NEC 2690WUXi (Prad.de User)

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    Original von strauch
    Danke für den Tipp, ich hab nach 1,5 Monaten jetzt keine Lust mehr in dem Spyderquark rumzurühren und hab mir gestern den Eyeone Display2 bestellt. Der Eyeone LT ist aber nicht viel teurer als die Spyder2 Suite.


    Mich wundert es einfach nur das niemandem Auffällt das das Profil des Spyder total scheif ist, kontrolliert niemand denn seine Ergebnisse?


    Mal gespannt ob da noch etwas passiert und ob Keith etwas rausfindet. Jetzt will ich mein Spyder2 verkaufen. Leider habe ich irgendwie meine Rechnung verschlampt :(.


    ich glaube nicht das keith dem problem nachgeht, er hat das display ja nicht.
    nja ich möchte auch meinen drucker kalibieren, und in der printfix pro suite (ca 550 euro) ist der spyder 2 ziemlich billig zu bekommen. an den preis kommt auch der eyeone LT nicht ran. und das eye one photo package um ca 1300 euro ist ja schweine teuer.



    OT: hat jemand erfahrung mit drucker kalibrierung?

  • Ich würde mein Drucker von einem Dienstleister kalibrieren lassen, das kostet dich 30€ als Privatmensch muss man soetwas auch nicht wöchentlich machen.
    Das Eyeone photopackage ist auch nochmal eine ganz andere Liga, als das Printfixpro. Für den Privatmann reicht der Printfixpro auch dicke aus. Ich persönlich mach ja alles über einen Printdienst, die drucke kosten weniger und die Maschine ist immer kalibriert.

  • ohne halterung und fuß ist der monitor 10,5 cm tief, d.h. der ganz äußere rahmen ist "nur" 6 cm tief. ist aber auf jedenfall ein gewaltiger klotz. die gesamte halterung mit fuß ist auch nicht zu verachten. die geht nämlich auch nochmal 10 cm nach hinten raus. da ich aber zumeist von vorne auf den bildschirm schaue, habe ich wirklich kein problem damit.


    wiegen tut er auch ganz ordentlich. aber ich kann leider nicht sagen, wieviel kilo das mit oder ohne fuß sind.


    bei dieser gelegenheit: im NEC handbuch steht geschrieben, dass man den monitor drehen kann. dazu müsste man den bildschirm mit beiden händen am rand anfassen. naja, entweder mache ich hier irgendetwas nicht richtig, aber, wenn man sich den fuß des NEC anschaut, kann der sich technisch bedingt doch auch gar nicht drehen. und wenn man den bildschirm mit fuß dreht, dann würde ich eher vorschlagen, dass man ihn mit beiden händen am fuß fasst, oder?

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    an den preis kommt auch der eyeone LT nicht ran. und das eye one photo package um ca 1300 euro ist ja schweine teuer.


    Entschuldige, aber was bedeutet "Schweineteuer" für dich, wenn es um Präzision geht, mit der wiederum dein eigener Verdienst zusammen hängt?
    Ich kenne Leute, die locker sogar das Doppelte ausgeben.
    Das Teil ist halt was für Pros. Da geht es nicht um "billich" sondern um Leistung.
    Das ist kein Spielzeug für Stammtischredner, sondern ein Tool für Leute die Wissen was sie wollen, wie sie das erreichen und was sie dazu brauchen.


    Spätestens wenn dir ein Auftrag inkl. Arbeit, Material. Vorlaufkosten etc. um die Ohren fliegt weil du "dachtest" richtige Farben zu sehen, verstehst du sehr schnell, warum Qualität Geld bringen, aber auch kosten kann.

  • IMHO ist der Preis völlig überzogen. Kommt daher, dass es in diesem Marktsegment kaum Wettbewerb gibt.


    @Tiefflieger Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du diese Teile verkaufst?

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    IMHO ist der Preis völlig überzogen. Kommt daher, dass es in diesem Marktsegment kaum Wettbewerb gibt.


    Ein Marktführer wird man aber sicher nicht grundlos.
    Es gibt immer einen der "konkurriert". Wie viele dieser (mehr oder minder guten) Konkurrenten sich Gretag schon reingeschraubt hat, kannst du gerne selbst recherchieren.
    Wenn ein Konkurrent aber außer einem deutlich günstigeren Preis für angeblich "ähnliche Qualität" nichts außer dem halben Preis dagegen zu setzen hat, sollte der gesunde Menschenverstand sich eigentlich von selbst einschalten. -Und so ist es dann in Testberichten und der Praxis dann auch tatsächlich. Ein Spyder kann (und hat noch nie) mit einem Gretag Messgerät gleichgezogen.
    Auch bin ich der festen Überzeugung, dass sicher noch keinem Gretag Käufer je der Gedanke gekommen wäre "zuviel" für etwas bezahlt zu haben.


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    @Tiefflieger Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du diese Teile verkaufst?


    Natürlich. Richtig geraten. Ich verkaufe beide Marken. Meine Empfehlung ist allerdings schon recht Gretag-Lastig.

  • Dass der Spyder Mist misst, habe ich ja auch schon gesagt. Schade ist allerdings, dass X-Rite (Monaco) und Gretag (Eye One) nicht mehr miteinander konkurrieren. Übrigens: X-Rite hat Gretag "gefressen" und nicht etwa umgekehrt.

  • Naja "Mist" ist dann vielleicht doch etwas übertrieben. Allerdings sprechen diese Messgeräte eben ein anderes Klientel an.
    Genau deswegen halte ich die Gretag Preise auch nicht für überzogen, sondern für angemessen.

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    Original von chrisp
    nja ich möchte auch meinen drucker kalibieren, und in der printfix pro suite (ca 550 euro) ist der spyder 2 ziemlich billig zu bekommen. an den preis kommt auch der eyeone LT nicht ran. und das eye one photo package um ca 1300 euro ist ja schweine teuer.



    OT: hat jemand erfahrung mit drucker kalibrierung?


    OT:


    Hallo chrisp,


    für das Kalibrieren von Monitoren und Druckern ist das »Eye–One Design« für etwa 1000 Euro die günstigere Lösung. Damit lassen sich Monitore sowie RGB– und CMYK–Drucker kalibrieren.
    Für die Druckerkalibrierung wird ein Führungstablett mitgeliefert. Per Eye–One–Match werden für die Kalibrierung Farbquadrate ausgedruckt. Die spannt man auf dem Tablett ein und fährt anschließend mit Colorimeter darüber. Anhand der Farbabweichungen wird nun ein Farbprofil für den Drucker und die verwendete Papiersorte erstellt. Die Ergebnisse sind absolut überzeugend.


    Ob diese Lösung teuer ist, hängt natürlich von der Anzahl der zu kalibrierenden Drucker und dem Druckaufkommen ab. Allein schon bei den Tintenstrahlern spart das richtig Geld. Die Kosten für misslungene Drucke und Testausdrucke durch einen unzureichend kalibrierten Drucker können sich ganz schön summieren – die Tinten und Papiere sind ja sehr teuer. Außerdem wird man beim Papierkauf unabhängig, da man für jede Papiersorte leicht ein neues Profil erzeugen kann. Wenn man will, kann man ebenfalls für Tinten anderer Hersteller neue Profile anlegen. Auch da liegt ein erhebliches Sparpotenzial.


    Aber mal abgesehen von der Kohle: Das Kalibrieren von Druckern nach Augenmaß kostet nicht nur viele Testausdrucke, sondern auch Zeit und Nerven. Und die Ergebnisse sind weder bei Tintenstrahlern noch bei Farblasern wirklich befriedigend. Die Farblaser haben zudem relativ kleine und recht spezielle Farbräume. Wenn man bereits am Bildschirm die Druckfarben beurteilen will, ist man bei Farblasern ohne ordentliche Druckerprofile ziemlich aufgeschmissen.
    Mit dem Eye–One Pro braucht es eine Viertelstunde, um ein sehr gutes Profil für einen Drucker zu erzeugen. Testausdrucke sind nicht mehr erforderlich: Man kann das jeweilige Druckerprofil in Photoshop als Proofansicht laden und sieht bereits am Bildschirm recht zuverlässig, was bei welchem Drucker mit welchem Papier bei der Printausgabe rauskommt.


    Wenn du die Möglichkeit einer guten Druckerkalibrierung in Betracht ziehst, aber dich aufgrund der hohen Investition dazu noch nicht durchringen willst, ist das Eye–One Display 2 von GretagMacbeth eine gute Wahl. Da erhältst du einen 200 Euro Gutschein für ein künftiges Upgrade auf eine Eye–One Pro–Lösung (bei Color Confidence ist es jedenfalls so). Und auch bei einer späteren Pro–Lösung kann man bei GretagMacbeth relativ günstig um weitere Funktionen ausbauen, z. B. für die Kalibrierung von Scannern.
    Das Printfix Pro ist, wie strauch ja schon gesagt hat, eine andere Liga. Ich finde Printfix Pro mit 550 Euro sehr teuer. Dann schon lieber gut angelegte 1000 Euro für ein sehr gutes und ausbaufähiges Eye–One Design.


    Gruß,
    Gustav

  • Oder Du kaufst Dir gar nix, druckst das Testmuster aus, schickst es Gustav per Post und er Dir (gegen ein kl. Entgelt) 'ne Email mit dem Profil *g*


    Ich glaube zumindest, dass einige das so machen. Dann kommen auch die hohen Kosten für die Eye One Lösung langsam wieder rein.


    @Gustav Was für Drucker verwendest Du? Auch den Epson 3800? Hast Du die Erfahrung gemacht, dass Drucker - je nach Temperatur - unterschiedliche Ergebnisse liefern?

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    Original von ntl
    @Gustav Was für Drucker verwendest Du? Auch den Epson 3800? Hast Du die Erfahrung gemacht, dass Drucker - je nach Temperatur - unterschiedliche Ergebnisse liefern?


    Zwei Xerox Farblaser und einen Epson Stylus Photo R800. Die Geräte sind ständig im Stand By Modus. Wenn die Xerox–Drucker länger komplett abgeschaltet sind, kann es zu leichten Abweichungen bei der druckerinternen Kalibrierung kommen. Ansonsten halten sie ihre Farben unabhängig von der Temperatur sehr gut.

  • So, nachdem hier desöfteren nach den Profilen des 2690WUXi gefragt wurde, stelle ich hier anbei mein Profil zur Verfügung, das ich heute nachmittag mittels eines Eye-One Display 2 erstellt habe. Wenn man dieses mit dem mitgelieferten NEC-Profil vergleicht, so sind die Profile nahezu identisch.



    Dat Ei

  • Nein kann man nicht, wie soll das bei einem Messgerät funktionieren? Ich dachte immer die chromatische Adaption wäre die Anpassungsfähigkeit des Auges "für" den Weißabgleich? Oder was verbirgt sich hinter der Option. Das problem beim Spyder ist aber auch nicht der Weißabgleich. Ok 6500K des Eyeone sind keine 6500 beim Spyder, aber das Hauptproblem ist das der Farbraum verschoben ist.


  • ich finde deine einstellung ziemlich arrogant. nicht jeder hat das budget, um sich dieses außerordentliche privileg "richtige farben zu sehen" zu erkaufen. die einausgabe geräte die wir verwenden sind ja nicht gerade eben erfunden worden und trotzdem hat es bis zum letzten jahr keine halbwegs erschwingliche lösung gegeben, die diese geräte dazu bringt, halbwegs konsistent farben wieder zugeben. ich verlange keine 100 prozentige übereinstimmung und wäre, wie unzählige andere die ihre fotos selbst ausdrucken, darüber froh endlich meine fotos vom monitor wieder zu erkennen. den anspruch zu stellen dafür professionelle aufträge abwicklen zu müssen, ist einfach überzogen und für mich als student nicht leistbar.

  • Also ich hatte ganz früher AdobeGamma verwendet, bzw unter OSX Colorsync und schon ganz annehmbare Ergebnisse erzielt ich denke für Privat reicht dies oft. Irgendwann hatte ich mir dann von Colorvision das Colorplus gekauft, das gabs für 60€ und das gibt es auch schon einige Zeit.


    Das Problem an den Softwarelösungen ist, das man dadurch den Farbraum nicht feststellen kann, sondern nur "Farbstiche" entfernt bekommt, das ganze auf eine Farbtemperatur bringt und Gammaeinstellen kann.