BOE: Start für 8,5G-Fertigung in Peking im Oktober

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Wie die Digitimes berichtet, steigt der chinesische TV-Gigant BOE Technology in Kürze in die Massenherstellung moderner LCD-Panel ein. Bereits seit Juni wird die Pekinger 8,5G-Anlage im Probebetrieb getestet, im Oktober will das Unternehmen die Massenfertigung aufnehmen und 15.000 Glassubstrate verarbeiten.

Ein paar Nummern größer: BOEs 3D-Panel der Generation 8,5 werden in 32, 46 und 55 Zoll hergestellt. (Bild: BOE)

Bis Jahresende soll der Output verdoppelt werden. Branchenkenner gehen davon aus, dass im zweiten Quartal 2012 ein Ausstoß von 90.000 Substratgläsern erreicht wird. Das deckt sich mit der Aussage von BOE, im neuen Werk seien Auslastungsraten von mehr als 80 Prozent machbar.

BOE hat High-End-Produkte entwickelt, darunter LTPS- (low temperature poly-silicon) und AMOLED-Displays. Noch im vierten Quartal 2011, spätestens aber Anfang 2012 sollen 3D-Panel auf Basis der FPR-Technologie das BOE-Werk verlassen. Bei den für LCD-TVs konzipierten Panelmodulen soll es sich anfangs um 240-Hertz-Modelle handeln, später kommen Bildschirme mit 480-Hertz-Technologie hinzu.

Um das Panel-Business finanziell gegen Anlaufschwierigkeiten während der ersten zwei, drei Jahre abzusichern, stellt BOE die Erweiterung der Produktionskapazität auf sichere Füße: Berichten zufolge soll das Unternehmen Rechte für den Kohleabbau im Wert von etwa 915 Millionen Euro an Energiefirmen und strategische Investoren übertragen haben. Branchenkenner sind allerdings skeptisch, ob dieser Puffer tatsächlich ausreicht, um eventuelle Probleme abzufangen.

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