NEC PA271Q – Hardware-kalibrierbarer Grafik-Monitor (Prad.de)

  • Der Test des NEC PA271Q ist online. Der 27 Zoll Grafik-Monitor konnte im Test überzeugen und bietet eine Hardwarekalibrierung. Alle Fragen zum Testbericht und natürlich auch zum Monitor könnt ihr in diesem Thema stellen.



    Im Test: NEC PA271Q


    Weiterführende Links zum Thema


    Test NEC PA271Q


    Datenblatt NEC PA271Q


    NEC PA271Q bei Amazon


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    Monitor-Kaufberatung

  • Zitat aus dem Test:


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    Die Verpackung und das „Auspack-Erlebnis“ fallen beim PA271Q sehr nüchtern aus. Man merkt schon, dass NEC sich eher an Firmenkunden denn an den Endnutzer richtet.


    Es wird lediglich das geliefert was wirklich zwingend notwendig ist. Greta wird es freuen^^


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    Die Mulde oberhalb des NEC-Logos sieht zwar nach einem Tragegriff aus, ist dazu aber wohl nicht gedacht und auf jeden Fall nicht darauf ausgelegt, einen erheblichen Teil des Gewichts von 9,7 kg zu wuchten.


    Genau dafür ist die "Mulde" gedacht. um den Monitor bei Arretierung anzuheben und entweder in den Karton zu stellen oder auf einen anderen Arbeitsplatz.


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    Über Design lässt sich natürlich immer trefflich streiten, aber nach einer „neuen Generation“ sieht der NEC PA271Q sicher nicht aus.


    Dann hast du die "alte Generation" nicht auf dem Tisch gehabt. Die ist deutlich voluminöser und macht auch einen wertigeren Eindruck.


    Der alte PA272W wiegt 8,9kg - der PA271Q "nur" 6,9kg. Einsparungen eben am Gehäuse und weniger Plastik^^


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    Bei der altbackenen Optik fragt man sich allerdings, ob NEC beim Thema Grafikmonitore wirklich immer noch voll bei der Sache ist.


    Finde ich ziemlich unangemessen da NEC seit Jahren immer die gleiche Optik an den Tag legt. Das Design schrumpft eben hinsichtlich Einsparungen der Materialen; wäre NEC nicht voll bei der Sache dann würde er nicht die Leistung bringen die er bringt. Entweder was für das Auge oder ein Grafik-Monitor mit Vollausstattung (was bei der Aussage doch widersprüchlich ist!)


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    Dazu kann das Gerät mit einem externen Sensor Hardware-seitig kalibriert werden. Allerdings benötigt man dann zusätzlich entweder ein spezielles NEC-Kolorimeter oder die gut 100 Euro teure NEC-Software SpectraView II.


    Beim PA271Q ist die Spectraview II Software PFLICHT und die Voraussetzung eines Colorimeters sollte auch schon vorhanden sein. Ein spezielles NEC Colorimeter wie den MDSVSensor3 ist nicht zwingend erforderlich denn es werden andere Hersteller unterstützt:


    http://update.necdisplay.com/s…v1_1_40_EN.html#Supported Color Sensors


    Das einzige Grund sich einen MDSVSENSOR3 zu kaufen ist der Vorteil das man dies direkt im Monitor verwenden kann; im Medical Bereich durchaus zu empfehlen da PC-Systeme zentral an Servern hängen die Meterweit vom Monitor weg sind; ein so lange Kabel hat kein Colorimeter. Sonst aber zu vernachlässigen und die 50-60 EUR Mehrpreis kann man sich sparen.

  • Auch ohne USB-Verbindung von PC zum Monitor? Nutze selbst ein i1 Display Pro aber ohne USB-Verbindung zum PC wird es nicht erkannt.


    Soweit ich informiert bin geht das nur mit dem NEC MDSVSENSOR3 aber konnte das noch nicht selber testen da ich keinen MDSVSENSOR3 habe und jetzt extra einen zu kaufen nur um selbst die Erfahrung zu machen brauch ich nicht. Hoffe das ich mich auf die Aussage von NEC hier verlassen kann^^

  • Finde ich ziemlich unangemessen da NEC seit Jahren immer die gleiche Optik an den Tag legt. Das Design schrumpft eben hinsichtlich Einsparungen der Materialen; wäre NEC nicht voll bei der Sache dann würde er nicht die Leistung bringen die er bringt. Entweder was für das Auge oder ein Grafik-Monitor mit Vollausstattung (was bei der Aussage doch widersprüchlich ist!)

    Das hast Du falsch verstanden, Es geht hier um die Optik der Software SpectraView II und da hat sich schon seit Jahren nichts geändert. Die EIZO Software macht hier bei Handhabung und Optik einen bessern Eindruck. Und mal Hand aufs Herz, der PA271Q wird als Business-Monitor vermarktet, nicht als Grafik-Monitor. Insofern stellt sich doch schon die Frage ob NEC im Bereich Grafik-Monitore noch einen Fokus setzt. Früher war das jedenfalls anders. Wenn die Graubalance des Monitors besser gewesen wäre, hätte er auch ein sehr gut bekommen.


    Lese mal den ersten Kommentar beim Test. Auch dieser Leser findet die Verarbeitungsqualität nicht erstklassig. Keine Frage der NEC ist ein toller Monitor, aber eben nicht in jedem Punkt.

  • Echt? Es ging um die Software? Ja, da gab es auch einen Abschnitt aber doch auch am Design war Kritik.


    Die Software tut genau das für was sie geschrieben wurde und das seit Jahren. Die Software von basiCColor inkl. Reference Geräten war besser aber leider tot.


    Nur weil es keine Spectraview-Reihe mehr gibt bedeutet das ja nicht zwangsläufig das man sich aus dem Grafikmarkt zurückgezogen hat. Es wurden lediglich die Spectraview/Reference Serien in der EU gestrichen.


    In den USA gibt's gab es seit jeher nur die SV-Serie und wird es noch weiter geben. Nur eben keine Spectraview/Reference Geräte in der EU mehr; zumindest bisher nicht. Wenn was kommt dann wird das so wie in den USA gehandhabt.


    Zugegeben, die 2kg weniger sind schon deutlich leichter was wohl an Einsparungen der Materialien geschuldet ist und ich war auch ehrlich gesagt "geschockt" wie wenig Monitor der PA271Q ist als ich meinen Ersten ausgepackt hatte vor allem wenn man immer das Volumen der alten zu schätzen wusste.


    Graubalance: Musste ich leider letztens auch feststellen. Gibt doch ein paar Schwankungen...ist kein handverlesenes Gerät mehr wo alles "passt".

  • Auch ohne USB-Verbindung von PC zum Monitor? Nutze selbst ein i1 Display Pro aber ohne USB-Verbindung zum PC wird es nicht erkannt.

    Natürlich mit.
    Mir war nicht bewusst, dass das ohne überhaupt gehen kann... aber gut.

    NEC Spectraview Reference 322UHD-2 :S Wacom Cintiq Pro 24 | Windows 10 Workstation

  • Mach dir nichts draus, das wird allen so gehen, mir war das auch nicht bewusst.


    Hab das nur durch Zufall zu hören bekommen aber ob dies auch wirklich funktioniert kann ich nicht testen.

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    Graubalance: Musste ich leider letztens auch feststellen. Gibt doch ein paar Schwankungen...ist kein handverlesenes Gerät mehr wo alles "passt".

    Natürlich macht man sich das Leben etwas einfacher, wenn Kalibration und Charakterisierung ab Werk schon sehr präzise erfolgt sind und man auf dieser Basis nur noch Feintuning betreibt. Am Ende ist es aber vor allem eine Frage der Implementierung der Software-Geräte Schnittstelle, insbesondere dem Umgang mit den Messdaten (gerade in den Tiefen). Nach kurzem Überfliegen der Ergebnisse: Auch mit dem "Standard-NEC", wie hier getestet, wäre bei softwareseitiger Workflow-Optimierung noch mehr drin, d.h. etwas Potential bleibt bislang liegen; nicht überdramatisch, maximal ein wenig ärgerlich, weil die Hardware es hergäbe. Das war zum Beispiel auch immer eine der Stärken der OEM Software für die Quato-Geräte, die über die Kalibration viel herausgeholt haben.

  • Naja, NEC sagt ja selber, dass der Spectraview Calibration Sensor (MDSVSENSOR3) eine Spezielle Matrix intus hätte die explizit das Optimum am NEC herausholt.


    Ergo müsste ich mir nun doch mal so ein Ding zulegen sofern mir NEC ein Gerät stellt aber kaufen werde ich das nicht.

  • Meine Erfahrung bei solchen Aussagen: Nur Geblubber...


    Wacom behauptet auch, dass mit dem eigenen Wacom Color Manager Colorimeter das 27QHD hardwarekalibrierbar wird. Wenn dem so ist, bringt die Kalibrierung aber keine Verbesserung gegenüber dem normalen i1 Display Pro. Im Gegenteil... rein von den Messwerten war es sogar replizierbar schlechter.

    NEC Spectraview Reference 322UHD-2 :S Wacom Cintiq Pro 24 | Windows 10 Workstation

  • Der Unterschied ist aber das sich NEC mit der HWK sehr gut auskennt^^


    Mal abgesehen davon das es im Medical Bereich gehen soll. Nur werde ich mir keinen Medical hinstellen, die sind scheiss teuer und nur um das mal testen zu können...

  • Lese mal den ersten Kommentar beim Test. Auch dieser Leser findet die Verarbeitungsqualität nicht erstklassig.


    Das war dann wohl ich. Doch wenn ich die Wahl habe (hatte ich), würde ich immer wieder das Gerät mit der besseren Bildqualität nehmen und nicht das mit dem schöneren Gehäuse. Hätte mir gerne einen Eizo geholt, doch Glow geht für mich gar nicht. Und für den Preis bin ich nirgendwo sonst fündig geworden.

  • Naja, NEC sagt ja selber, dass der Spectraview Calibration Sensor (MDSVSENSOR3) eine Spezielle Matrix intus hätte die explizit das Optimum am NEC herausholt.


    Ergo müsste ich mir nun doch mal so ein Ding zulegen sofern mir NEC ein Gerät stellt aber kaufen werde ich das nicht.

    Das i1 Display Pro kann für OEMs mit eigenen Charakterisierungsdaten (werden treiberseitig vorgehalten) ausgestattet werden. Hier geht es darum, den Restfehler weiter zu reduzieren. Eizo nutzt ja auch eigene Korrekturen via ColorNavigator. Der Zugewinn ist bei der Sonde und für die verwendeten Backlights eher "nice to have" (meine ich gar nicht negativ) und hat keinen Einfluß auf die Graubalance. Hier setzen wir ja den gemessenen Weißpunkt (der für die visuelle Adaption auch entscheidend ist) als Ziel.


    Wie gesagt: Aus der Hardware wäre via SVII sicher noch etwas mehr herauszukitzeln - am Ende ist es immer eine Frage, wie weit man optimieren möchte und wann man ein akzeptables Ergebnis erreicht. Letzteres ist ja völlig zweifelsfrei gegeben, Kritik also auf recht hohem Niveau.

  • Das war zum Beispiel auch immer eine der Stärken der OEM Software für die Quato-Geräte, die über die Kalibration viel herausgeholt haben.

    Kann man denn iColor Display parallel zu SpectraView nutzen? Den Test hatte ich so verstanden, als ob durch die Hardwarekalibrierung im Betriebssystem keine icc-Datei mehr vorhanden ist. Bei mir ist sie das aber:



    Deshalb hatte ich iColor Display (welches ich mit dem Eizo genutzt hatte) deinstalliert, da dieses ja auch eine icc-Datei erzeugt und beim Start lädt, Obwohl mich das Ergebnis der Ugra Zertifizierung sehr interessiert hätte.