Displays: AUO fordert Rivalen zur Kooperation auf

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Bildschirmproduzenten für elektronische Geräte sollten in Taiwan stärker zusammenarbeiten – zumindest wenn es nach dem Präsident von AU Optronics (AUO), Paul Peng, geht. Dabei sieht er in den Bereichen Technologie, Kapital, Distribution und Großhandel viel Aufholbedarf für zukünftige Kooperationen.

Display-Markt: AUO wünscht sich deutlich mehr Kooperation (Logo: AUO)

Dem Manager nach sollte sowohl die chinesische als auch die taiwanesische Elektronikindustrie zentralisierter organisiert sein – ähnlich dem südkoreanischen Modell. Dort kooperieren die Panel-Produzenten, um Branchenriesen wie Samsung oder LG optimal zu versorgen. Unnötig sich wiederholende Investitionen werden dabei vermieden, so Peng.

Die Situation, wie sie in Taiwan und China besteht, mündet dem Branchenkenner zufolge nur in einen höheren Wettbewerb, der wenig Wertschöpfung bringt. AUO schätzt, dass das Wachstum des Smartphone-Markt im nächsten Jahr im zweistelligen Prozentbereich liegen wird. Die Penetrationsrate für Smartphones soll laut der AUO-Experten bei 80 Prozent liegen.

Nicht nur Peng sieht den Haupttrend bei größeren Screens und höherer Auflösung. Dabei glaubt AUO, dass Full-HD-Panels, für Mittelklasse-Smartphones 2015 zur Norm werden. Der Display-Hersteller hat bekannt gegeben, dass seine Einnahmen im November 1,11 Mrd. Dollar betragen haben. Das ist ein Minus von sechs Prozent gegenüber dem Vormonat und ein Minus von 1,8 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. (pte )

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