Apples iPad enttäuscht beim Verkaufsstart

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Am vergangenen Samstag war es endlich so weit: Apples lang ersehntes iPad wurde in den Vereinigten Staaten offiziell zum Verkauf freigegeben. Obwohl das kalifornische Unternehmen seit Vorstellung des iPads im Januar robuste Zahlen bei den Vorbestellungen verzeichnen konnte, fielen jedoch die direkten Verkaufszahlen in den amerikanischen Apple Stores eher ernüchternd aus.

Apples iPad: Obwohl die anfänglichen Verkaufszahlen im Einzelhandel hinter den Erwartungen vieler Analysten blieben, dennoch ein Erfolg (Foto: Apple)

Nach firmeneigenen Angaben konnte Apple am ersten Verkaufstag rund 300.000 Exemplare seines neuen Wunder-Gizmos verkaufen. Und obwohl in viele Läden die erste Lieferung bis spätestens Montag ausverkauft war, lagen die Verkaufszahlen dennoch unter den Erwartungen vieler Analysten. Vielerorts rechnete man zum Verkaufsstart mit mindestens 400.000 verkauften iPads, während einige Analysten sogar von bis zu 700.000 Einheiten sprachen. Aber auch bei den zu erwartenden Verkaufszahlen für das gesamte Jahr gestaltet sich ein eher gemischtes Bild: Hier rechnet das Marktforschungsunternehmen Kaufman Brothers mit bis zu 2,5 Millionen verkauften iPads, während iSuppli sogar von stolzen 7,1 Millionen Einheiten ausgeht. Ob sich jedoch letztere Prognosen bestätigen werden, bleibt abzuwarten. In der Vergangenheit hatten allerdings viele Verkaufsschlager aus dem Hause Apple mit einem eher schleppenden Verkaufsstart zu kämpfen: So verkaufte sich Apples iPhone am ersten Tag lediglich 270.000 mal.

Dennoch betrachtet Apple den Verkaufsstart seines iPads als vollen Erfolg, denn die Zahlen der Vorbestellungen fielen wie erwartet hoch aus. Auch die Verkäufe im iTunes und iBookstore fielen durchaus positiv aus: Zum Verkaufsstart wurden bereits über eine Million Programme und rund 250.000 Bücher von iPad-Besitzern heruntergeladen. Ab Ende April werden dann auch europäische Freunde des kalifornischen Apfels in den Genuss des iPads kommen.

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