Bang & Olufsen korrigiert erneut Gewinnprognosen

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Die dänische Designschmiede Bang & Olufsen hat den erwarteten Vorsteuergewinn für das laufende Geschäftsjahr von 34 Mio. Euro auf 21 Mio. Euro gesenkt. Damit korrigiert Bang & Olufsen bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die Zahlen nach unten.

Momentan steckt der Hersteller hochwertiger und teurer Audio- und TV-Elektronik in einer unerwartet lang andauernden Krise. Noch im vorangegangenen Geschäftsjahr wurde bei einem Umsatz von knapp 590 Mio. Euro ein Vorsteuergewinn von 71 Mio. Euro ausgewiesen.

Hintergund der zurückgehenden Umsatzentwicklung und Rentabilität sind die deutlich veränderten Produktzyklen. Früher konnte Bang & Olufsen Ihre Modelle zum Teil über Jahre hinweg verkaufen, bestes Beispiel dafür sind die Fernseher der MX-Reihe. Durch neue Technologien werden heutzutage Produkte im Hi-Fi & TV Segment rasant verändert.

Bang & Olufsen machte sich hauptsächlich durch ein außergewöhnliches Design einen Namen. Immerhin landeten ihre Modelle sogar im Museum of Modern Art in New York. Heute fällt es dem dänischen Hersteller immer schwerer sich als Designmarke zu behaupten. Insbesondere bei den LCD-TV Geräten, wo insbesondere die Gehäusetiefe immer weiter abnimmt, ähneln sich die Geräte ungemein. Heutzutage können selbst asiatische Billighersteller ein optisch ansprechendes Design bieten.

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