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TESTBERICHT: Philips 55PFK7109/12

Einleitung

Philips geht ein Licht auf – na ja, eigentlich gleich mehrere: Neben einer vollflächigen (Direct-) LED-Hintergrundbeleuchtung spendieren die Holländer ihrem preiswerten Mittelklasse-Fernseher ein zweiseitiges Ambilight. Was der 55PFK7109/12 sonst noch auf dem Kasten hat, verrät unser nachfolgender Test.

Philips 55PFK7109/12. (Bild: Philips)

Rund 1.200 Euro veranschlagt Philips für das Gerät. Das klingt durchaus fair, zumal man sich die Anschaffung einer externen Settop-Box im Hinblick auf den integrierten Triple-Tuner für digitalen DVB-T-, Kabel (DVB-C)- und Satelliten (DVB-S) TV-Empfang getrost sparen kann.

Aufgelöst werden die 1.920 x 1.080 Bildpunkte wahlweise auf einer Diagonale von 42 Zoll (107 Zentimeter), 47 Zoll (119 Zentimeter) oder 55 Zoll (140 Zentimeter). Das Display ist dabei drehbar auf dem Standfuß gelagert.

Philips 55PFK7109: Der schmale Alu-Rahmen lässt den Fernseher elegant und modern wirken. (Bild: Philips)

Ausstattung

Optisch ist der 55PFK7109 sowohl im aus- als auch im eingeschalteten Zustand ein echter Hingucker: Der schlanke Aluminium-Rahmen mit diamantgeschliffener Front, polierter Facette und gebürsteter Außenseite sowie der filigran geformte Standsockel lassen den Fernseher sehr hochwertig wirken, während das rückseitige Ambilight im Betrieb für schöne Licht- und Farbakzente sorgt.

Die links und rechts eingelassenen LEDs leuchten entweder statisch oder im Rhythmus zum Bild, was vor allem abends die Augen schont. Bei Philips' teureren TV-Modellen kommt übrigens ein drei- oder vierseitiges Ambilight zum Einsatz. Leider passt der Kunststoff-Rücken weniger zum allgemein edlen Erscheinungsbild.

Farbenpracht: Das Ambilight von Philips ist ein echtes Kaufargument, schont es doch vor allem abends die Augen. Natürlich können die LEDs auch komplett ausgeschaltet werden. (Bild: Philips)

Dafür finden sich dort alle wichtigen Anschlüsse wie zum Beispiel vier HDMI-Ports sowie die Buchsen des integrierten Triple-Tuners. Das TV-Programm kann via USB aufgenommen werden, wobei das Gerät ein Medium mit mindestens 250 Gigabyte Speicherplatz voraussetzt.

Ein echtes Highlight in dieser Preisklasse ist das Direct-LED-Backlight mit Micro-Dimming-Pro-Schaltung und 600 Hertz Perfect Motion Rate. Andererseits sparen die Holländer beim Prozessor, der lediglich über zwei statt drei oder gar vier Rechenkerne verfügt. Die 3D-Darstellung erfolgt über Polarisationsfilter; zum Lieferumfang gehören vier Brillen.

Die Rückseite aus Kunststoff passt nicht ganz zur hochwertig anmutenden Front des Philips 55PFK7109. Nichtsdestotrotz sind alle wichtigen Anschlüsse an Bord.

Bedienung

Als weitere Besonderheit (neben Ambilight und Full-LED-Hintergrundbeleuchtung) legt Philips dem 55PFK7109 eine Fernbedienung mit rückseitiger Tastatur bei. Das mag zwar zunächst sehr praktisch erscheinen, doch unterstützten zum Testzeitpunkt leider nur wenige Smart-TV-Apps diese Art der Texteingabe, so dass man häufig auf klassische Weise Buchstabe für Buchstabe per Cursor auswählen muss. Außerdem sind die beiden Tastaturhälften gegenüber dem Vorgängermodell zu weit in die Mitte gerückt. Die Bewegungs- und Sprachsteuerung via Gyrosensor respektive Mikrofon bleibt den großen Brüdern vorbehalten. Wer möchte, kann den Fernseher komplett per Smartphone oder Tablet über die "Philips MyRemote"-App steuern.

Die Tastatur auf der Rückseite der Fernbedienung ist ebenfalls eine Besonderheit von Philips. Leider funktioniert die Texteingabe nicht in allen Menübereichen beziehungsweise Apps.

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