Corning weiterhin auf Wachstumskurs

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Der in New York ansässige Glashersteller Corning hat diese Woche seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2009 veröffentlicht, welche erwartungsgemäß durchwegs positiv ausfielen. Nachdem der Marktführer unter den Glasherstellern für LCD-Displays Ende 2008 ebenfalls unter den schleppenden Verkaufszahlen der LCD-Industrie zu leiden hatte und rund 3.500 Arbeitsstellen streichen musste, gewannen die Verkaufszahlen der LCD-Industrie im Februar erneut an Schwung. Dieser Trend setzte sich dank der weltweit verkaufsstarken Feiertagssaison fort und verhalf dem Aktienkurs des Unternehmens am 11. Januar schließlich zu einem neuen Zwölfmonatshoch.

Das vierte Quartal stellte hierbei mit Erlösen von rund 740 Millionen US-Dollar (526 Millionen Euro) die profitabelste Etappe des gesamten Jahres dar. Im Vergleich zum dritten Quartal mit 643 Millionen US-Dollar (457 Millionen Euro) entsprach dies einem Plus von 15 Prozent. Der Jahresvergleich mit den schleppenden Erlösen des vierten Quartals 2008 offenbart sogar einen Einnahmenzuwachs von stolzen 197 Prozent. Damals erwirtschaftete das Unternehmen lediglich 249 Millionen US-Dollar (177 Millionen Euro).

Im gleichen Zeitraum fiel allerdings der Jahresumsatz des Unternehmens auf 5,4 Milliarden US-Dollar (3,84 Milliarden Euro); ein Minus von neun Prozent. Ganz ähnliches gilt für den Nettogewinn, welcher im Vergleich zum Vorjahr um 62 Prozent einbrach und mit 2,01 Milliarden US-Dollar (1,43 Milliarden Euro) beziffert wird.

James B. Flaws, Vizevorsitzender und Finanzchef von Corning, erwartet auch für das erste Quartal 2010 eine anhaltend robuste Nachfrage in der LCD-Industrie. Seiner Meinung nach dürften die ökonomisch angeschlagenen Industrienationen einer leichten Erholungsphase entgegensehen, während China mit seinem allgemeinen Wachstumskurs weiterhin für eine steigende Nachfrage sorgen dürfte.

Angesichts derartiger Prognosen rechnet das Unternehmen auch in diesem Jahr mit einer weiterhin anhaltenden Wachstumsphase der LCD-Industrie und erweitert zunehmend die eigenen Werkskapazitäten. Der Produktionsausstoß des Unternehmens soll deshalb im ersten Quartal um bis zu zwölf Prozent gesteigert werden, während man gleichzeitig mit leichten Rückgängen der Verkaufspreise rechnet.

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