Update: Samsungs „leichteste 3D-Brille der Welt“ – Preise und Infos

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Neue Details zur auf der CES 2011 vorgestellten 3D-Brillenserie gab es heute von Samsung . Laut Hersteller setzt das Samsung-Silhouette-Gemeinschaftswerk Maßstäbe: Das Topmodell SSG-3700CR wiegt nur 28 Gramm – 25 Prozent weniger als frühere Modelle. Dünne, biegsame Bügel sollen auch Brillenträgern einen angenehmen Sitz ermöglichen. Erstmals setzt Samsung auf Bluetooth als drahtlose Verbindungsmethode zum 3D-TV.

Höchster Komfort: Ist der integrierte Akku von Samsungs neuer 3D-Brille leer, wird die federleichte Sehhilfe einfach auf der kabellosen Ladestation geparkt. (Fotos: Samsung)

Es gibt drei verschiedene Modelle der neuen Serie, je für kleine, mittlere und große Kopfgrößen und in verschiedenen Farben. Die 160 Euro teure SSG-3700 besticht durch ein filigranes Gestell, an dessen Ende Technik und Batterien zur besseren Gewichtsverteilung integriert sind. Ebenso wie die Design-Brille ist auch die SSG-3300 (ca. 100 Euro) in klassischer Brillen-Optik sehr energieeffizient: Eingebaute Bewegungs- und Beschleunigungssensoren schalten die Brille bei Nichtgebrauch automatisch ab. Für gelegentliche 3D-Abenteuer bietet sich die SSG-3100 (etwa 62 Euro) an. Im Unterschied zu den anderen Modellen lässt sie sich mit Batterien betreiben.

Abgesehen von Design und Gewicht optimierte Samsung auch die Verbindungsmethode: Die letztjährigen Modelle setzten noch auf Infrarot (IR), was jedoch bei hellem Umgebungslicht Probleme verursachte – die Linsen flackerten bisweilen, darüber hinaus muss die Synchronisierung via IR innerhalb kleiner Betrachtungswinkel geschehen. Diese Nachteile beseitigte Samsung gründlich, indem Bluetooth als Verbindungsart gewählt wurde. Interferenzen durch bestimmte Lichtquellen oder fehlender Sichtkontakt zum Sender gehören damit der Vergangenheit an.

Sollte der Akku einmal leer sein, können Nutzer bis zu vier Brillen auf einmal kabellos aufladen – das Ladegerät CY-SWC1000A (ab 179 Euro) basiert auf elektromagnetischer Induktionstechnologie. Die Möglichkeit, sie über USB aufzuladen, besteht jedoch weiterhin. Die Kehrseite ist, dass die Brillen nicht abwärts kompatibel zu bestimmten TV-Baureihen sind, wie fernseherimtest.de im Hand-on-Test feststellte. Serien mit IR-Sendeeinheit wie C7000, C8000 und C9000 bleiben danach außen vor. Vorerst funktionieren die Brillen nur mit einem der neuen Fernseher aus den Serien D7000 und D8000.

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