Der Zukunftstrend für bessere Bildqualität heißt SHR

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Aufgrund seiner hohen Verkaufszahlen hat das iPhone 4 von Apple das Zeitalter der SHR-Displays (Super High Resolution) eingeläutet. Seit seiner Veröffentlichung im Juni 2010 hat das Smartphone mit dem hochauflösenden Display enormen kommerziellen Erfolg. Laut Charles Annis, Marktforscher und Verfasser eines aktuellen Beitrags im Displaysearch-Blog, ist die höhere Auflösung für Endkunden von unmittelbarem Nutzen, weil sie buchstäblich sichtbar ist.

Kleinere Flat-Screens haben meist eine höhere Pixeldichte sowie kleinere Pixel, große Displays hingegen besitzen insgesamt mehr Bildpunkte. (Quelle: Displaysearch)

Aus gleichem Betrachtungsabstand bieten fein aufgelöste Bildschirme mehr Platz und damit bessere Übersicht, was sowohl der 3D-Technologie als auch der Smart-TV-Sparte zugutekommt. Das wichtigste Argument, das Annis anführt: Letztlich haben SHR-Panel eine den herkömmlichen Bildschirmen deutlich überlegene Bildqualität.

Die Auflösung von Flachbildschirmen wird auf zweierlei Art und Weise definiert: Entweder mit der Anzahl der Pixel pro Zoll (PPI), häufig angewendet bei Displays im Kleinformat, oder als Gesamtzahl aller Bildpunkte auf einem Panel (X mal Y), wie sie bei Großformat-Bildschirmen üblich ist.

Displaysearch klassifiziert Panel mit mehr als 230 PPI oder mehr als acht Millionen Bildpunkten als SHR-Displays. Für das Gesamtjahr 2011 prognostizieren die Experten diesem Bildschirmtyp 20 Prozent Marktanteil im Bereich Klein- und Mittelformat-Panel und sehen ihn in naher Zukunft als Mainstream-Format in Smartphones.

Im Segment der großen Displays wird SHR noch längere Zeit ein Nischendasein führen. Erst wenn eine Reihe neuer, in Entwicklung befindlicher Produktionstechnologien ausgereift ist, wird es auch SHR-TVs geben.

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