CE-Branche: Smarte und 3D-TVs bringen neun Milliarden Euro Weihnachtsumsatz

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Im Weihnachtsgeschäft rechnet die Consumer-Electronics-Branche in Deutschland mit einem Umsatzplus von 14 Prozent und Gesamteinnahmen von neun Milliarden Euro. Erfahrungsgemäß erzielt sie mit Unterhaltungselektronik in der Weihnachtszeit und um den Jahreswechsel ein Drittel ihres Jahresumsatzes.

Allgemeiner Trend ist es, größere, gut ausgestattete und zukunftssichere Modelle zu kaufen. (Bild: Grundig)

Nach Schätzungen der gfu werden 2011 voraussichtlich erneut mehr als neun Millionen TV-Geräte verkauft, 8,5 Millionen davon LCD-Modelle. Die Entwicklung geht zu internettauglichen Smart- bzw. Connected TVs, deren Anteil in diesem Jahr auf fünf Millionen ansteigen soll, und 3DTVs. Mit etwa 1,3 Millionen verkauften 3D-Geräten wird ein Jahr nach der Markteinführung bereits die Millionengrenze überschritten. Der Preisverfall im TV-Bereich lässt den Umsatz allerdings um sechs Prozent auf 5,8 Milliarden Euro schrumpfen.

Die Ausweitung des HDTV-Programmangebots der öffentlich rechtlichen Sender nach der Abschaltung des analogen Satelliten-TVs, Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele sowie die IFA in Berlin als weltweite Leitmesse und jährliches Branchen-Highlight sollen für das Jahr 2012 wichtige Impulse setzen. „Wir blicken trotz der wirtschaftspolitischen Unsicherheiten zuversichtlich ins nächste Jahr und rechnen für den Consumer-Electronics-Markt in Deutschland 2012 mit einer erneuten Umsatzsteigerung um ca. vier Prozent“, so Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu.

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