Eizo EV2436W (Prad.de User)

  • Hallo zusammen,
    da ich mir den EV2436W gekauft und ausprobiert hatte, möchte ich hier einen kurzen Erfahrungsbericht geben. Vorneweg: der Bildschirm ist an Eizo zurückgegangen.
    Aber von Beginn an. Ich betrachte mich mittlerweile als extrem empfindlich gegenüber PWM-gedimmten Leuchtmitteln. Ich bekomme davon massivste Augenschmerzen innert kürzester Zeit, und manchmal auch Kopfschmerzen. Die gute Nachricht, die ich nun hier über den Eizo EV2436W weitergeben möchte ist: ich habe keine Augenschmerzen von dem Monitor bekommen.
    Ich habe den Monitor gestern abend aufgestellt, als es in unerem Büro nicht mehr so ganz hell war. Die voreingestellte Auto-Ecoview-Funktion hat ihn dann sofort ziemlich heruntergedimmt. Dabei war ein leichtes Flackern zu bemerken, aber es hat bei mir keine Probleme verursacht. Ich vermute stark, dass die - laut technischem Support von Eizo mir gegenüber - unterhalb von 20% Helligkeit einsetzende PWM mit einer relativ kleinen Amplitude arbeitet.
    Ich habe dann die Auto-Ecoview-Funktion ausgeschaltet und den Bildschirm mit unterschiedlichen Helligkeiten getestet und gefilmt. Mein Resümee ist, dass er für mich oberhalb von 20% Helligkeit definitiv nicht flackert, die Videoaufnahemn zeigen dementsprechend keine dunklen Streifen. Unterhalb von 20% Helligkeit sieht man auf dem Video die Streifen, dort arbeitet der Monitor dann wohl definitiv mit PWM.
    Den Kauf widerrufen habe ich aus einem relativ einfachen Grund. Egal, in welchem Modus ich es versucht habe, ich habe den Bildschirm nicht dazu gebracht, Grautöne sauber darzustellen ohne dass es gravierende Farbstiche gab. Im sRGB-Modus kann man die Farben eh nicht verstellen, in den anderen Modi war überall das gleiche Problem. Bei gleicher Balance der drei Farbkanäle werden Grautöne mehr oder weniger braun dargestellt. Kalibriert man das weg, muss man mit Farbstichen leben. Nun ist es nicht so, dass man das für den Büroeinsatz nicht könnte, und für den ist der Monitor vorgesehen. Allerdings hatte ich im Verlauf des letzten Jahres bei meiner bisher vergeblichen Suche nach einem neuen Monitor auch schon den Dell U2412HM sowie den HP ZR2440w auf dem Tisch, die beide das gleiche LG-Panel verwenden wie es der Eizo mitbringt. In beiden Fällen hat man gute (Dell) bis sehr gute (HP) Farbtreue für einen jeweils deutlich günstigeren Preis. Die beiden genannten Monitore konnte ich wegen der PWM nicht behalten, aber der Eizo ist mir ganz einfach dafür, wie das dann bei der täglichen Arbeit aussieht, mit 500 Euro (bei Eizo dirkt bestellt) zu teuer. Nebenbei hatte mein Modell einen ziemlich kapitalen IPS-Glow-Effekt (allerdings immerhin in weiß ;-) ). Das hat man bei IPS-Bildschirmen auch schon besser gesehen.


    Enttäuscht war ich eigentlich auch von der viel gerühmten Verarbeitungsqualität. Das schwarze Design, welches ich gewählt hatte, sieht inkl. der blauen Power-LED irgendwie billig aus. Allerdings muss man sagen, dass die Bedientasten hervorragend ansprechen (sie sind allerdings schlecht lesbar beschriftet), und einen dicken Pluspunkt gibt es von mir noch für den Monitorfuß: ich habe noch keinen Fuß mit Pivot-Möglichkeit erlebt, bei dem ein Monitor so stabil in der Horizontalen eingerastet ist wie das beim Eizo der Fall ist.
    Ich möchte diesen Erfahrungsbericht hier mal noch loswerden, um vielleicht dem einen oder anderen hier bei seiner Kaufentscheidung zu helfen. Denn immerhin habe ich hier auf Prad erst die notwendigen Hintergrundinfos gefunden und vermittelt bekommen, die mich verstehen lassen, weshalb ich von modernen Bildschirmen solche Probleme bekomme und auch, weshalb diese PWM-Technik eben doch auch ihren Sinn insbesondere bei weißen LED's hat. Es ist schon auffällig, dass die o.g.-Modelle von Dell und hP mit ihrem PWM-gedimmten Backlight aus dem LG-Panel viel mehr herausholen als der Eizo.
    Gruß, Diophant

  • Von mir auch noch eine Frage: Ist beim Monitor irgendein Pfeifen, Brummen oder Summen (etwa vom Netzteil) zu hören oder ist der Monitor auch in Silent-Umgebungen absolut lautlos?


    Danke + Gruß
    Cyriaxx

  • Hallo nochmals,


    uli22:
    Ich habe das ohne Hilfsmittel gemacht. Und von einem Büromonitor erwarte ich, dass das auch klappt, soweit wenigstend, dass bspw. im CAD die Farben wieder einigermaßen stimmen. Es ist ja auch nicht mein erster Monitorkauf. Ich arbeite seit ca. 23 Jahren an eigenen PC's. Wen es interessiert: mein erster hatte einen Intel 80286-Prozessor mit 16MHz Taktfrequenz, 1MB RAM sowie einer Festplatte mit 40 Mb und zwei Diskettenlaufwerken. Dennoch gabs damals schon einen Röhrenmonitor mit 1024x768 Auflösung dazu, der über 1400 DM gekostet hat. Mit dem bin ich klar gekommen, mit all seinen Nachfolgern auch, also erwarte ich für 500 Euro auch, dass das ebenfalls wieder klappt, so wie es mir beim Dell U2412HM und beim HP zr2440w auch gelungen ist.


    @Andi-S:
    IPS-Glitzern hat er natürlich, das hat jeder IPS-Monitor. Es ist aber absolut im Rahmen, mich hat es nicht gestört. Die Ausleuchtung macht übrigens auch einen hervorragenden Eindruck, das habe ich vorhin vergessen zu erwähnen.


    Cyriaxx:
    Nein, der Monitor war in allen Helligkeitsstufen absolut geräuschlos.


    @all: aber nochmal: ich will den Bildschirm keinesfalls madig machen. Wenn man wirklich nur Word&Excel&Co. benutzt, dann kann man das mit den Farben in Kauf nehmen und bekommt dafür einen augenfreundlichen Monitor, das sollte man nicht vergessen.
    Aber ich nutze u.a. beruflich mehrere CAD-Systeme und Mathematiksoftware, außerdem programmiere ich ab und an etwas, und dabei sollten die Farben auf dem Display dann schon so einigermaßen dem entsprechen, was man als RGB-Kodierung eingibt. Also wenn ich einen Farbton (127,127,127) in VisualBASIC verwende, dann möchte ich halt im Klartext, dass der nachher einigermaßen grau aussieht.


    Gruß, Diophant

  • Quote

    Also wenn ich einen Farbton (127,127,127) in VisualBASIC verwende, dann möchte ich halt im Klartext, dass der nachher einigermaßen grau aussieht.


    Eigentlich einer der zentralen Pluspunkte der Eizo-Modelle selbst im Entry-Level-Bereich. Die Graubalance fällt hier out of the box i.d.R. sehr gut aus, siehe z.B. den EV2335. Der EV2436 ist ja gerade im Test, da muss man also mal abwarten, welche Charakteristik dieses Gerät aufweist. Falls es deutlich neutraler ist, wäre ein erneuter Versuch bzw. eine Reklamation mit Hinweis auf die Graubalance durchaus sinnvoll.


    Quote

    Ich habe das ohne Hilfsmittel gemacht


    Wobei das dann eigentlich nicht mehr unter den Begriff der Kalibration fällt. Mehr als eine Auswahl der Gradation und Weißpunktanpassungen sind via OSD ja nicht möglich. Zentrales Element der Kalibration sind Gradations- und Graubalance-Optimierungen, die im Falle einer Softwarekalibration über die Grafikkarten-LUT umgesetzt werden. Trotzdem sollte gerade die Grauabalance aber natürlich bereits vor der Kalibration vernünftig ausfallen.


    Quote

    . Bei gleicher Balance der drei Farbkanäle werden Grautöne mehr oder weniger braun dargestellt.


    Der native Weißpunkt ist selten optimal. Ohne Messgerät sollte man sich auf die Farbtemperatur-Presets verlassen. Wenn es dann bei visuell neutralem Weiß zu sichtbaren Farbstichen in den Unbunfarben kommt, ist das freilich sehr ärgerlich.

  • Hi uli,


    Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass in 24 Zoll etwas Preiswertes für farbechtes Arbeiten nicht möglich ist.


    Subjektiv betrachtet habe ich da andere Erfahrung gemacht (einzig der lasche Kontrast (Schwarzwert) wäre ein Kritikpunkt, sRGB und reine Farbdarstellung bzw. -verläufe sind kein Prob). Das Du aber wegen der wohl starken Serienstreuung meines Monitors etwas anderes sucht kann ich gut verstehen. Und ohne Tadel ist er ja auch nicht. Da ich den Thread hier nicht kapern möchte - schreib ich noch schnell etwas themenbezogenes :)


    Ich kann mir im besten Fall eigentlich nicht vorstellen, dass eine inhomogene Farbverteilung nun der Standard von diesem Monitor ist. Das soetwas kräftig abgewaatscht gehört ist klar. Selbst von einem billigen NoName erwarte ich eine homogene Farbdarstellung. Das sich irgendwo Farbstiche finden, dass geht ja gar nicht. Zu Gunsten Eizo's vermute ich mal eine Montagsproduktion.


    Allerdings ist diese Begrifflichkeit "erst ab <20% Helligkeit = PWM" nicht unbedingt eine aussagekräftige Werbung. Ca. 20% Helligkeit fahre ich nur am Tag - abends ist mir 0% sogar manchmal noch zu Hell. Ist also alles sehr relativ.



    -volker-

  • ich kann nur nach den Testberichten von Prad gehen. Serienstreuungen können nicht berücksichtigt werden.
    Selbst der o.g. Dell U2412HM und HP zr2440 haben Schwächen in der sRGB-Darstellung.
    Der Samsung S24A850 ist nicht getestet.
    Der S24A650D ist nicht akzeptabel.
    bei 23-Zoll finde ich auf Anhieb besseres.

  • Hallo zusammen,
    da ich mir den EV2436W gekauft und ausprobiert hatte, möchte ich hier einen kurzen Erfahrungsbericht geben.

    Danke, Diophant! Auf erste User-Eindrücke vom EV2436W haben wir wahrscheinlich alle gewartet. :thumbup:


    Hast Du auch einmal angetestet, wie es sich mit der Reaktionszeit, dem Overdrive und dem Input-Lag verhält? Für Allroundtauglichkeit wäre es schön, wenn er in schnellen Spielen/Videos keine Schlieren zieht und ähnliches, und nicht verzögert reagiert.


    Wie lautet Deine Einschätzung zum Kontrast? Gerade in dunklen Passagen bei Filmen und Fotos trennt sich da die Spreu vom Weizen, und dieses grausige IPS-Leuchten macht bei manchen Monitoren das schönste Schwarz so kaputt, dass man eher einen mittelgrauen Brei ohne Details sieht. Und dann rot. ;)


    A propos: Da ich eine Weile mit dem Eizo FlexScan s2433w mit S-PVA-Panel geliebäugelt hatte, der dieselbe angenehme 16:10-Auflösung wie der Ecoview bietet, aber leider Wide Gamut ist, möchte ich noch etwas zu den Farbstichen in Grauverläufen beitragen. Über den Flexscan finden sich nämlich gleich mehrere User-Reviews im Netz, die übereinstimmend einen Rotstich bemängeln. Dies galt Eizo angeblich nicht als Reklamationsgrund, sondern sei als "normal" eingestuft worden. Für perfekte Farbwiedergabe müsse man in die Königsklasse der CG-Eizos investieren. Daher würde ich die geschilderten Farbprobleme nicht automatisch auf die viel zitierte Serienstreuung zurückführen, es hat auch etwas mit Produktplazierung zu tun, vermute ich. Eizo ist nunmal der Rollsroyce unter dem Monitoren und gibt als einziger Hersteller 5 Jahre Garantie, da ist auch ein 500-Euro-Office-Monitor letztlich nur ein Office-Monitor. Nur dafür wäre er mir wie Diophant allerdings auch zu teuer.


    Übrigens, falls es jemanden interessiert, nannte mir Eizo eine Farbraumabdeckung von 98% sRGB für den Ecoview, das stand nämlich nicht im Datenblatt.

  • Hallo,
    tec-typ:
    Diese Dinge wie Inputlag etc, die sind mir ehrlich gesagt völlig egal. Ich brauche einen Monitor zum Arbeiten. Ok, auch ich spiele ab und an: nämlich Schach auf freechess.org. Aber da muss der Monitor nicht so schnell sein. ;-)
    Kontrast ist sehr gut ab ca. 30% Helligkeit. Weil oben mal gefragt wurde: diese neuen Monitore werden ja extra u.a. damit beworben, dass man sie sehr dunkel stellen kann. Eine grobe Schätzung meinserseits wäre, dass man bei dieser 20%- Grenze ca. bei 50cd/m^2 ist. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Helligkeit nicht proportional zum eingestellten Prozentsatz steigt, sondern das wird im Test (sagt meine Kristallkugel) einen konkaven Kurvenverlauf geben.
    Das, was du IPS-Leuchten nennst, ist ziemlich ausgeprägt vorhanden, man sieht es auch bei rechtwinkligem Blick auf das Display aus normaler Entfernung (50-70cm bei mir) in den Ecken. Nur, wie gesagt, das wäre jetzt mir persönlich völlig wurscht, weil es mich am Arbeiten nicht hindern würde.
    Gruß, Diophant

  • Ich habe den EV2335. IPS-Leuchten in den unteren Ecken ist vorhanden, aber stark Blickwinkelabhängig. Bei der Bildbearbeitung ist es nicht so dramatisch, man hat Zeit bei Bedarf kurz den Blickwinkel zu ändern.


    Die Farbstiche im Grauverlauf sollte eigentlich die Kalibrierung beseitigen, voausgesetzt man hat das richtige LED-Kolorimeter.


    98 % sRGB ist doch hervorragend, das deutet darauf hin, das mit Farbmanagement eine farbechte Darstellung möglich ist.


    Der EV2335 hat bei einer Abdeckung von 97,8 % und mit Farbmanagement eine Farbabweichung deltaE94 von kleiner 1. Wenn der Ev2436 auch so ist, werde ich ihn mir kaufen.

  • So, heute hab ich den EV243WFS auch erhalten und kann eine kurze Meinung dazu abgeben.


    Nachdem mich der Beitrag von Diophant ein wenig beunruhigt hat kann ich zumindest für mein Exemplar Entwarnung geben.
    Die Grautöne sehen aus wie Grautöne, selbst ohne Kalibrierung :)  Diophant: Hast du mal versucht, den Kontrast des Gerätes zu erhöhen?


    Und auch sonst wirkt der Monitor sehr ordentlich. Haptik, Äußeres und Bildqualität haben eindeutig "EIZO-Niveau". Ich habe
    neben diesem Display auch noch einen Dell 2209WA und einen Fujitsu P27T-6 und grundsätzlich gefällt mir der EIZO nun am
    Besten, sodass ich die beiden anderen verkaufe (Angebote per PN gerne möglich ;) ).


    Ich betreibe den Monitor übrigens an einem neuen Macbook Air mit Displayport Anbindung...


    Gruß,
    Andy

  • Hallo Andy,


    "
    Diophant: Hast du mal versucht, den Kontrast des Gerätes zu erhöhen?
    "


    na ja, ich kauf ja nicht aus Jux und Tollerei einen Monitor für 500 Euro, nur um ihn wieder zurückszuschicken. Natürlich habe ich sämtliche Einstellungsmöglichkeiten durchprobiert. Ich bekam das schon hin, dass der Weißpunkt einigermaßen gepasst hat, aber dann waren andere Farbstiche da. Und ja, ich habe den Kontrast auch in seinem ganzen Bereich hoch und runter geregelt.
    Wie kommst du auf die Frage? Im Auslieferungszustand ist er ja auf 50%. Hast du diesen Braunstich auch gehabt und durch Kontrasterhöhung wegbekommen oder welchen Hintergrund hat deine Frage?
    Es war dann wohl vielleicht wirklich ein Montags-Modell, aber ich glaube nach wie vor, dass das mit der kontinuierlichen Dimmung und der dadurch verursachten Farbdrift hier noch nicht ideal gelöst ist. Mir dient da als Maßstab der zr2740w von HP, den ich im Sommer mal in einem Geschäft ausgiebig begutachtet habe (er war mir einfach nur zu groß, sonst hätte ich ihn sofort gekauft und mitgenommen). Ok, der hat ein 10bit-Panel (oder 8bit+2bit FRC?), aber da hat man den Eindruck, dass der Weißpunkt über den gesamten Helligkeitsbereich (der bis zum völlig schwarzen Display reicht), gleich bleibt. Und wie gesagt: von einem 500 Euro teuren Display erwarte ich mir dann auch, dass das einigermaßen in die Richtung geht. Und auch die Kontrasteinstellung sollte sich da nicht darau auswirken.


    Also mein Fazit ist jetzt (nach 9 Fehlkäufen): lieber den erstbesten Büromonitor ohne PWM kaufen, der mir über den Weg läuft, aber diese ganzen Mittelklasse-Displays, die ich bis jetzt darunter hatte, haben alle irgendeinen Haken. Und warum soll ich 400-500 Euro für einen Kompromiss zahlen; das sehe ich einfqach nicht ein. Wenn man sich einen neuen Daimler kauft, dann wäre man über einen Kühlwasser- und/oder Ölverlust von Anfang an auch nicht begeistert? Bei günstigeren Kleinwagen muss man das heutzutage technikbedingt aber oft verschmerzen, aber dann zahlt man für das Auto eben auch locker 30.000 Euro weniger. Das ist für mich irgendwie gerade ein passender Vergleich, und ich werde jetzt nach einem Kleinwagen schauen. ;-)


    Gruß, Diophant

  • Also das ist für mich die Bestätigung, dass mein 1. Eizo 2231 einen Grünstich hatte, dafür war er ohne PWM (Also CFFL-OHNE PWM, weil das Bild konnte man nicht mehr stabiler machen und augen/Kopweh-Frei). Ich nehme jedenfalls jetzt einen Farbstich in Kauf, wenn es nicht anders geht. Der 2. Eizo 2231 hatte keinen Farbstich dafür aber PWM , mit Kopf-Augen Schmerzen.
    Als 2. Auswahl ohne PWM gäbe es ja noch den Dell S2440L, bei dem mich jedoch das Glossy stören würde.
    Ich werde jedenfalls den Eizo EV 2436 kaufen, sobald er bei einem Eizo-Händler verfügbar ist (wahrscheinlich nächste Woche).

  • Ich habe den Test mal in den Testbereich verschoben. Hier macht er einfach mehr Sinn als versteckt in einem Beitrag.

  • wie ist denn die Paneloberfläche (Anti Glare Beschichtung) so?
    Genau so glatt wie beim EV2335W oder körniger?


    Beim EV2335W sah man ja Spiegelungen (jedoch nur wenn man von stark seitlich draufgesehen hat).
    Frontal war er super entspiegelt! Das hat mir sehr gut gefallen, da die Oberfläche wirklich sehr glatt war und weiße Flächen daher komplett weiß waren (ohne Glitzereffekt, wie bei den meisten IPS Monitoren mit körniger Beschichtung).

  • Hallo nochmal,


    Andi:
    Ja, danke fürs Abspalten und Verschieben. Ich bin mit der Struktur des Forums noch nicht so vertraut, daher wusste ich nicht, dass es auch für solche Erfahrungsberichte ein Unterforum gibt.


    rocko:
    Ich kenne den EV2335W nicht, und kann von daher keine Vergleiche anstellen. Der EV2436 ist sehr gut entspiegelt. Dabei scheint er mir aber schon körniger zu sein als etwa der Dell U412HM oder der HP zr2440w, die sich schon alleine wegen des gleichen Panels zum Vergleich eignen. Ich schrieb ja schon, dass man das IPS-Glitzern deutlich sieht, aber für mich war es nicht störend, und wenn ich einen IPS-Monitor kaufe, dann muss ich mit diesem Effekt halt ein Stück weit rechnen.
    Für mich war das inswoeit sehr aufschlussreich, als ich damals beim zr2440w (der mein erster IPS-Monitor war), meine Augenprobleme noch auf dieses IPS-Glitzern zurückgeführt habe (was ja technisch auch so weit hergeholt nicht ist). Nun weiß ich es besser: von dem Eizo bekam ich, trotz deutlichem IPS-Glitzern, keinerlei Augenbeschwerden, wie ich hier nochmal betonen möchte, und das kann eigentlich nur an einem liegen: an der kontinuierlichen Backlight-Dimmung oberhalb von 20% Helligkeit.


    Unterhalb von 20% sieht man, dass er zu flimmern anfängt. Aber es ist in einem für mich erträglichen Ausmaß gewesen. Für ganz empfindliche Nutzer würde ich aber u.U. noch empfehlen, die Auto-EcoView-Funktion abzuschalten, denn die dimmt natürlich in Abhängigkeit vom Umgebungslicht ohne Rücksicht auf diese 20%-Grenze.
    Gruß, Diophant

  • ...ich persönlich würde es vorteilhafter finden, wenn man bei den Diskussionen eher von ca. 50cd/m² reden würde (anstatt die 20% Grenze zu erwähnen). Man kann sich darunter dann besser etwas vorstellen. Wichtig kann das ja durchaus werden, wenn man den Monitor eben nicht in einem hellen Büro betreiben möchte.


    Also ab > 50cd/m² = flimmerfrei.



    -volker-