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TESTBERICHT: Asus MG279Q Teil 5


Eine interessante Einstelloption verbirgt sich noch hinter "GamePlus". Es besteht die Möglichkeit, eine Zielpunktfunktion oder einen Timer auf dem Display einzublenden. Die Zielpunktfunktion ist für Ego-Shooter ein interessantes Tool, da ein Fadenkreuz in zwei verschiedenen Farben und Formen dargestellt werden kann. Das ist hilfreich beim Schießen aus der Hüfte.

Das Fadenkreuz kann mittels des Joysticks frei auf dem Display verschoben werden. Der Timer findet Verwendung bei Echtzeitstrategiespielen und kann in den Zeiten 30, 40, 50, 60 und 90 Minuten eingestellt werden. Nach dem Start läuft die Zeit rückwärts als Countdown. Auch dieses Tool kann frei auf dem Monitor verschoben werden.

Unter "GamePlus" stehen nützliche Tools zur Auswahl (aus Handbuch ASUS MG279Q).

Die Kategorie "MyFavorite" enthält vier Speicherplätze, in denen ein komplettes OSD-Set-up gesichert und abgerufen werden kann. Leider ist es nicht möglich, den Speicherplatz umzubenennen.

 

Bei einer Einstellung von Helligkeit 50 sind dies aber nur noch 2,7 Watt, errechnet aus 41,7 Watt auf 39 Watt. Der weitere Effekt ist jedoch, dass sich auch das Bild ein wenig verdunkelt. Im Grunde erreicht man mit einer Verringerung der Helligkeit den gleichen Effekt. Als weitere Öko-Einstellung kann noch eine automatische Abschaltung aktiviert werden.

Unter "My Favorite" können eigene Settings abgespeichert werden (aus Handbuch ASUS MG279Q).

Zusammenfassend ist das OSD-Menü gelungen und bietet jede Menge Einstellungsmöglichkeiten.

Bildqualität

Das WQHD-Panel (2560 x 1440) verfügt über eine Semiglossy-Oberfläche. Dadurch wirken die Farben etwas strahlender und brillanter, als bei komplett stumpf-matten Oberflächen, spiegeln dafür jedoch nicht so stark wie bei reinen Glossy-Panels. Uns konnte diese Oberfläche überzeugen, da hier genau das richtige Verhältnis zum Einsatz kommt und auch bei starkem Lichteinfall nur eine geringe Reflexion erzeugt wird.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 80, Farbtemperatur: "Anwendermodus", R:100, G:100, B:100, Bildmodus: "Rennmodus". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

In den Werkseinstellungen gelingt dem MG279Q der Grauverlauf recht gut. Wie die meisten Displays tritt auch bei ihm ein leichtes Banding nahe der Mitte auf. Einen Farbschimmer konnten wir nicht feststellen.

Graustufen und -verlauf.

Die Darstellung der einzelnen Stufen gelingt ihm bei den hellen Grautönen besser als bei den dunklen. Während bei den hellen nur das letzte nicht vom Hintergrund unterschieden werden kann, so sind es bei den dunklen Grautönen die letzten vier unseres Testbildes. Bei schräger Draufsicht verlieren die hellen Grautöne zwei Felder und die dunklen Grautöne drei Felder.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die Schwarzbilddarstellung gelingt dem MG279Q für ein IPS-Panel sehr gut. Es ist zwar nicht tiefschwarz, aber es hat auch keine auffälligen Lichthöfe. Am unteren Bildrand gibt es zwei minimale Highlights, die jedoch kaum auffallen. Clouding ist ebenso kein Problem für das Display. Seitlich gesehen scheint technisch bedingt natürlich die Hintergrundbeleuchtung durch, was am stärksten auffällt, wenn der Blickwinkel schräg von oben ist.

Das alles haben wir bei anderen IPS-Displays aber schon sehr viel schlimmer gesehen, was für den MG279Q spricht und ein hervorragendes Ergebnis darstellt.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

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6 Kommentare vorhanden


Habe ich was übersehen oder habt Ihr hier tatsächlich einen Test abgeliefert ohne die Auflösung des Monitors zu erwähnen?
Steht doch im ersten Abschnitt:
"Auch eine WQHD-Auflösung (2560 x 1440) ist für einen klassischen Spiele-Monitor nicht üblich."
Wurde aber nachträglich eingefügt, insofern war der Kommentar berechtigt. Hatte vergessen zu antworten.
"Man muss sich entscheiden: 144 Hz oder FreeSync."

Also für mich ist das ein KO-Kriterium.
So langsam habe ich doch den Eindruck, dass Gsync mehr Sinn macht, ausgereifter und durchdachter ist.
"Bei 60 Hz hat man ein merkliches Stocken in der Bewegung. Ebenso sieht es mit der vorbeifliegenden Vegetation aus. Während bei 60 Hz schnell bewegte Bildinhalte verschmiert und unscharf dargestellt werden, erhält man bei 144 Hz ein scharfes Bild."

Wieso denn das? O_O Also kann man den Monitor abschreiben, wenn man nur mit 60 FPS spielen kann?
Hier wäre ich genau so vorsichtig, mit dem Test von Prad, wie auch beim Acer XB270HUbprz.
Hier bei dem Asus scheint auch recht offensichtlich vom Hersteller ein speziell für Prad ausgesuchtes Testmuster getestet worden zu sein. Die Erfahrungen vieler Nutzer spricht da eine andere Sprache, was die Bildqualität (Lichthöfe/Bleeding) angeht.
Beim oben genannten Acer bin ich schon darauf reingefallen und habe zwei bestellte bereits am nächsten Tag wieder zurück geschickt. Grausiges Bild.

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