LG setzt bei Ultra-HD-TVs auf Quantenpunkte

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LG Electronics hat angekündigt ab kommendem Jahr Ultra-HD-Fernseher (auch: 4K) mit Quantenpunkt-Technologie anzubieten. Das verspricht eine breitere Farbpalette und höhere Sättigung als bei herkömmlichen LCD-Fernsehern. Erste Modelle werden demnach Anfang Januar im Rahmen der CES 2015 präsentiert. Dort könnte sich die Nanokristall-basierte Technologie als Trend-Thema erweisen. Denn sie verspricht günstigere Geräte als OLED-TVs und auch erste Konkurrenten, insbesondere Sony, setzen bereits auf Quantenpunkte.

Quantenpunkt-Fernseher: Im Januar als Messehighlight zu sehen (Foto: LG)

Aufgrund der herausragenden Farbwiedergabe erachtet LG die Quantenpunkt-Technologie als ideal für Ultra-HD-Inhalte. Möglich machen das Nanokristalle zwischen zwei und zehn Nanometern Größe, die Licht unterschiedlicher Farbe emittieren. Sie sorgen für mehr Helligkeit und die Farbwiedergabe wird laut LG um über 30 Prozent besser als bei herkömmlichen LED-Fernsehern. Aufgrund von Vorteilen wie besserer Farbskala und höherer Energieeffizienz haben Sony und TCL bereits 2014 erste Quantenpunkt-Fernseher auf den Markt gebracht.

LG wird auf der CES vom 6. bis 9. Januar 2015 Quantenpunkt-LCD-Modelle voraussichtlich mit 55 und 65 Zoll Bilddiagonale vorstellen und sich mit den 4K-Geräten in ein bislang noch kleines Anbieter-Feld einreihen. Allerdings könnte dieses im Rahmen der Elektronikmesse deutlich wachsen. Denn schon seit Monaten kursieren Gerüchte, dass auch Flachbild-TV-Weltmarktführer Samsung auf der CES erste Quantenpunkt-Geräte präsentieren wird. Ob weitere Hersteller ebenfalls diesen Schritt wagen, wird sich zeigen.

Dafür spräche, dass LCD-Fernseher mit Quantenpunkt-Technologie Experten zufolge OLED-Geräten schon recht nahe kommen, was beispielsweise Farbtreue und Helligkeit betrifft. Dabei fallen die Quantenpunkt-Fernseher bei gleicher Bilddiagonale merklich günstiger aus als OLED-TVs. LG positioniert seine Quantenpunkt-LED-Modelle daher als Ergänzung seiner Produktpalette unterhalb der OLED-Geräte. Zwar nennt der Konzern noch keine Preise, doch sollte diese Ergänzung für ein deutlich breiteres Käuferspektrum erschwinglich ausfallen. (pte )

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