Faltbare OLEDs: Samsung will Produktion ausweiten

Eigene Falt-Smartphones und die Versorgung von Drittherstellern erhöht offenbar die Nachfrage

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Der südkoreanische Elektronikriese Samsung ist bekanntlich auch im OLED-Panel-Geschäft tätig und stellt aktuellen Informationen zufolge derzeit 260 000 faltbare Exemplare monatlich her. Nun heißt es, dass die Produktionschargen deutlich erhöht werden sollen – bis Mai dieses Jahres auf 600 000, bis Jahresende gar auf 1 Million Einheiten pro Monat. Zu diesem Zweck soll kurzfristig die Fabrik in Vietnam erweitert werden. Für die zweite Jahreshälfte seien zudem weitere Fertigungshallen geplant.

Samsung Galaxy Z Flip (Bild: Samsung)
Galaxy Z Flip: Faltbares OLED-Smartphone (Bild: Samsung)

Philoptics, ein Zulieferer, der Samsungs Fabriken mit Laserschneide-Elementen versorgt, die für faltbare OLED-Panels essenziell sind, hat offiziell verkündet, den Konzern bis Ende Mai mit Ausrüstungsteilen im Wert von umgerechnet rund 12,381 Millionen Euro auszustatten. Für Ende Juli ist eine weitere Lieferung im Wert von umgerechnet rund 5,23 Millionen Euro angesetzt. Diese Zahlen stützen die Indizien, dass Samsung in der Tat eine Ausweitung seines Foldable-OLED-Geschäfts anzustreben scheint.

Neben dem kürzlich veröffentlichten Galaxy Z Flip plane Samsung für das zweite Halbjahr ein weiteres neues faltbares OLED-Smartphone. Außerdem versorgt das Unternehmen andere Anbieter mit faltbaren OLED-Panels. Genug Gründe also, um die Produktion in diesem Segment zu verstärken, was mittelfristig hoffentlich auch zu sinkenden Herstellungs- und Endkundenpreisen führen wird. (Quelle: ETNews via OLED-Info)

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