Posts by al'be:do

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    ...und was bitte soll sowas bringen?


    Nun, wenn die Grafikkarte ein gutes Analogsignal produziert, bekommt man mit dem S2110W ein gestochen scharfes Bild in hoher Qualität, ganz ohne Synchronisationsprobleme oder ständige Nachjustierung. Die Analoge Bildausgabe mit diesem Monitor ist überhaupt kein Problem.

    Nicht zu vergessen:


    Die alte TCO99 entstand noch zu Zeiten, als die 21"-Monitore noch 45 kg gewogen haben und Rahmenbreiten im Fußgängerwegformat hatten ;)
    Wenn es wirklich ein Problem wäre, wäre es in der TCO06 nicht erlaubt, aber der S2110W und der S2410W sind die ersten schwarzen Monitore mit TCO06-Zertifikat gewesen.


    Besucht mal die Eizo-Seiten und schaut Euch die medizinischen Modelle für Röntgenaufnahmen, CTs etc. an. Gerade bei solchen Verwendungszwecken sollte man doch annehmen, daß Ergonomie an höchster Stelle liegt - neben außerordentlicher Graustufenauflösung, natürlich. Aber was ich dort sehe, sind allesamt schwarze Monitore.


    Die Effekte von Simultan- Hell-Dunkel- und Quantitätskontrast sind bei sehr schmalen Rahmenbreiten vernachlässigbar, wage ich zu behaupten. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
    Wer sich Filme in dunkler Umgebung ansieht, wird von diesen Kontrasten nichts merken, weil nachts eben alle Katzen grau sind (skotopisches Sehen). Viel eher fällt dann der mehr oder weniger niedrige Schwarzwert eines TFT auf.
    Außerdem wird der Rahmen beim Breitbildformat des S2110W in einem Abstand von ca. 60-70 cm eher nur peripher wahrgenommen, wenn man in die Bildmitte sieht.


    Für schlimmer halte ich silberfarbene Ränder, auch wenn sie matt sind, denn die reflektieren ihre Umgebung viel besser als alles andere.


    Meine Schlußfolgerung ist, daß entweder selbst Ergonomiezertifikate sich einem "Modetrend" beugen oder daß die Ergonomie unter schwarzen Rändern mit 30 mm oder weniger Breite nicht leidet.

    Das Video ist im Prad-Test au dieser Seite zu finden:



    Der Link zum Download ist hier [13,7 MB]:



    Wenn Du das Video Bild für Bild abspielst, kannst Du den Unterschied gut erkennen.

    Es gibt ein Demovideo, das von einem Forumsmitglied gemacht wurde.
    Es zeigt Doom3 gleichzeitig auf einem S2110W und einem Eizo CRT. Ich schau mal nach, wo es zu finden ist.

    Einfach mal die Forumssuche benutzen!


    Ich habe in diesem Thread etwas zu dem Geräusch geschrieben und sogar die Töne aufgenommen und als Klangdateien zur Verfügung gestellt.


    Wie gut Hörbar die Geräusche sind, hängt sehr stark vom jeweiligen Hörschaden des Benutzers (MP3-Player mal wieder zu laut aufgedreht) und der Umgebungslautstärke ab. In meinem Fall ist erst nachts etwas zu hören, wenn draußen kein Straßenverkehr mehr stattfindet und sie Alltagsgeräusche im Haus ebenfalls fast vollständig fehlen.


    Ich habe ein wenig herumprobiert und kann Euch sagen, daß die Geräusche im Allgemeinen dann auftreten, wenn bei schwarzem Hintergrund weiße horizontale Linien in bestimmten Abständen abgebildet werden (je nach Abstand ändert sich auch das Frequenzspektrum des Geräusches). Es hängt auch noch davon ab, wie groß der schwarze Bereich in der Vertikalen ist.
    Ich werde ein paar Testbilder basteln, damit Ihr diesen Befund bei Euren S2110W testen könnt.


    Zum x-ten Mal (auch zum letztem Mal) möchte ich darauf hinweisen, daß das Geräusch SEHR LEISE ist. In den meisten Fällen werden Eure Festplatten und Lüfter lauter sein als das, was der Monitor produziert.


    Lest bitte GENAU, was ich zu den Geräuschen geschrieben habe! Ich habe sie aufgenommen, die Umgebungsgeräusche herausgefiltert und EXTREM (das bedeutet in meinem Sprachgebrauch: Extrem) verstärkt, damit jeder die Klangfarbe hören kann.


    Hier ist der Link:


    Link zu meinem Beitrag bezüglich der Geräusche


    Der Beitrag liegt etwa auf halbem Weg auf der Seite.

    Herzlich willkommen im Club der Eizo-Besitzer! Wir sehen immer wieder gerne neue Gesichter :) Ich rede so laut daher, dabei habe ich meinen S2110W erst seit ein paar Monaten und bin immer begeisterter von meinem Schätzchen.


    Allen Unkenrufen zum Trotz ist er auch hervorragend für Spiele wie UT2004 geeignet. Die Schlierenbildung hält sich sehr in Grenzen.


    Wie schon ein Freund sagte: "Den Monitor würde man nicht hier auf dieser LAN-Party, sondern eher in einem Flughafen-Tower vermuten. Der sieht schon nach einer anderen Preis- und Qualitätskategorie aus."


    Recht hat er.

    Es glitzert nicht, aber die Antireflexionsbehandlung der Oberfläche scheint etwas gröber zu sein als sonst gewohnt.
    Ist aber halb so wild, man gewöhnt sich daran. Wenn man will, kann man auch auf Ohrenpiepen achten und schon bald hört man ständig einen sehr hellen Ton, der Effekt ist der gleiche ;)


    Das gleiche Panel verbaut zu haben bedeutet nicht, daß die Antireflexions-Kunststoffplatte die gleiche sein muß.

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    Demnnach müsste der Tester Grafikprofi, Hardwarezockere, CAD--Spezialist... usw. sein. Das ist einfach unmöglich.


    Das ist klar. Das hatte ich auch nicht kritisiert. Daß ein Profimonitor einen entsprechenden Test bekommt, halte ich für selbstverständlich. Ganz so extrem, wie Du es darstellst, sehe ich es nicht.
    Es ist einfach schade, daß ein direkter Vergleich zur echten Konkurrenz fehlt.


    Ich käme nie auf die Idee, Prad auf die Grasnarben-"Qualität" einer ComputerBILD herabzusetzen.


    Vielleicht liegt es einfach daran, daß noch nicht genug "professionelle" Modelle für Vergleichszwecke zur Verfügung stehen bzw. von Euch getestet wurden.


    Sollte sich diese Möglichkeit ergeben, hielte ich eine Aktualisierung des Tests für eine gute Idee, um den Profi-Charakter des SpectraView zu unterstreichen. Ansonsten ist der Test eher ein Besuch im Kuriositätenkabinett, fern von allen Normalsterblichen :)
    Kleiner Scherz.


    Prad.de ist schlicht und einfach die beste Quelle, um sich ein ausgewogenes Bild über TFT-Monitore zu machen und ich bin sehr zufrieden mit Euch. :)


    Weiterhin gutes Gelingen!

    Den Farbraum des SpectraView Reference 21 mit dem des Eizo S2110W zu vergleichen, ist lächerlich. Das kann nur zu Demonstrationszwecken gut sein, um die Überlegenheit des AdobeRGB-Farbraumes zu verdeutlichen.


    Niemand würde einen Mercedes SLR neben einen 300er stellen und sagen: Naja, der SLR hat aber mehr als doppelt soviel PS.
    Das ist einfach lächerlich.


    Wo ist der Vergleich mit einem Gerät in der gleichen "Farbklasse"?


    Wie groß sind die Unterschiede im Vergleich zu einem Eizo CG221, der auch den AdobeRGB-Farbraum darstellen kann? Wie gut ist die Farbtreue im Vergleich zu diesem Modell?


    Äpfel mit Birnen zu vergleichen bringt gar nichts. Der Test liest sich fast so , als gäbe es erst seit jetzt AdobeRGB-TFT-Monitore.


    Daß der NEC etwa 105% des AdobeRGB-Farbraumes beherrscht, ist allein für sich als Aussage nutzlos. Ist dies bezogen auf die Darstellung im Luv oder Yxy-Farbraum? Gilt dies für das Volumen oder nur für die 2D-Darstellung (xy bzw uv)?
    Meine Erfahrung mit 3D-Farbraumdarstellungen zeigt, daß der gesamte Farbraum nie bei nur einer Helligkeit (Y bzw. L) darstellbar ist.
    Bei welcher Helligkeit ist der darstellbare Farbraum denn am größten? Wie groß ist er dann?
    Meine Kritik im letzten Fall ist nicht nur auf diesen Test bezogen, den ich im Ganzen gut finde, sondern zeigt für mich ein nirgendwo beachtetes "Problem".

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    Das mit dem Kontrast bei Blickwinkeländerung ist bei mir auch so. Farben passen fast perfekt, aber wenn man einen Graukeil (grober abgestuft) anzeigt und den Kopf etwas hin- und her bewegt ändern sich die Grauabstufungen.


    Seht mal im anderen S2110W-thread nach. Dort habe ich ein paar selbstgemachte Testbilder eingefügt, die den Effekt deutlich machen.
    Die Bilder müßten irgendwo um die Seite 18 herum sein. Ich habe jetzt nicht nochmal nachgesehen.

    Röhrenmonitore sind vielleicht nicht mehr modern, aber in Puncto Auflösung und Farbwiedergabe ganz bestimmt dem Großteil der TFTs immer noch überlegen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist auf jeden Fall unschlagbar, würde ich sagen. Über die Auflösung kann man ja auch nicht meckern :)
    Schlierenbildung ist auch kein Thema. Ich kann Dir leider nichts zur Farbtreue dieses Modells sagen, aber viele Profis schwören ja immer noch auf die Röhre, wahrscheinlich nicht ohne Grund.


    Wenn Du den Platz für den Röhrenmonitor hast und er gut ist, warum solltest Du ihn dann nicht nehmen?
    Keine falsche Scham, es geht schließlich um Qualität und nicht um die Weltanschauung "TFT versus CRT" :D


    In meinem Fall ist der S2110W eine unglaubliche Steigerung gegenüber meinem alten Röhrenmonitor, was Farbwiedergabe, Bildgröße, Kontrast usw. angeht. Ich hatte vorher halt 'ne ALTE Möhre (Röhre) als Monitor :)


    Hab nur Mut zu einer ungewöhnlichen Entscheidung für den Röhrenmonitor, wenn die Qualität stimmt!

    Wenn Farbtreue am wichtigsten ist, solltest Du eher den NEC-Monitor nehmen, zumindest, wenn von Eizo nur der S2110W zur Debatte steht.


    Allerdings gibt es den S2110 von Eizo auch in einer Profiversion, die auch für hohe Farbtreue ausgelegt ist. Die Daten sind wie beim "consumer"-Modell, aber zusätzlich noch mit "professionellem" Anspruch.


    Das Modell heißt Eizo ColorEdge CE210W. Es ist auch als 24"-Modell erhältlich.
    Ansonsten wäre natürlich auch die ColorGraphics-Produktlinie, bestehend aus CG19, CG210 und CG221, zu empfehlen, mit bösen Konsequenzen fürs Portemonnaie :)


    Der CG221 beherrscht den gesamten AdobeRGB-Gamut.


    Mehr Info findest Du hier:



    Ich glaube, daß Du sowohl mit NEC als auch mit Eizo gut fährst, egal wofür Du Dich entscheidest.

    Anscheinend ist die Diskussion über den Pfeifton nicht deutlich genug verlaufen. Genau genommen macht jeder TFT Geräusche irgendwelcher Art, wegen des Netzteils und anderer elektronischer Bauteile, die in jedem TFT verbaut sind. Man muß nur gut genug hinhören, am besten abends, wenn die Umgebungsgeräusche sehr leise sind. Die Töne, die ich aufgenommen habe, treten nur bei ganz bestimmten Bildinhalten auf, wenn horizontale Bildteile in besonderen Abständen vorhanden sind. Ich habe mich damit nicht mehr näher befaßt, kann das aber nachholen, wenn noch Bedarf besteht.
    Die Lautstärke der Töne ist extrem niedrig. Ich mußte die Sound-Dateien sehr stark verstärken, damit Ihr hören könnt, wie die Töne klingen. Wenn Du einen Silent-PC hast, wird der Monitor diese Stille nie und nimmer zerreißen, keine Sorge. Der Grundpegel normaler Umgebungsgeräusche wird in jedem Fall um einige Größenordnungen lauter sein.


    Die Anzeigeverzögerung ist (meines Wissens) nicht vom Panel abhängig, sondern von der Regelelektronik, die unter anderem für Overdrive usw. verantwortlich ist.
    Deshalb haben Monitore mit dem gleichen Panel durchaus sehr unterschiedliche Ansprechzeiten.
    Was gleich bleibt, sind z.B. der maximale Blickwinkel, die Farbstabilität bei Betrachtung von der Seite und andere rein physikalisch bedingte Eigenschaften.