Posts by zaphod.b

    CCFL altern (Gasgemisch, evtl. Gasdruck wg. Diffusion, Elektronik). Irgendwann reicht dann die bereitgestellte Spannung nicht mehr aus, um zuverlässig die Gasentladung zu zünden. Aus- und Einschalten kann helfen, wenn dabei eine (ausreichende) Spannungsspitze entsteht.


    Falls meine spekulative ahnungslose Ferndiagnose stimmt, dann fürchte ich, dass das Ableben Deines Backlights in der näheren Zukunft zu erwarten ist...


    Edit:
    Theoretisch kann natürlich auch die Spannungsversorgung "Schuld" sein. Glaube ich aber wegen des sporadischen Auftretens eher weniger.

    Danke für die Info, Denis!


    Beides sind nur Symbolbilder, keine Bildschirmfotos

    Schade, denn "ein Bild sagt mehr als 1000 Worte", und die Testberichte sind ja die Schnittstelle zwischen den unmittelbaren Erkenntnissen der Redaktion und uns Konsumenten, und gerade beim Thema Anzeigegerät zurecht sehr visuell gestaltet.


    Ob sich wohl die Vergleichbarkeit und Transparenz noch verbessern ließe?


    Besten Gruß

    Moin zusammen,


    (mir war unklar, wohin mit der Frage - bitte ggf. geeignet verschieben)


    Der Graustufenverlauf des Samsung F2380 wird kommentiert mit "auffälliges Banding... Auswirkungen von Dithering...". Beim Eizo EV2333 heißt es: "Graustufendarstellung ... hervorragend".


    Wenn ich mir die Bilder ansehe, scheint es grad andersherum: beim Samsung gleichmäßig, beim Eizo deutliches Banding.


    Wie geht das zusammen? Was habe ich übersehen?


    Besten Dank!

    Für jeden Anwendungszweck ein Malus beim NEC ggü. dem Eizo, wie es scheint:
    - kein Overdrive
    - verstärkte Winkelabhängigkeit
    - keine 1:1-Darstellung


    Aber stylish ist er! Wenn der Eizo doch nur ein externes Netzteil hätte...

    Display resolution (px×px) Name Pixel count (Mpx) Aspect ratio Screen size (in) Pixel pitch (µm) Resolution(px/in)

    1920×1200 WUXGA 2.30 16:10 24.0 270 94.0
    2560×1440 WQHD 3.68 16:9 27.0 233 108.8
    2560×1600 WQXGA 4.09 16:10 30.0 250 101.6
    Ich vermute mal das Pixelpitch die Zeichenhöhe beschreibt...sodass wohl bei 27" das ICON etwas kleiner als bei 24" ist (270 zu 233)

    Nicht die Zeichenhöhe, sondern die Größe eines einzelnen Bildpunktes (RGB) in der TFT-Matrix.


    ich vermute bei meinem Hauptzweck - dem Surfen - wirds eher kleiner und schwieriger werden, weil ja die Webseiten nicht unbedingt dann auch immer eine vergrößerte Schrift liefern

    Ich bin jetzt nicht so der Webdesigner, aber: Dort, wo ich Win7 mache(n muss), benutze ich den aktuellen Firefox, der es erlaubt, die Default-Schriftgröße festzulegen. Ich würde erwarten, dass das andere moderne Browser auch können. Wenn jetzt eine (imho schlecht gemachte) Website die Schriftgröße vorgibt, behelfe ich mir mit Ctrl-+/Ctrl--. Ich gebe zu, dass das auf Dauer lästig werden kann, wenn es zu häufig nötig wird.


    Du solltet Dir klar machen, dass Du immer dann eine (theoretisch) schlechtere Bildqualität bekommst, wenn der Monitor interpolieren muss. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Bildpunkte des zugespielten Signals nicht durch ein ganzzahliges Vielfaches in Monitorpixeln dargestellt werden. Mit anderen Worten, bei einem 2560x1600-Monitor wird 1280x800 vmtl. ok aussehen (scharf, wenn auch grober gerastert). Alle anderen Auflösungen aber werden mit mehr oder minder starken Einbußen bei der Bildqualität dargestellt. Die Güte der Interpolation ist ein Qualitätskriterium für die Bewertung von Monitoren.

    Ich würde - wann immer möglich - in der nativen Auflösung des Monitors arbeiten.


    Die "Betriebssysteme" (eigentlich: Fensterverwalter oder neudeutsch Window Manager), die ich kenne, erlauben heutzutage die Einstellung der Schriftgröße der Systemschrift. Würde Dir das genügen?


    Den dot pitch kannst Du für typische Auflösungen und Diagonalen z.B. hier sehen.

    Moin Ryarkh,


    mit 16:9 habe ich mich mittlerweile angefreundet, auch wenn mir 16:10 etwas lieber wäre. Entscheidend sind aber letztlich andere Aspekte.


    Was Overdrive betrifft: Auch das ist bei mir nicht soo relevant, weil ich nur wenig spiele, und wenn, dann nix superschnelles. Wenn allerdings der NEC garkein Overdrive hätte, was ich derzeit vermute, würde ich das schon bei der Entscheidung berücksichtigen.


    Für mich sind Homogenität, Helligkeit (beide Extreme) und Schriftbild im Pivot am relevantesten. Interpolation kann der NEC anscheinend nicht so toll (?), dafür kann ich das Netzteil verstecken, sollte es störend brummen. :thumbup: Und W-LED scheint prinzipiell weniger sRGB abdecken zu können als CCFL, die dafür schneller/mehr altern (?) Schließlich wäre 100 Ocken weniger auszugeben auch kein Schmutz... :)

    Hi KoRn,


    ach Du warst das ;)
    danke für Deine Eindrücke.


    Falls NEC an Overdrive und Factory-Kalibrierung spart, könnte das schon die Preisdifferenz weitgehend erklären. Kalibrieren wollte ich nicht (müssen), was anscheinend für den Eizo spricht. Zumindest solange die CCFLs noch nicht signifikant nachgelassen haben...


    Hattest Du den Eizo auch schon vor Dir?


    Besten Gruß zurück

    Hallo zusammen,


    ich war drauf und dran, den Eizo EV2333 zu kaufen, als ich auf den NEC EX231Wp stieß. Beide scheinen ja das gleiche Panel verbaut zu haben(?). Der NEC ist interessant, weil er weniger kostet, dünner ist und ein externes Netzteil hat. Leider findet sich nicht allzu viel zu ihm im Netz.


    Hatte jemand die Gelegenheit, beide zu testen, am besten im direkten Vergleich? Mich würden insbesondere der Vergleich CCFL -- W-LED (Wolken, Lichthöfe, was-auch-immer), mögliche Unterschiede durch die Elektronik (z.B. Verläufe -- der Eizo scheint hier exzellent zu sein) und die Reaktivität interessieren (hat der NEC überhaupt Overdrive? Wenn ja, wie ist es im Vergleich zum Eizo?).


    Danke für Eure Hinweise!


    PS: Ein ganz anderer Monitor, aber ebenfalls interessant für mich: Dell U2412M. Konkrete Vergleiche willkommen! (Grundsätzliche Aspekte wie e-IPS vs. cPVA sind mir bekannt, und Tests zum Dell habe ich auch schon reichlich gelesen.)

    Wide Color Gamut ist kein wohldefinierter Begriff. Alles > sRGB ist WCG - mehr oder weniger. So würde ich auch die Supportmitarbeiter verstehen: Es werden wohl nicht spezifisch Backlights mit und ohne WCG verbaut. Neuere Chargen/Modellreihen von CCFL haben ein breiteres Emissionsspektrum, und dann kommt eben ein WCG-Monitor dabei heraus.


    So stelle ich mir das zumindest vor.

    Denis,


    danke für die informative Antwort.



    Jein. Entscheidend ist erstmal die Elektronik davor, d.h. eine Monitor-LUT >8bit (das hat noch nichts mit der nativen Bittiefe des Panels zu tun). Denn das 8bit Eingangssignal in einem 8bit Raum zu transformieren (z.B. über Einstellungen des OSD* oder im Rahmen einer Hardwarekalibrierung) wäre natürlich nicht verlustfrei. Ein dann aufsetzendes FRC "rettet" die erhaltenen Tonwerte bis zur Panelansteuerung selbst


    (Ein)verstanden. Das war wohl eine wüste Mischung aus schlampiger, verkürzter Formulierung und nur halbgarem Verständnis der Signalverarbeitungskette. :S
    Dennoch müssen bei 6-bit-Panel und 8-bit-Signal 3 von 4 Farbwerten emuliert werden. Das ist eine zusätzliche Abbildung, die prinzipiell fehlerbehaftet ist.


    Das FRC muss dabei nicht im Panel selbst implementiert sein, sondern kann auch vorher im Scaler ansetzen, wobei der Trend hin zu einer panelseitigen Umsetzung geht.


    Was genau ist ein Scaler?



    Das ist richtig. Für den Nutzer ist das im Ergebnis aber ziemlich transparent (s.o.). Ich habe beim FS2331 da keine deutlich stärkeren Dithering-Artefakte als bei nativen 8bit und 10bit Panels ausmachen können.


    Heißt das, die Angaben in den hiesigen Tests sind inkorrekt? Hast Du "belastbare" Quellen?


    Es handelt sich um Dithering mit temporaler Komponente


    Ach? Also auch räumlich? Ich dachte, das R in FRC beschriebe nur eine zeitliche Emulation.


    Ich entnehme Deinen Worten, dass Du keine prinzipiellen Bedenken bezüglich der Bildqualität bei diesen Panels hast?


    Besten Gruß

    Moin zusammen!


    Falls die TFT Central Datenbank korrekt ist, sind im Eizo EV2333, im NEC EA232WMi (hier der Vorgänger) und vermutlich auch im NEC EX231Wp 6-bit-Panels verbaut, die mittels FRC (auch "temporales Dithering" genannt) "auf Truecolor hochgezogen" werden. Im Widerspruch dazu wird im PRAD-Test zum EV2333 erwähnt, dass ein nicht näher spezifiziertes PVA-Panel mit 10-bit LUT verbaut sei, und auch beim 231WMi echte 8-bit zum Einsatz kommen. Das passt nach meinem Verständnis auch besser zu den exzellenten Verläufen. Kann jemand den Widerspruch auflösen und vielleicht mit Quellenangaben belegen?


    Abgesehen von der tatsächlich verwendeten Technologie:
    Theoretisch handelt man sich umso eher Banding ein, je kleiner die Bittiefe des Panels ist. Aber wie verhält es sich praktisch? Hat hier jemand (vergleichende) Erfahrungen damit? Theoretisch sollte sich der größere Abstand bei 6-bit ggü. 8-bit auch günstig auf die Schaltgeschwindigkeit auswirken, wie z.B. ebenfalls bei TFT Central nachzulesen ist. Dagegen sprechen die Herstellerangaben: 25ms sind ja nicht so berühmt.


    Kurz und gut: Wie gut funktioniert FRC? Ist diese "abgespeckte" Technologie von praktischer Relevanz, insbesondere wenn das Nutzungsprofil so weit von der Druckvorstufe entfernt ist wie es nur geht?


    Danke für Eure Berichte und Meinungen!

    Wirf mal einen Blick auf den Eizo EV2333.
    Der dürfte dich glücklich machen. ;)


    Ja, der sieht sehr interessant aus. Danke für den Tipp!


    23" ist schon etwas groß, obwohl das durch den schrägen Fuß und das dünne Gehäuse relativiert wird. Der Pitch von 0.265 ist genau so klein wie bei einem 17" 1280x1024; immerhin 10% weniger als beim 1980FXi (die 0.270 oben sind falsch; richtig ist 0.294). Das ist grenzwertig; müßte ich mir ansehen.


    Gibt es Alternativen mit kleinerer Diagonale und größerem Pitch bei gleichwertiger oder ähnlicher Ausstattung?