „Original Design Manufacturers“ (ODMs), auslagern. Von dieser Entscheidung würden in erste Linie Unternehmen wie Foxconn, Arima Communications und Compal Communications profitieren. Bis zum Ende dieses Jahres sollen 35 Mio. Mobiltelefone verschifft werden, was im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von 50 Prozent entspricht.

Handys: Sony erteilt mehr Herstellungsaufträge (Foto: pixelio.de, Wanetschka)

Foxconn stellt derzeit den größten Auftragshersteller für Sony Mobile dar, gefolgt von Arima und Compal. Die drei Unternehmen sollen nächstes Jahr rund 20 Mio. Aufträge für die Sony-Smartphones erreichen. Im dritten Quartal diesen Jahres wurden von Foxconn preiswerte Xperia-Modelle an Sony Mobile nach Japan verschifft. Arima soll die Produktion erst Ende 2012 oder Anfang des nächstes Jahres starten.

„Auslagerungen sind oft eine effiziente Möglichkeit, um Kosten einzusparen“, erklärt Herbert Gehrisch, Geschäftsführer der Herbert Gehrisch Elektrotechnik. Neben der Kosteneinsparung würden aber auch bestimmte Nischen-Produkte oftmals ausgelagert, die zum Beispiel nicht in das Produktionsschema der Kunden passen.

„Qualitativ hochwertige und aufwendige Produkte oder Geräte werden, falls kein Kostendruck besteht, dennoch im Herstellerland selbst produziert“, so der Experte. Foxconn, Arima und Compal sowie andere Auftragshersteller wie Wistron, NeWeb oder Quisda werden für nächstes Jahr wahrscheinlich noch mehr Aufträge von Konzernen aus China wie unter anderem Lenovo, Huawei Device oder ZTE bekommen. (pte)

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