NEC 2690WUXi (Prad.de User)


  • derGhostrider


    Ja leider, wenn »Farbe stabilisieren« aktiviert ist, braucht es ein neues Farbprofil.


    Ich verwende für Profilvergleiche »Microsoft Color Control Panel Applet for Windows XP«. Damit lassen sich die Farbprofile aller Geräte komfortabel verwalten. Und man kann die Farbräume von jeweils 2 Geräten in einer 3D-Ansicht miteinander vergleichen. Es lassen sich alle Profile laden, die bereits installiert sind, und man kann auch weitere Profile über dieses Kontrollfeld installieren.


    Quote

    Original von lxxl
    @gustav:
    das ist ja interessant. wenn man auto luminance im erweiterten OSM einstellt, bekommt für die helligkeitsregelung candela werte statt der normalen prozent angezeigt. ich nehme mal an, dass das aber keine genauen angaben sind, oder? nichts desto trotz werde ich das jetzt nicht eingeschaltet lassen, da sich die farben recht deutlich verändern. hast du die kalibrierung deines bildschirms mit eingeschalteter funktion durchgeführt? oder ist es, wenn man auf farbverbindlichkeit setzt, nicht ohnehin besser, die automatik abzustellen?


    lxxl


    Die im OSD angezeigten Candelawerte sind nur grob geschätzt.
    Die Funktion »Farbe stabilisieren« wirkt sich meinem Eindruck nach nicht negativ auf die Farbverbindlichkeit aus, wenn man den Monitor daraufhin kalibriert. Aber das ist nur mein visueller Eindruck – leider gibt es keine Beschreibung, was sich hinter dieser Funktion tatsächlich verbirgt.
    Dass der Monitor per »Luminanz stabilisieren« seine Helligkeit automatisch wechselt, wäre einer genauen Farbverbindlichkeit sicher nicht zuträglich. Solche Helligkeitsveränderungen habe ich jedoch nicht bemerken können. Wenn der NEC 2690 bei heller Raumbeleuchtung auf 140 cd/qm kalibriert ist, hat er nicht mehr viel Spielraum, um die Helligkeit abends zu drosseln: 135 cd/qm habe ich als Minimalwert gemessen. Diese Abweichung ist so gering, dass eine Veränderung der kalibrierten Farben nicht wahrnehmbar ist.


    Gruß,
    Gustav

  • Quote

    Original von derGhostrider
    Ich habe mal versucht (ohne Spectraview II) mein Display auf 120cd/m zu kalibrieren und komme zum gleichen Problem, was auch Gustav hat, nur noch etwas schlimmer: Bei Helligkeit 0% lande ich bei ca 144cd/m². Nicht so schlimm für mich, da ich eh bei 140 arbeiten möchte, aber wer weniger haben muß, der wird wohl nicht um die Spectraview-Software herumkommen oder muß auf den low-brightness-Modus ausweichen.


    derGhostrider


    Gehen mit SpectraView II tatsächlich 120 cd/qm ohne den Low Bright Modus? Oder ziehe ich da jetzt eine falsche Schlussfolgerung? Wenn es ohne Low Brightness ginge, würde ich einen SpectraView ordern (bzw. den baugleichen LaCie 526, da ich mit NEC-Deutschland etwas vergrätzt bin).



    Quote

    Zudem gibt es erstaunliche Abweichungen. Ich habe leider zur Zeit keine Ahnung, ob diese Abweichungen durch die unterschiedlichen Kalibrationen zustande kommen, oder ob es an den unterschiedlichen Grafikkarten oder einfach an der Tatsache, daß das Signal einmal digital und einmal analog übertragen wird, liegt.
    Wenn ich etwas langeweile habe, dann starte ich noch mit der ATI-Grafikkarte, die den Monitor zur Zeit digital ansteuert, über den analogen Ausgang eine Kalibration zum Vergleich.


    Die Abweichung über den analogen Anschluss ist in der Tat erstaunlich! Da fällt ja ein nicht unerheblicher Teil des blauen und grünen Spektrums raus. Gerade in diesen Farbbereichen finde ich das Farbspektrum des NEC 2690 besonders eindrucksvoll – eigentlich schade, wenn hier über den Analogausgang etwas verloren geht.
    Aber dennoch: Der eingeschränkte analoge Farbraum ist immer noch so groß, dass meine Eizo L797 das Grünspektrum bei weitem nicht erreichen können...
    Dein digitales Farbprofil des NEC2690WUXi ist weitgehend mit dem identisch, dass ich über die Softwarekalibrierung mit EyeOne Match habe (am digitalen Ausgang einer nVidia 7800 GS). Der Unterschied der Profile liegt gewiss am digitalen bzw. analogen Ausgang.


    Gruß,
    Gustav

  • Gustav, extra für Dich habe ich eben eine neue Kalibration getestet. Diesmal habe ich auf Graustufen und nicht auf Kontrast hin optimiert, also wundere Dich bitte nicht über den relativ schlechten Kontrastwert.


    Ergebnis:
    Eine Kalibration auf 120cd/m² ist mit Spectraview II möglich!


    Angehängt alles, was von Interesse sein könnte... Zum Vergleich auch nochmal die Einstellungen, mit denen ich bei 140cd/m² kalibriert hatte.


    A-B-E-R:
    Die Spectraview-Software, die es bei den deutschen Spectraview-Monitoren gibt, ist eine andere. Dafür kann ich natürlich keinerlei Garantie übernehmen, daß es da genau so funktionieren wird. Jedenfalls ist der Monitor selbst in der Lage auf diese Helligkeit herunter zu kommen.




    Nun werde ich noch eine deluxe-Kalibration mit 140cd durchführen (256 Meßwerte) und dann mal gucken, ob das besser ist als die "einfache", die ich sonst durchgeführt habe.


    -------------------


    Edit:
    P.S.: Ich möchte noch gesondert auf den genialen deltaE-Wert hinweisen. DAS muß erstmal ein anderes Display nachmachen!

  • derGhostrider


    Vielen Dank fürs Testen!


    Der wesentlich geringere Kontrastumfang von 252:1 nach einer Optimierung auf Graustufen im Vergleich zu 440:1 bei Optimierung des Kontrastes wundert mich schon. Der marginale Unterschied des Schwarzpunktes von 0,47 zu 0,32 dürfte den Kontrast kaum beeinflussen; die Weißdarstellung müsste da ja schon eine Neigung ins Hellgrau haben...
    Hast du bei deinen 140 cd/m² nach einer Optimierung auf Graustufen auch ein derart großes Gefälle des Kontrastumfanges?
    Bei dem Kontrastwert von 252:1 drängt sich mir fast der Verdacht auf, dass der Monitor zur Erreichung der 120 cd/m² intern auf den Low Bright Mode zugegriffen hat – dieser Modus führt jedenfalls zu einer Minderung des Kontrastes.


    Der Mittelwert von 0,6 deltaE ohne Ausreißer ist schon bemerkenswert – da eine Farbabweichung < 1 nicht mehr wahrnehmbar ist, könnte das Ergebnis kaum besser sein.


    Gruß,
    Gustav

  • @Gustav:
    119/0,47 = 253


    119/0,31 = 384, theoretisch ermittelt mit 0,31 als Schwarzpunkt bei Kalibration auf Kontrast.


    139/0,32 = 434, zum Vergleich mit 140cd/m².


    Der Schwarzpunkt allein macht es also doch aus. Wenn man für die Grautöne optimiert, dann wird der Schwarzpunkt wohl soweit angehoben, daß man auch die untersten Grautöne besser von schwarz unterscheiden kann. So vermute ich es zumindest.
    Ich könnte natürlich extra nochmal eine Kalibration auf Kontrast durchführen, bezweifel jedoch, daß es dadurch ein anderes Ergebnis geben wird, als das, was ich oben bereits vorhergesagt habe.


    -------------


    Edit: Gestern hatte ich ja noch eine Kalibration mit enorm vielen Stützstellen vorgenommen, die auch auf Graustufen optimiert war.
    Schwarzpunkt: 0,48
    Helligkeit 138,2
    Kontrast: 287,0


    Mich verwunderte es bei der Messung jedoch, daß ich einen relativ schlechten DeltaE-Wert erhalten habe. 0,9 ohne die tiefsten Farben und merkwürdiger Weise 0,8 MIT den tiefsten, also ein genau umgekehrtes Verhalten im Vergleich zu den üblichen Kalibrationen mit weniger Stützstellen.
    Also: Ja, auch da säuft der Kontrast ein wenig ab. Schwarz ist dann auch offensichtlich nicht mehr so schwarz wie das Panel sondern deutlich davon verschieden.
    Wie kann es denn dann eigentlich sein, daß die deltaE-Werte für die "fast-schwarz"-Werte <1 sind? Müsste es nicht gerade dann in diesem Bereich größere Abweichungen geben? Es ist ja nicht wirklich schwarz...

  • Quote

    Original von derGhostrider
    Angehängt findet ihr ein paar Screenshots, die ein paar Farbräume miteinander vergleichen. Darunter auch der 22" CRT, der durch den NEC ersetzt wurde.
    Über kommentare zu den Farbräumen wäre ich dankbar. Irgendwie hat jeder seine Vor- und Nachteile


    Mhh also deine digitalen "Profile" sehen aus wie die die ich mit meinem Spyder erzeugt habe (wobei die noch extrem waren). Deine analogen gehen mehr in den Bereich wie sie mit meinem Eyeone Pro aussehen. Lustigerweise sehen die Profile im Colorsync von Apple verglichen anders aus.


    Spyderprofilvergleich mit iccview.


    Profilvergleich mit Colorsync:


    Momentan bin ich einfach nur froh, das das was ich mit der Spectraviewsoftware hinbekommen habe, sehr gut aussieht, sowohl vom Profil im Vergleich als auch optisch. Beim Spyder sah 255Grün in sRGB sehr olivig aus.

  • Wäre interessant herauszufinden, ob das EyeOne Display II der Grund für die Form des Profils ist oder ob es am Display liegt.


    Du kommst nicht "grob" aus der Nähe von Dortmund, oder? ;)

  • Quote

    Original von derGhostrider
    Wäre interessant herauszufinden, ob das EyeOne Display II der Grund für die Form des Profils ist oder ob es am Display liegt.


    Du kommst nicht "grob" aus der Nähe von Dortmund, oder? ;)


    Doch Lüdinghausen. Mit der Prignitzerbahn 34min fahrt immer um 52 vom Gleis 21 vom Dortmunder HBf. Ich besitze nur kein Auto. ;-).

  • derGhostrider

    Quote

    Original von derGhostrider
    Der Schwarzpunkt allein macht es also doch aus. Wenn man für die Grautöne optimiert, dann wird der Schwarzpunkt wohl soweit angehoben, daß man auch die untersten Grautöne besser von schwarz unterscheiden kann. So vermute ich es zumindest.
    Ich könnte natürlich extra nochmal eine Kalibration auf Kontrast durchführen, bezweifel jedoch, daß es dadurch ein anderes Ergebnis geben wird, als das, was ich oben bereits vorhergesagt habe.


    Du hast recht. Gerechnet muss es ja so sein. Daran würde eine andere Kalibrierung wohl auch nichts ändern.



    Ich denke, dass dem deltaE-Wert gegen Null nicht der absolute Schwarzwert als Vergleichsmaßstab zugrunde liegt, sondern die Stimmigkeit der RGB-Werte bei sehr dunklen Farbtönen (R=0 G=0 B=0). Da es bei »fast schwarz« schwierig sein dürfte, überhaupt noch Farbunterschiede wahrnehmen zu können, finde ich Abweichungen im dunkelsten Bereich auch nicht so ausschlaggebend. Aber verwunderlich ist das umgekehrte Verhalten schon. Vermutlich hängt es mit dem angehobenen Schwarzpunkt zusammen, der präzisere RGB-Werte erreicht.


    Woher die etwas »schlechteren« deltaE-Werte kommen, lässt sich aus der SpectraView-Tabelle leider nicht entnehmen, da sie nicht auf die einzelnen Farben bezogen ist.


    Bei dem schönen Prad-Test liegt ein sehr interessanter UGRA-Report als PDF, ebenfalls mit einem deltaE-Wert von 0,9. Der zeigt z. B. bei sattem Rot (R=255 G=0 B=0) die größte Abweichung von 2,7 (Seite 3). Aufgrund der hohen Farbsättigung ist die Farbabweichung für die Wahrnehmung jedoch nicht schwerwiegend. Die 2,1 im Schwarz sind nicht wahrnehmbar. Bei wahrnehmungssensibleren schwach gesättigten Farben wären solche Abweichungen dagegen recht störend – und gerade hier sind die Farbabweichungen beim NEC 2690 erfreulicherweise verschwindend gering.


    Nicht ganz so erfreulich sind die Ergebnisse hinsichtlich deltaC (der Buntheitsdifferenz). Gerade bei den Grautönen ist die Farbwahrnehmung sehr sensibel – und da gibt es beim NEC 2690 Ausreißer. Die deltaC-Werte werden bei der SpectraView II-Tabelle im deltaE-Mittelwert (Gesamtfarbdifferenz) verrechnet sein: Wenn die Verschlechterung des Wertes im Graubereich läge, wäre das natürlich unschön. Aber das würdest du sicherlich augenscheinlich sehen.


    Man sollte annehmen, dass sich nach einer Kalibrierung auch die Graudarstellung verbessert. Das scheint beim NEC 2690 nicht unbedingt der Fall zu sein. Bei BeHardware kann man in einer Blue Eye Pro-Tabelle die Abweichungen der Graubalance vor und nach einer Kalibrierung ersehen.


    Dass sich der deltaE-Mittelwert bei der großen Anzahl der Messpunkte deiner Kalibrierung etwas vergrößert, spricht m. E. nicht unbedingt gegen die bessere Qualität des Kalibrierungsergebnisses. Da müsste man vergleichsweise schauen, welche Farben wie abweichen und welche Farbwerte bei der Kalibrierung mit weniger Stützpunkten außen vorgeblieben sind.


    Da die marginalen Farbabweichungen des NEC 2690 im Grunde eh jenseits aller Kritik sind, scheint mir die Kalibrierung am besten zu sein, die sichtbar eine möglichst gute Graubalance liefert.


    Gruß,
    Gustav

  • Hallo Gustav,


    weder das EyeOne Display II noch das Pro misst in Helligkeitsbereichen unterhalb der 0,3cd/qm verlässlich.


    Beim Display muss man das einfach so hinnehmen, beim EyeOne Pro hilft es, das Messgerät auch ne halbe stunde bei Hellem Schirm an der Mattscheibe Aufheizen zu lassen.


    Bei Messungen mit Basiccolor Display ist mir schon oft aufgefallen, das die Referenzierung des Profils immer Abweiuchungen in erster Linie im schwarz brachte.

  • Nunja, wenn der Schwarzpunkt eh bei 0,3 oder 0,31 liegt, dann muß darunter ja nicht mehr viel gemessen werden. Die Kalibrationssoftware bietet ja auch oft an, daß bei den geringen Helligkeiten über mehrere Messungen gemittelt wird.


    Da ich als Physiker ein paar Erfahrungen mit Messungen mit geringen Zählraten habe, kann ich das nur raten. Soviel Zeit muß sein, sonst bringt die Messung ja nichts.

  • Hallo,


    das mit dem Mitteln kann man sich sparen das wird vom Gerät gemacht.


    Das merkt man bei den EyeOnes z.B. daran das Messungen in schwarzen Feldern länger dauern.
    Wenn also die Rate der einfallenden Photonen einen bestimmten Wert unterschreitet, wartet das Messgerät bis genügend verwertbare Einschläge zu verzeichnen waren, und teilt die durch die Zeit.


    Trotzdem wird es im Falle des EyeOne Display ab 0,4cd/qm komisch und unterhalb 0,3 oder noch niedriger kommen dann Messungen wie Lab = 1,2/45,8/-88,3, also völlig absurde Werte zustande.


    Kommt dann noch hinzu, das wenn man wirklich länger an einem derart schwarzen Testfeld misst, sich die Mattscheibe durch die Absorption der Hintergrundbeleuchtung gerade dort, stärker als üblich erwärmt, was auch wieder nicht zu stabilen und verwertbaren Messungen führt.


    Auf der anderen Seite: Ausser für abartig hohe Kontrastverhältnisse, sind solch dunkle Tiefen eh nicht zwingend notwendig. Bei inzwischen nicht selten anzutreffenden Helligkeiten von 200cd/qm und mehr, bekommt ein darauf adaptiertes Auge davon eh nichts mehr mit.


    MfG


    Thomas

  • Quote

    Original von derGhostrider[*]Ich habe mal versucht (ohne Spectraview II) mein Display auf 120cd/m zu kalibrieren und komme zum gleichen Problem, was auch Gustav hat, nur noch etwas schlimmer: Bei Helligkeit 0% lande ich bei ca 144cd/m². Nicht so schlimm für mich, da ich eh bei 140 arbeiten möchte, aber wer weniger haben muß, der wird wohl nicht um die Spectraview-Software herumkommen oder muß auf den low-brightness-Modus ausweichen.


    Da ich den NEC2470WNX gerade testete, der ebenfalls nur über Low-Brightness Modus niedrige Helligkeiten zulässt, möchte ich hier (vorgreifend zum Testartikel) meine Erfahrungen mit dem Low-Brightness Modus einwerfen:


    Soweit ich das erkannt habe, reduziert der Low Brightness Modus zumindest beim 2470 nicht die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung, sondern bewirkt das gleiche wie das Absenken des "Kontast" am Gerät, also ein Abdunkeln aller Farbstufen auf Pixelbasis über die 12 BitMonitor-LUT. Ich hatte leider durch mein Rücken-Malheur (siehe Avatar) keine Zeit mehr nachzumessen, bei wieviel Prozent Kontrast des normalen Modus der Low-Brightness Modus entspricht. Nach meiner Erinnerung müssten es aber entweder 50% oder 0% sein, das kann man aber selbst mal austesten. Wer die Helligkeit des Geräts also nur von 140 auf 120 cd/m² reduzieren möchte bzw. evtl. ohne Umschalten zum erweiterten Menü varriieren möchte, der sollte den Kontrast einfach runterregeln. Beide Wege bergen den gleichen Nachteil: Da die Hintergrundbeleuchtung nicht weiter reduziert wird, sinkt auch der Schwarzwert nicht weiter ab, der Kontrast sinkt also tatsächlich, da nur helle Stufen dunkler werden.


    Leider ist die Software-Steuerung von NEC sehr rudimentär und nur kennt zumindest beim 2470 keine speicherbaren Profile, sonst könnte man schnell zwischen verschiedenen "Helligkeiten" umschalten. Und müsste nur das entsprechende Monitorprofil nachladen. Ich weiß nicht, ob der 2690 mehrere benutzerdefinierte Profile erlaubt, da wäre in diesem Fall sehr nützlich.

  • Hallo, ich habe meinen 2690 mit der Demo-Version von Basiccolor kalibriert - da gibt es eine "kombinierte" Hard- und Software-Kalibration, die den 2690 erkennt und die Ergebnisse sind auch ganz ordentlich. Mich würde aber mal der Unterschied zu Spectraview II interressieren, da ich Probleme mit der Graubalance habe, die beim Bearbeiten von SW-Bildern doch etwas nervt. Hat schon jemand Erfahrung mit SV II und dem 2690 ... bevor ich mir die über USA bestelle?
    Danke im Voraus für die Hilfe
    Dietrich

  • Hey Dietrich,


    Quote

    Mich würde aber mal der Unterschied zu Spectraview II interressieren, da ich Probleme mit der Graubalance habe, die beim Bearbeiten von SW-Bildern doch etwas nervt. Hat schon jemand Erfahrung mit SV II und dem 2690 ... bevor ich mir die über USA bestelle?


    SV II bietet eine spezielle Option, mit der die Kalibrierung auf die Grauwerte optimiert wird, damit die Graustufen nicht farbstichig wiedergegeben werden. Mir ist ein sauberes Grau auch wichtiger als die 100% Farbwiedergabe (99% reicht mir!). Mein Hauptanwendungsgebeit daheim ist die EBV.


    Weil mich der WUXi so begeistert, habe ich gleich noch 2 Exemplare für´s Büro geordert. Nach dem Wechsel unseres Werkzeugs ging uns doch auf den klassischen 18"- und 19"-TFTs etwas der Platz aus.



    Dat Ei

  • Bin hier auch gerade am kalibrieren mit SpectraView II (US-Version) und dem Gretag EyeOne 2.


    Am 2690WUXi steht die RGB-Einstellung auf "Programmierbar", bei der Software SpectraView II wurde auf "Grauwerte optimieren" (best greyscale color tracking) eingestellt. Kalibriert wurde mit der Voreinstellung "256 steps".


    Der Weißpunkt steht bei mir auf 5500°K, da bin ich mir nicht sicher ob ich besser 5000°K nehme, denn der Monitor wird bei mir überwiegend für Bildverarbeitung eingestzt mit anschließendem Ausdruck der Fotos auf einem HP Z3100 Plotter.