Black Friday: Rabattschlachten der US-Retailer versprechen von Nachlässe bis zu 1.000 Dollar

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Nie gesehene Rabattschlachten lässt die US-Weihnachtssaison erwarten, die in dieser Woche vom sogenannten Black Friday eingeläutet wird. Wie James Wilcox von Consumer Reports im Gespräch mit der DailyFinance sagte, seien Hersteller und Retailer mehr als begierig, ihre Lager zu räumen. Neben anderen Inventarleichen – angehäuft durch zu optimistische Hochrechnungen – betreffe das vor allem 3D-TVs. Daher sei mit Preisunterschieden von bis zu 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen.

Vereinzelt erwarten die US-Konsumenten wahnwitzige Schnäppchen. (Bild: Best Buy)

Glanzlose Absatzzahlen von (3D)-TVs haben für volle Lager gesorgt. In Erwartung neuer Ware sind Hersteller und Händler zu Räumungsverkäufen gezwungen. Zum Black Friday am 25. November wird sich der schwelende Preiswettbewerb zum Rabattfeuer ausweiten. Shawn DuBravac, Chefökonom des Verbandes für Verbraucher-Elektronik, wird mit der Aussage zitiert, dass US-Konsumenten TV-Geräte bei Händlern wie Walmart, Best Buy und Amazon.com zwischen 500 und 1.000 Dollar billiger bekommen könnten, vor allem Fernseher mit Bilddiagonalen zwischen 42 und 55 Zoll.

Feature-lastige Connected TVs im Großformat durchbrechen voraussichtlich die 1.000-Dollar-Grenze nach unten. Best Buy bietet einen web-fähigen 42-Zöller seiner Hausmarke Insignia für 699 USD an. Das Black-Friday-Special soll ein 60 Zoll großer Sharp-LCD-TV für 900 USD sein, laut Wilcox mehrere hundert Dollar unter dem Originalpreis. Den Einstiegspreis für 32-Zöller ohne Internetverbindung sieht er unter 200 USD (2010: 350 USD). Zum Vorweihnachtshit soll ein 24-Zoll-TV für 79 USD werden.

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