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CMO, Innolux und TPO schließen Fusion ab

Die Chimei Innolux Corporation (CIC) – die Einheit, zu der Chi Mei Optoelectronics (CMO), Innolux Display und TPO Displays verschmolzen sind, wurde am 18. März offiziell anerkannt. Hsing C Tuan, bisher Vorsitzender und Präsident von Innolux, ist der CEO der neuen Unternehmung.

Laut der Digitimes stemmt der Konzern 2010 ein Investitionsvolumen in Höhe von 60 Milliarden NT-Dollar (1,89 Milliarden US-Dollar), darunter allein 40 Milliarden NT-Dollar für die Kapazitätserweiterung in 8,5G- nd 6G-Werken. Daneben stehen mehr als zehn Milliarden NTD für sonstige Investitionen und Ausgaben zur Verfügung, wird CEO Tuan zitiert.

Ende 2010 soll das 8,5G-Werk nach den Plänen von Tuan eine monatliche Kapazität von 27.000 Glassubstratträgern haben, knapp doppelt so viel im Jahr 2011. CMO hatte 2009 mehr als 40 Milliarden NTD in das 8,5G-Werk investiert, CIC-Plänen zufolge sollen in den nächsten zwei Jahren weitere 28 Milliarden NTD in seine Erweiterung gesteckt werden. Tuan hält darüber hinaus ein Sechs-Milliarden-Budget zur Einführung neuer Technologien vor, falls dies nötig sein sollte.

Auf der CIC-Wunschliste steht weiterhin, die Kapazität seiner 6G-Produktion von 104.000 auf 180.000 Substrate im Monat zu erhöhen. Die Kosten dafür belaufen sich laut Tuan auf zusätzlich 20 Milliarden NTD. Erste Synergieeffekte aus der Fusion erwartet der neue CEO innerhalb von drei Monaten. Mit der ihr zur Verfügung stehenden kompletten Lieferkette werden die monatlichen Einnahmen von CIC in diesem Jahr auf 40 bis 50 Milliarden NTD geschätzt.

Das neu entstandene Unternehmen bietet seinen Kunden komplette Display-Lösungen an, von der vorgelagerten Panelherstellung bis zur nachgelagerten Modul- und Systemfertigung. In Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen dem Rivalen AUO und TPV Technology sagte Tuan, dass CIC die Versprechen gegenüber seinen Kunden halten wolle und sich Zeit nehmen werden, mit TPV über eine Kooperation zu verhandeln. 15 Prozent der Belegschaft der drei bestehenden Unternehmen müssen im Zuge der Fusion abgebaut werden.

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