Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung rückt OPPO mit ersten Details zum Find X10 Pro Max heraus. Und die haben es in sich. Das neue Flaggschiff ist eines der ersten Smartphones mit MediaTeks Dimensity 9600 Pro, und es wird nicht nur in China erscheinen, sondern auch international. Los geht es am 22. September in China, wo OPPO gleich noch das Find X10 und das Find X10 E zeigt. Der globale Launch kommt später mit einem eigenen Event.

Beim Chip macht MediaTek einen großen Schritt: Der Dimensity 9600 Pro läuft bei TSMC im 2-nm-Verfahren vom Band. Was das bringt, zeigt vor allem eine Zahl. Bei Multi-Core-Aufgaben arbeitet die CPU laut OPPO bis zu 61 Prozent effizienter als beim Vorgänger. Wer abends viel zockt oder KI-Funktionen nutzt, dürfte das am Akkustand merken. Schneller wird der Prozessor trotzdem, um 17 Prozent. Dafür sorgen zwei C2-Ultra-Kerne mit bis zu 4,55 GHz und sechs weitere leistungsstarke Kerne. Sparkerne gibt es keine. Stattdessen regelt das System jeden Kern einzeln hoch oder runter, je nachdem, was gerade ansteht.
Die Grafik übernimmt die neue G2-Ultra NX GPU. Sie beherrscht besseres Raytracing und neuronale Grafikberechnung. Wenn sie über längere Zeit gefordert wird, liefert sie rund 27 Prozent mehr Leistung als die alte Generation. Für aufwendige Spiele ist das eine gute Nachricht.
Neu ist auch, dass gleich zwei NPUs an Bord sind. Die eine ist für die schweren Brocken da und verarbeitet große Sprachmodelle in der sogenannten Prefill-Phase um 51 Prozent schneller. Das ist praktisch, wenn KI direkt auf dem Handy laufen soll und nicht in der Cloud. Die andere kümmert sich um die Dinge, die ständig im Hintergrund passieren, und braucht dafür 40 Prozent weniger Energie.
Gemeinsam mit MediaTek hat OPPO außerdem die Laminar-Flow-Engine entwickelt, die im Find X10 Pro Max ihr Debüt feiert. Die Technik verteilt die Ressourcen je nach Auslastung und stimmt die Bildausgabe enger mit der Systemsteuerung ab. Apps sollen dadurch schneller starten, und auch das Durchwischen einer vollen Fotogalerie soll flüssig bleiben, wenn das Handy gerade viel zu tun hat.
Mindestens genauso viel Aufmerksamkeit dürfte die Kamera bekommen. OPPO setzt auf drei Sensoren mit jeweils 200 Megapixeln. Die Hauptkamera hat eine lichtstarke f/1,5-Blende und schafft bis zu 17 Blendenstufen Dynamikumfang. Daneben sitzen ein Ultraweitwinkel mit 124 Grad und f/2,2 sowie ein Periskop-Tele mit f/2,1. Filmen ist auf allen drei Kameras in 8K möglich. Damit dem Smartphone dabei nicht so schnell die Puste ausgeht, steckt ein Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 8.000 mAh im Gehäuse.
Im chinesischen OPPO-Shop ist das Find X10 Pro Max schon gelistet. Die Varianten reichen von 12 GB RAM und 256 GB Speicher bis zu 16 GB RAM und 1 TB. Was das Ganze kosten wird, verrät OPPO bis jetzt nicht. Ebenfalls offen ist, ob die internationale Version mit denselben Speicherkonfigurationen kommt.
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