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Durabook T7M: Geschützt gegen Stöße, Vibrationen und Spritzwasser

Es gibt Orte, an denen man hochleistungsfähige, sensible Technik nur ungern einsetzt, in einem Eisenbahnterminal beispielsweise oder auf einem Stapler in einem Hochregallager, in einem Lkw oder auf dem Bau. Trotzdem müssen heute digitale Daten direkt vor Ort verfügbar sein, um einen möglichst effektiven Workflow zu garantieren. Für solche Zwecke gibt es das Durabook T7M von Twinhead. Der ruggedized Tablet-PC ist enorm stabil und gleichzeitig sehr leistungsfähig. Er kann individuell auf die Kundenanforderungen zugeschnitten werden.

Tabletcomputer Durabook T7M (Bild: Twinhead)

Das Gehäuse des ruggedized Tablet-PCs besteht aus einer Magnesium-Legierung, die zwanzigmal stabiler ist als herkömmlicher Kunststoff und dem Gerät enorme Stabilität verleiht. Display und Festplatte sind durch stoßdämmende Materialien gegen umweltbedingten mechanischen Verschleiß gut geschützt. Optional haben Kunden die Möglichkeit, auf Solid-State-Laufwerke zurückzugreifen, die aufgrund ihrer Bauart nahezu immun gegen Stöße und Vibrationen sind. Somit ist das Durabook T7M nach Militärstandart (MIL-STD-810G) Stoß-, Vibrations- und Spritzwassergeschützt und auch in erweiterten Temperaturbereichen betriebsbereit.

Das Herzstück des Durabook T7M bildet der mit 1,6 Gigahertz getaktete Intel Z530P-Prozessor aus der Atom-Familie, der in Verbindung mit den maximal 2 Gigabyte DDR2-Arbeitsspeicher eine stabile Grundlage für das verwendete Betriebssystem und die Applikationen des Kunden bereitstellt. Darüber hinaus ist das Durabook T7M mit einer 1,8 Zoll SATA Festplatte mit einer Gesamtkapazität von 120 Gigabyte ausgestattet. Die Interaktion mit dem Benutzer erfolgt über ein resistives – also auf Druck reagierendes 7-Zoll-WSVGA-Touchdisplay mit einer Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten. Es kann sogar mit Handschuhen bedient werden. Durch die erhöhte Helligkeit und die reflektionsarme Oberfläche des Displays können die Ausgaben des Durabkook T7M auch bei direkt aufscheinender Sonne abgelesen und das Gerät bedient werden.

Am rechten Rand verfügt das Durabook T7M über ein hintergrundbeleuchtetes numerisches Tastenfeld mit zusätzlichen Bedienelementen wie etwa Pfeiltasten oder Bestätigungsknöpfen. Die Kommunikation mit anderen Geräten oder Peripherie funktioniert über WLAN nach a/b/g- und n-Standard sowie über Bluetooth 2.1.

Durch die „HotSwap“-Akkutechnologie ist es möglich, einen der beiden integrierten Akkus bei Ladebedarf im laufenden Betrieb auszutauschen. Auf der Rückseite befindet sich eine 2-Megapixel-Kamera. Zum Schutz der sensiblen Daten ist auf dem Board ein TPM-Modul installiert, das eine hardwareseitige Verschlüsselung erlaubt.

Optional kann der Tablet zusätzlich mit GPS und UMTS/HSDPA zur Positionsbestimmung beziehungsweise schnellen Datenübertragung bestückt werden. Ebenfalls ist die Ausstattung mit einem Barcodescanner oder RFID-Modul problemlos realisierbar. Auch kann anstelle des verbauten Akkusystems mit einer ungefähren Laufzeit von vier Stunden ein High-Capacity-System mit einer Laufzeit von bis zu acht Stunden verbaut werden. Ein zudem erhältlicher Digitizer erfasst handschriftliche Notizen wie Skizzen oder Unterschriften mit hoher Präzision.

Es gibt zurzeit drei wählbare Module mit verschiedenen I/O-Möglichkeiten: Option 1 beinhaltet einen seriellen Anschluss sowie einen Netzwerk- und einen USB-Anschluss. Option 2 kommt mit einem seriellen Anschluss und zwei USB-Anschlüssen und Option 3 erweitert das Gerät um eine Audioein-/ausgabe, einen LAN- und zwei USB-Anschlüsse. Darüber hinaus ist eine Dockingstation erhältlich, die vier USB-, einen LAN-, einen seriellen und einen Monitoranschluss sowie Anschlussmöglichkeiten für eine Stromzufuhr und eine externe GPS-Antenne bereitstellt.

Alles in allem ist das Durabook T7M ein handlicher Tabletcomputer mit den Maßen von 225 x145 x 29,8 Zentimetern und einem Gewicht von nur 1,3 Kilogramm.

Das Durabook T7M kann aufgrund des Firmenkonzeptes des Herstellers individuell geordert und im Zuge dessen modular aufgebaut werden. Das heißt für den Kunden, dass er nur für Funktionen und Schnittstellen bezahlt, die er auch wirklich braucht und für die er Verwendung hat.

Andreas Roth

... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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