TV steigt in sozialer Akzeptanz

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Durch eine größere Auswahl an qualitativ hochwertigem TV-Programm gewinnt das Medium Fernsehen an sozialer Anerkennung und Akzeptanz. Kunst und Technologie prägen TV-Shows und Film-Dramaturgien. Gleichzeitig etabliert sich das Fernsehen auch in höheren Kreisen der Gesellschaft und der Konsum von kultivierten TV-Shows steigt stetig an. Das besagt die neue Studie von CBS im Rahmen von 700 Teilnehmern.

Fernbedienung: Anstieg von Qualitäts-Fernsehen (Foto: pixelio.de/G. Gumhold)

Die amerikanische CBS-Studie hat herausgefunden, dass 28 Prozent der Befragten das Medium TV mehr nutzen, als im Jahr zuvor. Das liegt vor allem daran, dass anspruchsvolleres Programm mit seriösen Skripten geboten wird. Zudem ist Fernsehen in der sozialen Akzeptanz deutlich gestiegen. „Man kann nun auf eine anspruchsvolle New Yorker Party gehen und die Leute unterhalten sich nicht mehr über den neuesten Kunstfilm oder die aktuellste Theater-Inszenierung, sondern über niveauvolles Fernsehprogramm“, unterstreicht David Poltrack von CBS.

„Zwischen dem amerikanischem und deutschem Fernsehverhalten liegen Welten. Im deutschsprachigem Raum spielt der Print-Bereich immer noch eine sehr große Rolle“, so Kommunikationsberater Volker Nickel. Der Druck, der von der höheren, amerikanischen Gesellschaft auf Kabelnetzwerke ausgeübt wurde, sorgte für einen deutlichen Anstieg bei Qualitäts-Programmen. Auch im deutschsprachigen Raum zeigt sich eine Veränderung. „Der Standard des deutschsprachigen Fernsehens steigt kontinuierlich, da auch der Bildungsgrad der Gesellschaft immer weiter steigt und somit auch deren Ansprüche“, betont Nickel.

Ein weiterer Grund für das Wiederaufleben des Fernsehens, ist der leichtere und unabhängigere Zugang zu guten Filmen und Serien. „Höhere Schichten entdecken zunehmend den Wert des Fernsehens durch neue Geräte“, erklärt Nickel. Die Zuschauer-Gesellschaft ist nicht mehr an den statischen Fernseher gebunden, sondern kann ihr Lieblings-Programm über Smartphones, Tablets oder Computer genießen.

Es besteht dennoch ein großer Unterschied in der Verarbeitung eines Bildes und der eines geschriebenen Wortes. „Das Gedruckte ist das anspruchsvollste Medium im kulturellen Bereich der Menschen und wird, hinsichtlich des intellektuellen Status, nicht von TV abgelöst werden“, meint Nickel abschließend im pressetext-Interview. (pte )

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