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TESTBERICHT: Asus PB279Q Teil 5


Picture-by-Picture-Modus

Im erwähnten Picture-by-Picture-(PbP)-Modus können verschiedene Quellen nebeneinander dargestellt werden. Auswählbar sind zwei Quellen nebeneinander, wobei in der Regel große schwarze Balken angezeigt werden, wenn beide Quellen ein 16:9-Format besitzen. Es können aber auch zwei Quellen links oder rechts übereinander und die dritte jeweils mittig daneben angezeigt werden.

Computer, Blu-ray-Player und Tablet im PbP-Betrieb.

Als letzte Möglichkeit besteht die Option, gleichzeitig vier Quellen anzeigen zu lassen. Alle HDMI-Anschlüsse unterstützen zudem eine MHL-Option, so dass auch Tablets oder Smartphones mit entsprechender Unterstützung angeschlossen werden können. Alle Quellen haben dann genau 1.920 x 1.080 Pixel zur Verfügung, was exakt der Full-HD-Auflösung entspricht.

Getestet haben wir dies mit einem PC über DisplayPort sowie einem Blu-ray-Player, Tablet und Laptop jeweils über HDMI. Alle wurden gleichzeitig angezeigt, wie das untere Bild zeigt. Welche Quellen dabei genutzt werden, spielt zudem keine Rolle; jede der sechs Anschlussmöglichkeiten kann sowohl Haupt- als auch Nebenquelle sein, es gibt auch keine Einschränkungen bei den Kombinationsmöglichkeiten.

Computer, Laptop, Blu-ray-Player und Tablet im PbP-Betrieb.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 80 und die Farbtemperatur "User". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Durch die hohe Auflösung wirkt das Bild sehr scharf und es waren zudem keine einzelnen Pixel mehr erkennbar. Die Voreinstellung war wie üblich zu hell, wirkte ansonsten aber ansprechend und der Kontrast ausreichend hoch. Ein IPS-Glitzern war ebenfalls kaum ausmachbar, und weder das Display noch der Rahmen verursachten Spiegelungen, so dass wir dem Gerät in diesem Bereich die Bestnote vergeben können.

Graustufen und -verlauf.

Bei den Graustufen konnten bei den hellen Balken jeweils der äußere und bei den dunklen Werten jeweils die beiden letzten Balken nicht mehr vom Hintergrund unterschieden werden, was für eine Werkseinstellung ein zufriedenstellendes Ergebnis ist.

UHD-Auflösung

Wir testen nicht das erste Gerät mit so einer hohen Auflösung, daher wollen wir an dieser Stelle nur eine kurze Anmerkung zum allgemeinen Betrieb machen.

Die sehr hohe Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln verteilt auf ein 27-Zoll-Display ergibt einen Pixelabstand von unter 0,16 Millimetern. Ein 27-Zoll-Gerät mit Full-HD-Auflösung besitzt mit 0,30 Millimetern einen doppelt so großen Pixelabstand. Dies bedeutet, dass einzelne Pixel praktisch nicht mehr erkennbar sind, aber gleichzeitig auch zwingend skaliert werden muss, damit Icons und Schriften noch halbwegs erkennbar bleiben.

Wir empfanden eine Skalierung von 125 Prozent unter Windows 7 als angenehm. Wer keine großen Auflösungen gewohnt ist, wird aber wahrscheinlich sogar auf 150 Prozent zurückgreifen müssen. Die Skalierung funktioniert unter Windows noch nicht optimal, so dass viele Programme diese gar nicht oder nur teilweise unterstützen. Es werden also öfter sehr kleine Menüs oder Buttons in Programmen angeboten. Texte lassen sich in der Regel unabhängig vom Betriebssystem vergrößern, so dass zum Beispiel beim Surfen oder Schreiben keine Probleme auftreten sollten.

Im alltäglichen Betrieb störte uns dieser Umstand kaum, wir wollten es aber trotzdem erwähnen, da dies auch durchaus negativ wahrgenommen werden kann. Wer eine UHD-Auflösung ohne Skalierung möchte, muss dagegen zu einem Gerät ab 32 Zoll greifen, welche aber noch deutlich teurer sind.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht. Hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die Ausleuchtung ist schon fast erstaunlich gleichmäßig, mit dem bloßen Auge waren weder Lichthöfe noch eine wolkige Ausleuchtung erkennbar. Da wir im alltäglichen Betrieb aber nie zu 100 Prozent zentral und gerade vor dem Monitor sitzen, waren im unteren Bereich leichte Aufhellungen erkennbar.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

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13 Kommentare vorhanden


Hatte den Monitor auch hier, was mir daran garnicht gefallen hat ist, dass der Monitor im Standardmodus das Bild künstlich nachgeschärft hat und man das auch nicht verändern konnte. Ist euch das auch aufgefallen?
Mmmh, jetzt noch mal den Dell P2715Q testen, damit man einen Vergleich hat, wo der Asus bzw. der Dell steht. Dann steht wohl die nächste Anschaffung an.
Bis DP1.3 und angemessene 5K Displays in ±27" auf den Markt kommen, vergehen noch 1-3 Jahre.
Mhh, ich frag mich jetzt wie die hier auf so ein doch sehr anderes Kontrastverhältnis kommen: http://hexus.net/tech/reviews/displays/77693-asus-uhd-pb279q/ .

Das ist nämlich das was mich bisher eher zu TN getrieben hat.
Also wer einen Wert von 0,00 ermittelt und Kontrastwerte von mehr als 14000:1 nennt, hat etwas grundsätzliches bei der Messung missverstanden. Hier reicht die Qualität der Sonde einfach nicht mehr aus. Ich persönlich finde die Werte im PRAD-Test plausibler.
Das stimmt wohl. Allerdings hatte ich bei den anderen IPS 4k Displays in der Preisklasse ähnliche Werte (~650:1) gefunden.

Daher bin ich erfreut, aber auch etwas vorsichtig.
Ich hatte PB287Q schon hier, war aber nicht 100% zufrieden.. als Update von meinem guten alten 205BW.

Da ich viel Spiele, aber auch Foto- und Videobearbeitung mache, bin ich auf einen gewissen Kompromiss angewiesen. ;)
@sasparilla
Der Effekt ist mir nicht aufgefallen, ansonsten hätten ich ihn auch beschrieben. Überschärft ist mir das Bild im allgemeinen Betrieb daher ebenfalls nicht aufgefallen.
Guten Tag. Was für eine Software benutzt ihr für die Messungen, insbesondere die Homogenitäts-Messungen ? Danke !
Wir nutzen CCalc, eine Software die für uns speziell entwickelt wurde.
Hallo,
ich hatte sehnlichst auf diesen Test gewartet, um zu erfahren wie es sich um den Adobe-RGB-Farbraum verhält. Das der Monitor 100% sRGB kann wissen wir ja vom Hersteller schon zu genüge. Für professionelle Bildbearbeitung ist doch annähernd 100% Adobe-RGB notwendig, oder sehe ich das falsch?
PS:ASUS bewirbt ja auch die professionelle größere Version (ASUS PA328Q) mit 100% Adobe-RGB-Farbraum.
Danke für eine erliche Antwort ;-)
Da dieser Monitor keinen erweiterten Farbraum besitzt macht es keinen Sinn damit im AdobeRGB Farbraum zu arbeiten.
Würden 2560x1440 auch mit einem Macbook Pro Retina Mitte 2012 funktionieren? Asus Support sagt: geht, Apple Support sagt: geht nicht. 4k ist klar, dass es nicht gehen würde. Das Handbuch führt die 2560x1440 Auflösung auf. Mir ist nicht klar, woran es scheitern könnte. Kann dazu jemand etwas sagen?

Vielen Dank!
(Ich hoffe, die Kommentarfunktion nicht falsch verwendet zu haben.)
http://support.apple.com/kb/sp653

Dort steht bis 2560 x 1600. Ich würde ein Minidisplayportkabel verwenden. Das passt ja auch in die Thunderbolt-Ports.
Danke!

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