Bluetooth-Keyboard vereinfacht Tablet-Telefonie

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Der japanische Zubehör-Hersteller Elecom hat ein Bluetooth-Keyboard auf den Markt gebracht. Dieses richtet sich insbesondere an Nutzer von Tablets, die über eine Telefonie-Funktion verfügen. Neben seiner Eigenschaft als Eingabegerät ermöglicht das Gadget das Führen von Gesprächen, ohne dafür den Lautsprechermodus aktivieren zu müssen.

TK-MBD041: Bluetooth-Keyboard fungiert als Telefonhörer (Foto: Elecom)

Als Tastatur lässt sich das TK-MBD041 an beliebige Touchscreen-PCs, Smartphones oder PC koppeln, sofern diese über eine Bluetooth-Schnittstelle ab der Version 2.1 mit EDR-Support verfügen. Zum Schreiben und Steuern verfügt das Gerät über 42 Tasten, die zum Großteil mit jeweils zwei Funktionen belegt sind. Die Anordung der Tasten entspricht ungefähr dem im anglo-amerikanischen Raum üblichen QWERTY-Muster.

Zur Nutzung der Drahtlos-Durchstellung und Anruf-Annahme via A2DP auf dem Device ist neben einer Mobilfunk-Sprachverbindung auch ein Gerät mit dem iOS- oder Android-Betriebssystem erforderlich. Unterstützung für BlackBerry OS und Windows Phone existiert aktuell nicht. Ein kleines Display informiert über Name und Nummer eines Anrufes als auch dessen Dauer und kann auch weitere Informationen anzeigen.

Die portable Tastatur weist eine leicht geschwungene Form auf, die einem Telefonhörer nachempfunden ist und misst 141 x 51 x 13 Millimeter. Sie kann auch Musik übertragen, die am Mobilgerät abgespielt wird. Für komfortableres Hören steht eine 3,5-Millimeter-Buchse zur Verfügung, an der sich Kopfhörer anschließen lassen. Elecom gibt die Laufzeit des integrierten Akkus mit drei Tagen in Bereitschaft an. An Sprechzeit garantiert das Unternehmen zwei Stunden, aufgeladen wird über einen Micro-USB-Port.

Im Handel soll das TK-MBD041 ab Ende April zu finden sein, wobei drei verschiedene Farbvariationen angeboten werden. Elecom selbst vertreibt das Gerät ausschließlich in Japan, internationale Bestellungen sind über den Importhändler Geekstuff4You möglich. Die Tablet-Ergänzung schlägt mit 230 Dollar (rund 175 Euro) zu Buche. (pressetext)

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