Android und iOS erzielen Marktanteil von 91 Prozent

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Android und iOS kommen im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres auf einen gemeinsamen Marktanteil von insgesamt 91,1 Prozent. Zwischen Oktober und Dezember haben auf Android setzende Smartphone-Produzenten und Apple 207,6 Mio. Geräte ausgeliefert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum bedeutet das einen Zuwachs von 70,2 Prozent. Diese Zahlen gehen hervor aus einer Analyse des US-Researchers IDC.

iPhones: iOS und Android weit verbreitet (Foto: pixelio.de/H. Wanetschka)

Im Gesamtjahr 2012 war auf 87,6 Prozent der 722,4 Mio. verkauften Stück entweder Android oder iOS installiert. Im Jahr zuvor betrug der globale Absatz nur 494,5 Mio. Stück. Die beiden großen Player kamen gemeinsam auf 68,1 Prozent. Während für das Abschlussquartal Android mit einem Marktanteil von 70,1 Prozent und iOS mit 21 Prozent die ersten beiden Plätze belegen, sind BlackBerry (3,2 Prozent), Windows Phone (2,6 Prozent) und Linux (1,7 Prozent) weit abgeschlagen.

„Es gibt keinen Zweifel, dass der Weg von Microsoft und BlackBerry hart ist, aber die Geschichte zeigt uns, dass Konsumenten offen für Änderungen sind. Wir erwarten, dass sie in den kommenden Jahre Terrain gutmachen werden“, erklärt Ryan Reith von der Mobile-Device-Abteilung von IDC. Microsoft hat Ende des Vorjahres sein Windows Phone 8 gelaunched während BlackBerry erst im Januar sein BB10 auf den Markt brachte.

Im Jahresvergleich ist Android im dreistelligen Bereich gewachsen. Den größten Beitrag für diese enorme Marktmacht leistet Samsung. Die Südkoreaner verkaufen mit ihren Smartphones 42 Prozent aller Mobile Devices, die auf Android basieren. Auch Apple kann sich über erhebliche Wachstumsraten freuen, doch im zweiten und dritten Quartal 2012 hat sich der Absatz ein wenig abgekühlt. Beobachter vermuten, dass Apple deshalb Mitte des Jahres ein neues iPhone vorstellen könnte, um die Verkaufszahlen wieder zu steigern.

Am stärksten ist allerdings Microsoft mit seinem Betriebssystem gewachsen. Der Absatz von Windows Phone ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2011 um 150 Prozent nach oben gegangen. Hauptgrund dafür ist die Partnerschaft mit Nokia. Der Konzern aus Schweden setzt 76 Prozent aller Windows-Phone-Smartphones ab. (pte)

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