SpareOne: Handy bleibt 15 Jahre betriebsbereit

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XPAL Power hat auf der CES in Las Vegas ein Telefon präsentiert, das bis zu 15 Jahre betriebsbereit sein soll. Damit eignet sich das auf wesentliche Funktionen beschränkte Gerät als Equipment für Notfallsituationen unterwegs. Der Clou dahinter ist die Akkutechnik, denn das Gerät namens „SpareOne“ läuft mit nur einer Batterie konventioneller Bauart.

Ein herkömmlicher Energiespender im Größenformat „AA“ soll ausreichen, um das Gerät innerhalb eines Zeitraums von anderthalb Jahrzehnten jederzeit verwenden zu können. Batterien dieser Bauart sind ein global verwendeter Standard und folglich rund um den Globus erhältlich. Ein Vorteil, wenn über längere Zeit kein Stromanschluss zur Verfügung steht. Die reine Sprechzeit des SpareOne liegt bei zehn Stunden.

SpareOne: AA-Batterie spendiert 15 Jahre Lebensdauer (Foto: XPAL)

XPAL hat das Handy auf essenzielle Funktionen beschränkt: Telefonie und ein Rufnummernspeicher. Das Gerät kann via CellID geortet werden, eine integrierte Taschenlampe sorgt Orientierung in der Dunkelheit. Der Bildschirm ist niedrig aufgelöst und gibt Inhalte monochrom wieder. Der einzige Nachteil der technischen Ausstattung liegt in der Reduktion auf Dualband-Support. Dem begegnet der Hersteller jedoch mit der Veröffentlichung von drei verschiedenen Modellen für die Abdeckung der 1900/850-MHz- und 1800/900-MHz-Netze sowie Südkorea und Japan, wo ausschließlich über den 3G-Frequenzbereich operiert wird.

Die einfache Bedienung und der geringe Preis sollen das SpareOne zu einem Gerät für alle Zwecke machen. Neben dem Vertrieb über Carrier wird es auch als Telefon für Senioren und Kinder und als „Corporate Phone“ beworben. So könnten etwa Hotelgäste ein mit verschiedenen Rufnummern und einem bestimmten Guthaben ausgestattetes Mobiltelefon für die Dauer ihres Aufenthalts erhalten.

Das Mobiltelefon im eigenwilligen Design kommt im Paket mit einer microSIM-Karte und einer Batterie. Der Verkauf soll noch im ersten Quartal 2012 beginnen, der Preis beläuft sich auf 50 Dollar (rund 39 Euro). (pressetext.de)

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