Windows 8: Maximal 1.000 Euro darf ein App kosten

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Microsoft hat nun die Preise verkündet, die Entwickler für ihre Anwendungen im Appstore verlangen dürfen. Der Einstiegspreis liegt bei 1,49 US-Dollar, maximal dürfen die mini-Anwendungen 1.000 Dollar kosten. Die im AppStore von Apple angebotenen 99 Cent Programme kann man damit nicht unterbieten. angebotenen. Ebenfalls erlaubt sind kostenlose Apps sowie Testversionen, die in einem begrenzten Zeitraum kostenlos ausprobiert werden können. Wer mag, der kann freilich auch Probe-Apps mit eingeschränkten Funktionen zum Testen freigeben. Zudem dürfen Features der App in der Anwendung selbst zum Kauf angeboten werden.

Windows 8 auf einem HP-Tablet (Bild: HP)

Damit Apps für den Windows Store zugelassen werden, müssen sie einige Kriterien erfüllen. So dürfen sie nach der Installation nur eine Kachel im Metro-Startmenü einnehmen. Auch für integrierte Werbung gelten strenge Vorgaben. Zudem müssen die Anwendungen auf langsamen Systemen innerhalb von maximal fünf Sekunden starten.

Bevor Entwickler ihre Anwendungen aber überhaupt etwas im Windows Store anbieten dürfen, müssen sie eine Lizenzvereinbarung unterzeichnen. In dieser wird vereinbart, dass Microsoft mit 30 Prozent am Umsatz beteiligt ist. Das entspricht dem, was auch Apple für die Nutzung seines App Store verlangt. Ab einem Bruttoumsatz von 25.000 Dollar reduziert sich die Umsatzbeteiligung auf 20 Prozent. Für den Vertrieb im Windows Store benötigen Entwickler ein Jahresmitgliedschaft. Diese kostet für Einzelpersonen 49 Dollar und für Unternehmen 99 Dollar.

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