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TESTBERICHT: Sony KD-55XE9305

Sony KD-55XE9305: Neuer UHD-TV der Oberklasse überrascht im Test mit exzellenter Helligkeit und durchdachtem Design

Einleitung

Als einer der ersten Hersteller hat Sony seine 2017er-Fernseher auf den Markt gebracht. Mit an der Spitze steht der Sony KD-55XE9305, wobei die unverbindliche Preisempfehlung im Vergleich zum Vorgänger der XD93er-Serie um rund 200 Euro angehoben wurde. Dafür wartet das Modell aber mit zahlreichen Neuerungen auf, die wir in unserem Testbericht näher beleuchten wollen.

Sony KD-55XE9305 im Test: Der 55-Zöller kostet etwas mehr als sein Vorgänger, wartet dafür aber mit zahlreichen Neuerungen auf. (Foto: Sony)

Im Trubel um den ersten Bravia-OLED namens A1 gingen die LCD-TVs fast unter. Eines können wir allerdings schon vorab verraten: Der Sony KD-55XE9305 weiß sowohl optisch als auch technisch zu begeistern und gehört zweifelsfrei zu den derzeit besten Fernsehern auf dem Markt, was unser Test belegen soll.

Wem die 139 Zentimeter beziehungsweise 55 Zoll große Bilddiagonale zu klein ist, der kommt mit dem 65-Zöller (164 Zentimeter) oder dem fast zwei Meter großen KD-75XE9405 auf seine Kosten.

Von vorne präsentiert sich der Sony KD-55XE9305 modern und schnörkellos. Ungeachtet des schlanken Designs bringt er mit Standfuß über 30 Kilogramm auf die Waage. (Foto: Sony)

Der im warmen Silberton gehaltene Sockel wirkt etwas luftiger als beim Vorgänger, sorgt aber für einen festen Stand. Durch zwei Kanäle auf der Rückseite lassen sich die Kabel unsichtbar verlegen. (Foto: Sony)

Ausstattung

Neues Aussehen, verbesserte Technik

Ganz nach dem Vorbild des Flaggschiffs KD-65ZD9, welches übrigens weiterhin die Speerspitze von Sonys LCD-Portfolio bildet, kommt die XE93- beziehungsweise XE94-Serie mit einer vollständig verblendbaren Rückseite daher. Das heißt: Sämtliche Anschlüsse und Öffnungen (wie zum Beispiel die VESA-Gewinde) befinden sich hinter Abdeckungen, die durch die Riffel-Optik förmlich mit dem Gerät verschmelzen. Außerdem gibt es ein ausgeklügeltes Kabelmanagement inklusive Kanälen im Standsockel, so dass die Strippen komplett unsichtbar verlegt werden können. Zur Verfügung stehen unter anderem drei HDMI-Eingänge (alle HDCP-2.2-fähig), drei USB-Ports sowie ein doppelter Universal-Tuner für den TV-Empfang via Satellit, Kabel und DVB-T2. Anders als Panasonic spendiert Sony seinen Fernsehern aber nur einen CI+-Slot.

Die Riffel-Optik auf der Rückseite ist sicherlich Geschmackssache. Wir finden sie aber sehr elegant, zumal sie die Abdeckungen für Anschlussfeld und Co. förmlich mit dem TV-Gehäuse verschmelzen lässt. (Foto: Sony)

Im Inneren des grauen Gehäuses vom Sony KD-55XE9305 steckt zum Teil ebenfalls die Technik vom großen Bruder. Das Herzstück bildet dabei der X1-Extreme-Prozessor, welcher gegenüber dem Vorgängermodell eine 40 Prozent schnellere Bildverarbeitung und dank "Super Bit Mapping" eine Farbtiefe von 14 Bit verspricht. Das vollflächige Hintergrundlicht (Full-LED) bleibt zwar der ZD9-Reihe sowie dem neuen Bildriesen KD-75XE9405 vorbehalten, allerdings haben die Japaner das "Slim Backlight Drive" modifiziert. Es trägt nun den Namenszusatz "Plus" und soll dank zusätzlicher Local-Dimming-Zonen eine bessere Differenzierung sowie eine höhere Helligkeit erreichen. Möglich macht das nicht zuletzt die veränderte Position der zwei hintereinander geschalteten Edge-LED-Module. Diese sind nämlich vom linken und rechten Bildschirmrand nach oben und unten gewandert. Mit von der Partie ist natürlich wieder das brillante Triluminos-Display. Zudem steigert die bewährte X-tended-Dynamic-Range-Pro-Schaltung die Bilddynamik. Nach einem Firmware-Update sollen davon auch Dolby-Vision-Inhalte profitieren – auf das Thema HDR gehen wir später im Test näher ein.

Ein Vorteil des "Slim Backlight Drive (Plus)" ist die schlanke Bauweise im Vergleich zu Full-LED-Fernsehern. Der Alurahmen verleiht dem Fernseher ein gleichermaßen robustes und elegantes Erscheinungsbild. (Foto: Sony)

Die Anschlüsse des Sony KD-55XE9305 sind über eine große Fläche verteilt. Trotzdem geht es bei den Tuner-Buchsen recht eng zu. Dank des Kabelmanagements lassen sich die Strippen unsichtbar verlegen. (Foto: Sony)

Bedienung

Android 7.0 in Aussicht

Voraussetzung für Dolby Vision und weitere technische Neuerungen ist allerdings eine Aktualisierung des Android-Betriebssystems von der derzeitigen Version 6.0 auf 7.0. Bleibt zu hoffen, dass dadurch auch die Stabilität erhöht und die Reaktionszeiten verringert werden. Wirklich rund läuft es momentan nämlich nicht – besonders nach dem Einschalten und im Smart-TV-Betrieb braucht der Sony KD-55XE9305 eine gewisse Zeit, um in die Gänge zu kommen. Die Benutzeroberfläche selbst ist gewohnt aufgeräumt und dank zahlreicher Bilder optisch sehr ansprechend gestaltet.

Gewohnte Oberfläche: Vom Aufbau her ist das Android-Betriebssystem im Vergleich zu den bisherigen Sony-Fernsehern unverändert geblieben – übersichtlich und optisch ansprechend. Leider brilliert das Betriebssystem im Test nicht gerade mit kurzen Reaktionszeiten und lädt manche Menüs recht langsam.

Zu den großen Stärken von Android gehört natürlich die Auswahl an Apps. Wem die vorinstallierten Internetdienste à la Netflix, Amazon Video, Maxdome und YouTube nicht reichen, der dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit in Googles Play Store fündig werden. Hier gibt es auch alternative Mediaplayer. Die werkseitige Anwendung von Sony trennt Bild-, Musik- und Videoformate nämlich strikt voneinander, so dass etwa Urlaubsclips nicht im gleichen Zuge mit den Fotos wiedergegeben werden können. Immerhin kommt das Gerät mit allen gängigen Dateitypen zurecht.

Die Fernbedienung des Sony KD-55XE9305 unterscheidet sich in der Tastenbelegung nicht von dem Signalgeber der günstigeren Sony-Fernseher. Sie konnte im Test überzeugen, liegt gut in der Hand und bietet angenehme Druckpunkte, verzichtet aber auf Extras wie Touchpad oder Gyrosensor.

Wer häufig die Bild- respektive Toneinstellungen ändert, kommt über das Action-Menü schneller ans Ziel. Hierüber lassen sich zum Beispiel auch Aufnahmen starten – oder man drückt dazu einfach die rote Taste auf der Fernbedienung.

Mit dem Google Play Store stellt das Android-Betriebssystem ein äußerst umfangreiches App-Angebot bereit. Die beliebtesten Internetdienste wie YouTube, Netflix und Amazon Video sind schon vorinstalliert.

Die Sendersortierung lässt im Großen und Ganzen keine Wünsche offen, jedoch könnte der Programmführer etwas übersichtlicher sein. Er legt sich leicht transparent über das TV-Bild.

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