NEC 2690WUXi (Prad.de User)

  • mhh man bekommt von der spectraview software eine 14 tägige trial: dort steht auch das der spyder2 unterstützt wird, man muss sich nur erst registrieren:


    Quote

    SpectraView Profiler v4.1.2
    ... new calibration algorithm (CIECAM02),
    ....automatic hardware adjustment of JUST viewing booth via software,
    ....Universal Application (Mac with Intel processors support)
    ....Colorvision Spyder 2 and EyeOne Display LT support


    scheinbar kann man aber nicht auf die LUT in der Demo zugreifen, oder ist das eine andere Software? Bei den Namen kommt man schnell durcheinander :)
    Da bin ich mal gespannt was das für ein Ergebnis gibt.

  • Danke für Deine Antwort, strauch. Wußte gar nicht, daß die SpectraView Profiler Software andere Colorimeter als die SVII unterstützt. Dafür unterstützt sie aber m.W. nicht die hardwareseitige Kalibrierung des WUXis.



    Dat Ei

  • SpectraView Profiler 4.x ist die deutsche Software. Also der NEC Deutschland Abzockeversuch, der sich weigert den 2690 per Hardware zu kalibrieren.


    Die "echte" (gute) Spectraview 2 Software kannst Du hier ( ) downloaden und - falls erforderlich - mit Uniextract ( ) entpacken ...

  • kann mir jemand mal einen tip geben, wie man den "low bright modus" aktivieren kann. im erweiterten OSM wird das zwar als menüpunkt angezeigt, lässt sich aber nicht verändern (zwei kurze striche).

  • lxxl


    Hast du eventuell die Gamma-Auswahl im Menüpunkt 5 (erweitertes Menü) auf programmierbar gesetzt? Dadurch wird der Low Bright Modus deaktiviert.


    Gruß,
    Gustav

  • @ ntl


    habe SV II gar nicht laufen. wie auch!?



    @ gustav


    das wird es sein. aber was hat das eigentlich miteinander zu tun? was solls, ich komme auch so zurecht. aber ich muss dir zustimmen: es wäre doch ganz gut, wenn man beim nachtarbeiten das gerät einfach weiter runterdimmen könnte, ohne eine verrenkung über "low bright" zu machen, wo man ggf. auch noch die angesprochenen folgejustierungen von weiß- und schwarzpunkt muss.

  • Also die NEC Software ist die absolute Katastrophe. Die korrigiert ja alles über das Panel. Helligkeit auf 100% Kontrast auf 50% und Backlight auf 50% und der Rest wird vom Panel gesteuert. Demenstprechend ist das kalibrier Ergebnis. Der Farbraum ist nochmals kleiner als mit der Spyder eigenen Software hat aber die gleiche "Delle".
    So eine schlechte Kalibrierung habe ich noch nie gesehen.

  • Welche NEC Software? Profiler oder SV II? Und was bedeutet: "korrigiert übers Panel"? Meinst Du Hardwarekalibrierung...das ist doch im Prinzip gut.


    Abgesehen davon, kann es aber durchaus sein, dass Du mit dem Spyder Gerät die besten Ergebnisse erzielst, wenn Du die mitgelieferte Spyder Software (und nicht irgendeine andere Software) verwendest. An den hardwaremässigen Defiziten des Spyder Geräts ändert dies aber letztlich auch nichts.

  • Die Profilersoftware meine ich. Die andere kann ich mit dem Spyder ja nicht nutzen. Wenn du dir das Farbprofil anschaust siehst du das es nicht gut ist alles übers Panel auszugleichen, vorallem nicht die Helligkeit auf 100% zusetzten und dann mit dem Panel die Helligkeit auf 130cd/m2 zu reduzieren. Das geht stark auf den Farbraum, weil so ein großer Teil dafür drauf geht die Helligkeit auszugleichen.


    Klar kann die NEC Software nicht die Unzulänglichkeiten der Hardware ausmerzen, ich ging bisher aber immer von einem Softwareproblem aus. Ähnlich wie beim EIZO 2110, den der Spyder ja auch schon nicht kalibrieren konnte.

  • Quote

    Original von strauch
    Hallo Chrisp, danke für den Link, ist das eine Diskussionsgruppe von dem Hersteller? Blöd nur das man sich erst bei yahoo registrieren muss, naja was macht man nicht alles. Ich werd das auch mal in ein paar englische Foren posten.


    den link habe ich von keith von der sowohl den spyder als auch den eye one getestet hat. habe ihn gefragt wie sich das printfix paket mit dem eye one verträgt. es sollte keine probleme zwischen den beiden geben.


    er war etwas verwundert, dass der spyder beim NEC versagt. bin gespannt wie sichs entwickelt. eye one ist doch einiges teurer als der spyder.

  • Quote

    Original von lxxl
    das wird es sein. aber was hat das eigentlich miteinander zu tun? was solls, ich komme auch so zurecht. aber ich muss dir zustimmen: es wäre doch ganz gut, wenn man beim nachtarbeiten das gerät einfach weiter runterdimmen könnte, ohne eine verrenkung über "low bright" zu machen, wo man ggf. auch noch die angesprochenen folgejustierungen von weiß- und schwarzpunkt muss.


    lxxl


    Die fisselige Helligkeitsregulierung finde ich beim 2690WUXi wirklich schlecht gelöst. Da bleibt einem eigentlich nur eine Kompromisseinstellung bei der Helligkeit, die sowohl am Tag wie auch nachts einigermaßen passt.


    Es scheint, dass sich allgemein bei der Helligkeit von Monitoren Tendenzen einschleichen, die ergonomisch mindestens fragwürdig sind.
    @Tiefflieger hat beim neuen 27" Dell beschrieben, das die Helligkeit mit 140 cd/qm am unteren Limit ist. Laut c't hat der neue 24" Viewsonic VX2435wm ein ähnliches Problem – c't schrieb, dass man mit dem Gerät eine helle Freude haben kann. =)
    Klar, früher waren die TFTs oft zu funzelig, und bei Notebooks sind sie das häufig immer noch. Aber zwischenzeitlich schießen einige Geräte mit der Leuchtdichte eindeutig übers Ziel hinaus. Und in den Datenblättern ist meistens nur die maximale Helligkeit vermerkt.
    Ich fände es gut, wenn es selbstverständlich bliebe, dass sich die Backlights von TFTs problemlos über den kompletten ergonomischen Bereich regulieren lassen. Hoffentlich hat die TCO künftig ein Herz für Nachtarbeiter und schreibt den gesamten ergonomischen Helligkeitsbereich fest.


    Gruß,
    Gustav

  • Quote

    Tiefflieger hat beim neuen 27" Dell beschrieben, das die Helligkeit mit 140 cd/qm am unteren Limit ist.


    Das ist in Standard-Einstellung richtig.
    Allerdings kann die Gesamthelligkeit auch über die Farbregler beeinflusst werden, wenn man die Kalibration also nicht aus Werkeinstellung startet.


    Angenommen die Werkeinstellung der Grundfarben wäre z.B. bei je 80%, dann senkt man die einzelnen Farbkanäle eben auf z.B. 50% ab und startet dann die Kalibration. Dabei wird man feststellen, dass der Helligkeitsregler dann nicht bis auf Anschlag zurück gefahren werden muss, um z.B. 140cd zu erreichen.


    Gruß an Geist:
    -Übrigens war das sicher auch ein Grund, warum bei einigen Prad-Testberichten die vom Hersteller genannte Gesamthelligkeit von z.B. 500cd bei manchen Geräten deutlich abwich und geringer ausfiel. Im Test kam es daraufhin zum Punktabzug.
    Ich habe an den betreffenden Geräten nachgemessen, und die Maxhelligkeit übertraf mit entsprechender Einstellung der Farbregler teilweise die Herstellerangabe. :)

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    Original von chrisp


    den link habe ich von keith von der sowohl den spyder als auch den eye one getestet hat. habe ihn gefragt wie sich das printfix paket mit dem eye one verträgt. es sollte keine probleme zwischen den beiden geben.


    er war etwas verwundert, dass der spyder beim NEC versagt. bin gespannt wie sichs entwickelt. eye one ist doch einiges teurer als der spyder.


    Danke für den Tipp, ich hab nach 1,5 Monaten jetzt keine Lust mehr in dem Spyderquark rumzurühren und hab mir gestern den Eyeone Display2 bestellt. Der Eyeone LT ist aber nicht viel teurer als die Spyder2 Suite.


    Mich wundert es einfach nur das niemandem Auffällt das das Profil des Spyder total scheif ist, kontrolliert niemand denn seine Ergebnisse?


    Mal gespannt ob da noch etwas passiert und ob Keith etwas rausfindet. Jetzt will ich mein Spyder2 verkaufen. Leider habe ich irgendwie meine Rechnung verschlampt :(.

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    Original von Tiefflieger


    Das ist in Standard-Einstellung richtig.
    Allerdings kann die Gesamthelligkeit auch über die Farbregler beeinflusst werden, wenn man die Kalibration also nicht aus Werkeinstellung startet.


    Wobei soetwas zu lasten des Farbraumes geht (im kleinen Maß wohl nicht sichtbar). Wie man an meinem NEC Profiler Profil sieht, da war die Helligkeit auf 100% und es wurde mit dem Panel "gedimmt". Was man ja auch mit den RGB Reglern macht.
    Das Ergebnis in dem Fall (von 400cd/m2 auf 130) sah auf jedenfall Katastrophal aus.

  • Hallo Strauch,


    ich bin natürlich an deinen Erfahrungen mit dem EyeOne interessiert. Zuvor möchte ich mich jedoch nochmal mit Colorvision austauschen. Ich habe da früher ganz gute Erfahrungen gemacht. Könntest Du die Kritikpunkte an den Spyder2-Profilen auf den Punkt bringen, das würde mir als Laien bei der Formulierung meiner Anfragen helfen. Was genau "fehlt" den Profilen?


    Gruß
    Fotix

  • Dank Gustav hatte ich ja schon ein Eyeone hier. Schau dir einfach das Bild von mir an, das Spyder2 Profil sieht sowohl anders aus als das original NEC Profil aus, als auch das Eyeone Profil was dem NEC Profil schon recht nahe kommt.
    Aufgefallen ist mir das als ich eine sRGB Grafik in Photoshop hatte die 255R und 255G enthielt, das grün sah einfach seltsam aus. Leicht "olivig" mit dem Eyeone sieht es so aus, wie ich es erwartet hätte.


    Ja der Colorvision Support reagiert und antwortet auch immer schön, aber unternimmt nichts und gibt mir keine Perspektive auf eine Lösung. Ich bin ja schon seit Ende Februar mit denen zugange. Die meinten halt erst das ich nicht richtig kalibrieren würde, und jetzt schieben sie es immer ein wenig auf die Schiene, das ich Farbraumerwartungen habe die der Bildschirm nicht erfüllen kann.


    Letztendlich ist das Problem das ich zwei Messgeräte habe die deutlich unterschiedliche Ergebnisse liefern. Das Spyder2 kommt mir dabei deutlich weniger richtig vor, als das Eyeone, siehe meine Grafik. Und ich will letztendlich wenn ich meinen Monitor schon für viel Geld kalibriere auch sicher sein können das dies richtig geschehen ist.


    Weitere Dinge die für mich pro Eyeone sprechen. Die Firma ist im Professionellen Umfeld stark verbreitet, was sie für mich Kompetenter macht, gerade im Hinblick auf zukünftige Monitore, bei denen ich mir das gehakel Sparen will. Die Software macht auf mich einen besseren Eindruck, er misst die Helligkeit und den Kontrast selber ein, ich kann Umgebungslicht messen.